Am 13.09.2005 hat das Robert Koch-Institut die zwölfte Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erteilt. Sie ergeht an Prof. Dr. Wolfram-H. Zimmermann vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie der Universität Hamburg-Eppendorf.
In dem genehmigten Projekt sollen humane embryonale Stammzellen in Herzzellen und künstlich hergestelltes Herzgewebe, so genannte engineered heart tissues (EHTs), umgewande
Premiere am Universitätsklinikum Heidelberg: 50-jähriger Mann konnte als erster von der neuen Technik profitieren
Als die Nieren von Christoph Frobenius zu versagen drohten, war sein Bruder sofort bereit, eine Niere zu spenden. Trotz unterschiedlicher Blutgruppen konnte der 50-jährige aus Weinheim von der Lebendspende profitieren, als erster Patient am Universitätsklinikum Heidelberg.
Möglich macht dies die so genannte ABO-inkompatible Nierentransplantation, eine Technik, d
Kolonkarzinome haben eine hohe Inzidenz und gehören zu den häufigsten bösartigen Tumoren überhaupt. Eine Diagnose in frühen Stadien ist wünschenswert und führt zu frühzeitiger therapeutischer Intervention. Es ist wenig bekannt über die zellulären und elektrophysiologischen Eigenschaften, die während Dedifferenzierung und Entwicklung zum bösartigen Karzinom auftreten. Wir vermuten daß abnorme elektrophysiologische Eigenschaften der Tumorzellen zu deren Wachstumsverhalten beitragen und daß ähnliche Vo
Wenn Eltern rauchen, legen sie den Grundstein für eine spätere Krebserkrankung ihres Kindes. Passivrauchen in der Kindheit erhöht insbesondere das Risiko für Nasenkrebs. Darüber hinaus haben Kinder rauchender Mütter auch ein erhöhtes Risiko, an Blasen- oder Nierenkrebs zu erkranken – als Spätfolge der Exposition gegenüber Tabakabbauprodukten im Mutterleib und beim Stillen.
Die krebserregende Wirkung von Zigarettenrauch entfaltet sich über viele, auch indirekte Wege. So legt bereits
In Deutschland sind nahezu zwei Drittel der Männer, die Hälfte aller Frauen, jedes fünfte Schulkind sowie jeder dritte Jugendliche übergewichtig. Hat der Körper einmal die überflüssigen Fettreserven angelegt, so gibt er sie ungern wieder her. Insbesondere die Behandlung von starkem Übergewicht erweist sich als schwierig und wenig effektiv. Umso wichtiger ist es, präventiv durch geeignete Strategien Übergewicht von der Kindheit an zu vermeiden. Epidemiologische Studien schaffen mit ihren Erge
Das Europäische Parlament hat im Entwurf der EU-Richtlinie zum Schutz der Arbeitnehmer vor Gefährdungen durch optische Strahlung die Passagen zum Thema Sonnenschutz gestrichen. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, kritisiert diese Streichungen: “Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden hauptsächlich durch die UV-Strahlung der Sonne belastet. Angesichts der Zunahme von Hautkrebsfällen ist aus Sicht des Strahlenschutzes der Schutz vor ultravioletter (UV-) St
Erkrankungen des Dünndarms können heute mit Hilfe der Doppelballon-Enteroskopie nicht nur besser diagnostiziert, sondern häufig auch besser behandelt werden. “Das Verfahren ersetzt in vielen Fällen aufwendige und gefährliche Operationen, bei denen sonst ein Bauchschnitt nötig gewesen wäre”, sagt Professor Dr. med. Christian Ell, Direktor der Klinik für Innere Medizin II der Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden, im Vorfeld der 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stof
Nach langjähriger Stagnation weitreichende Forschungsergebnisse
Einer deutschen Studiengruppe ist eine richtungsweisende Verbesserung in der Therapie follikulärer Lymphome gelungen. Unter der Leitung des Münchner Onkologen Professor Dr. med. Wolfgang Hiddemann konnte die Deutschen Studiengruppe niedrigmaligne Lymphome GLSG ( German Low Grade Lymphoma Study Group) zeigen, dass die Kombination der konventionellen Chemotherapie nach dem CHOP Protokoll signifikant verbessert werden kan
494.000. Euro für Göttinger Tandem-Projekt der Abteilung Hämatologie und Onkologie des Bereichs Humanmedizin und dem Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin
Wenn sich gesunde Körperzellen zu bösartigem Krebsgewebe verändern, werden in den “entarteten” Zellen bestimmte Gene aktiviert und andere abgeschaltet. So konnten Göttinger Forscher in vier von fünf Brust-Tumoren ein bestimmtes Genprodukt mit dem Namen “hEAG1” (human Ether-à-go-go1) nachweisen, das gewöhnlich nur in Nerven
Zappelphilipp und Co: Chancen und Risiken
Öffentlicher Vortrag in der Ruhr-Universität
Entwicklungspsychologen treffen sich in der RUB
Felix kann nicht still sitzen, sich nicht konzentrieren, stört in der Schule ständig und bekommt schlechte Noten. Ist das noch normal oder handelt es sich um eine ernstzunehmende und behandlungsbedürftige Störung – das Zappelphilipp-Syndrom? Und wenn, wie lässt sie sich am besten behandeln? Um diese Fragen geht es bei einem öffentlichen Vor
Am 21. September ist Welt-Alzheimertag
Forscher von GlaxoSmithKline (GSK) führen zurzeit Studien mit einem Wirkstoff durch, der das Fortschreiten der Demenzkrankheit Morbus Alzheimer künftig verlangsamen könnte. Der Wirkstoff Rosiglitazon, der in der Diabetesforschung entdeckt wurde, wird nun in Phase II-Studien auf Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Alzheimer-Patienten getestet.
Ex-Präsident Ronald Reagan, die Schauspielerin Rita Hayworth, Fußballtrainer Helmut Schön und d
Fast zwei von drei Deutschen würden sich im Krankheitsfall am liebsten durch eine Kombination von Schulmedizin und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) behandeln lassen. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach, nach der sich aktuell 61 v. H. aller Bundesbürger für eine solche Kombinationsbehandlung entscheiden würden. Dagegen, so ein weiteres Ergebnis der Anfang September veröffentlichten Erhebung, bevorzugen lediglich 18 Pro
Eine Million Euro für neues Forschungsprojekt
Für die Vorsorge und Behandlung von Krankheiten eröffnet die Kernspin-Tomographie bereits viele Möglichkeiten. Doch Patienten mit einem Herzschrittmacher können davon bislang nicht profitieren. Um das zu ändern, sollen neuartige Herzschrittmacher-Elektroden entwickelt werden.
Bei der Kernspin-Tomographie werden die Patienten in ein starkes Magnetfeld gebracht. Für Menschen mit einem Herzschrittmacher bedeutet das ein zu hohes Ris
“Forschungsoffensive”, Teil 10: Medizinstudent der Uni Witten/Herdecke erforscht Ursachen von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa an renommierter amerikanischer Universität
Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind chronische Darmentzündungen, die schubweise verlaufen. Bis heute sind die genauen Ursachen der beiden Erkrankungen nicht bekannt, bisher kann man nur die Symptome lindern und den Verlauf der Krankheit verlangsamen. Für die vielen Erkrankten eine schlimme Situation, die die
Patienten mit einer Querschnittlähmung können größtenteils ihre Blasenfunktion nicht mehr kontrollieren und sind auf Katheter, Windeln oder andere Hilfsmittel angewiesen. Am Universitätsklinikum Tübingen wird jetzt europaweit zum ersten Mal eine Operation angeboten, die diesen Patienten die Kontrolle über ihre Blasenfunktion zurückgibt, durchgeführt von Chirurgen der beiden Tübinger Universitätskliniken für Urologie und Neurochirurgie und Ärzten der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübi
Bei der dieser Tage (6. bis 9. September) an der Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität stattfindenden “Gelatin Conference 2005” diskutieren Wissenschaftler aus aller Welt die neuesten Forschungsergebnisse zu Gelatine
Ob in Gummibärchen, Joghurts, Filmen, Fotocolorpapier oder Medikamentenkapseln, überall ist Gelatine mit enthalten. Dieses vielseitige, meistens aus Knochen oder Schweinehaut hergestellte Produkt ist natürlich auch Gegenstand der Forschung. So treffen sich dieser Ta