Biowissenschaften Chemie

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Bundesamt fördert Biotopverbund für Schlangen

Bonn/Merching, 9. August 2000: Das Bundesamt für Naturschutz (BfN)
fördert im Lechtal ein Biotopverbundprojekt für gefährdete heimische
Eidechsen und Schlangen. Der Projektträger, der Deutsche Verband für
Landschaftspflege (DVL), will beispielhafte Methoden in die Praxis
umsetzen und weiterentwickeln, um die mittlerweile stark isolierten
Vorkommen der Reptilien über einen Biotopverbund wieder zu vernetzen.
Das Lechtal bietet mit seinem Mosaik aus Auwäldern, Feuchtgebieten und

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Warnemünder Wissenschaftler erkunden den Meeresboden vor Namibia

Eine Gruppe von Meeresgeologen des Instituts für Ostseeforschung
Warnemünde und Studenten des Instituts für Geologische Wissenschaften der
Universität Greifswald begannen am 5. 8. eine Expedition auf dem
Forschungsschiff METEOR vor der Küste Namibias. Unter der Leitung von
Prof. Kay-Christian Emeis (IOW) werden sie gemeinsam mit Mikrobiologen des
Max-Planck Instituts für Marine Mikrobiologie (Bremen), Meeresgeologen der
Universitäten Bremen und München und namibischen Wissensc

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Würzburger Zellbiologen finden Hormonrezeptoren in Mitochondrien

Steroidhormone – dazu gehören zum Beispiel die Sexualhormone und das Cortison, aber auch das Häutungshormon der Insekten, das Ecdyson – entfalten ihre Wirkung im Zellkern – so stand es jahrelang in den Lehrbüchern der Biologie zu lesen. Doch seit einigen Jahren ist bekannt, dass auch die Mitochondrien zu den Angriffspunkten dieser Hormone gehören. Wissenschaftler vom Biozentrum der Universität haben nun erstmals die entsprechenden Hormonrezeptoren in den Mitochondrien menschlicher Zellen nachg

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Sauerteig als Forschungsobjekt

Sauerteig als Forschungsobjekt

Neues Antibiotikum aus Milchsäurebakterein isoliert
Einerseits frönen wir gerne unseren Lastern, wie
Rauchen oder Kartoffelchips essen. Andererseits legen heutige
Verbraucher gesteigerten Wert auf "gesunde" Nahrungsmittel.
Beispielsweise sind so genannte probiotische Joghurts in den letzten
Jahren in Mode gekommen. Sie enthalten spezielle Milchsäurebakterien,
die die Darmflora und damit den allgemeinen Gesundheitszustand a

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Ein perfektes (Protein) Paar

Auf der Suche nach einem Seelenverwandten, neuen Freunden oder einfach
nur nach frischen Kontakten? Auch Proteine haben, wie sich herausstellt,
ahnliche ’Ziele’. Ihr Single-Dasein aufzugeben, fallt ihnen jedoch
keineswegs leicht.

Der zum Protein-’Ehestifter’ gewordene Biochemiker Dr. Gideon Schreiber
vom Weizmann-Institut fur Wissenschaften und Doktorandin Tziki Seltzer
nahmen sich das Schicksal der Proteine zu Herzen. In Zusammenarbeit mit
Kolleg

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Studie zu nachwachsenden Rohstoffen in der Lackindustrie erschienen

Das Potential von Lacken und Farben aus Rohstoffen
der heimischen Landwirtschaft ist bei weitem noch nicht erschöpft. Um
auf neue Anwendungsgebiete hinzuweisen, veröffentlichte die Fachagentur
Nachwachsende Rohstoffe nun eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz
nach-wachsender Rohstoffe in der Lackindustrie.

Das Potential von Lacken und Farben aus Rohstoffen
der heimischen Landwirtschaft ist bei weitem noch nicht erschöpft. Um
auf neue Anwendungsgebiete hinzuweise

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Humangenomprojekt: Erste Ergebnisse bei der Suche nach ’Krankheits-Genen’ im Modell Maus

Mit Vorlage der Arbeitsversion des menschlichen Genoms tritt das
Humangenomprojekt in eine neue Phase der Funktionsanalyse der Gene, an der
sich auch das Deutsche Humangenomprojekt massiv beteiligt. Ein Projekt,
das die Funktionen der Gene am Modellorganismus Maus studiert, legt jetzt
erste Ergebnisse vor.

Mit der Bekanntgabe der Sequenz von über 90 Prozent des menschlichen
Genoms Ende Juni 2000 ist das Humangenomprojekt in eine neue Phase der
Entdeckung der

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Umweltbewusste Biotechnologie in Mecklenburg-Vorpommern

Biotechnologie in all ihren Facetten und die damit verbundenen Chancen
und Möglichkeiten sind für eine innovative Fakultät wie die Agrar- und
Umweltwissenschaftliche Fakultät (AUF) der Universität Rostock nicht nur
Herausforderung, sondern auch Verpflichtung. Dies gilt umso mehr, wenn
durch gezielte Projekte die nachhaltige Förderung des ländlichen Raumes in
Mecklenburg-Vorpommern vorangetrieben werden kann. Aus diesen Gründen
beteiligt sich die AUF aktiv an der Gestaltung der Bi

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Genomprojekt am Archaeon Haloferax volcanii

Die das Extreme lieben Über ein Genomprojekt am Archaeon Haloferax
volcanii

Die traditionelle Einteilung der Lebewesen in Eukaryonten und
Prokaryonten ist vor etwa zwei Jahrzehnten zu einer dreigliedrigen
Systematik erweitert worden: den Archaea, vordem Archaebakterien genannt,
wurde der Status stammesgeschichtlicher Eigenständigkeit attestiert. Unter
Prokaryonten werden – fast ausschließlich einzellige – Organismen
verstanden, die zwar über Desoxyribonucleinsäure

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Wenn Pflanzen auf dem Bildschirm "wachsen"

Virtuelle Pflanzenbestände – ein Werkzeug zur Erforschung des
Pflanzenwachstums

Der Begriff “virtueller Pflanzenbestand” umreißt ein
naturwissenschaftliches, stark interdisziplinär orientiertes
Arbeitsgebiet. Dabei werden die Zusammenhänge im Systemverbund
Pflanzenbestand-Boden-Atmosphäre mit den Mitteln der mathematischen
Modellierung im virtuellen Raum erforscht und computergrafisch
visualisiert. Das erfordert die Zusammenführung von Wissen aus so
unterschiedl

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Neues Treibhausgas industriellen Ursprungs in der Atmosphäre gefunden

Eine bisher in der Atmosphäre unbekannte chemische Substanz, das
Trifluormethylschwefelpentafluorid (SF5CF3), hat eine internationale
Forschergruppe entdeckt. SF5CF3 findet sich erst seit ca. fünfzig Jahren
in nennenswerten Mengen in der Atmosphäre. Mit seiner extrem langen
Lebensdauer und einem sehr hohen Absorptionsvermögen für Wärmestrahlung
ist es ein weiteres, vom Menschen erzeugtes Treibhausgas. Der Anstieg
dieses Gases in der Atmosphäre ist gekoppelt mit der

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Entwicklungsgeschichte der Erde

Neue Rückschlüsse auf die ganz frühe Entwicklungsgeschichte der Erde
erlauben die Ergebnisse eines Forschungsprojektes der münsterschen
Wissenschaftlerin Dr. Astrid Holzheid. Gemeinsam mit Geowissenschaftlern
aus Köln, Bayreuth, Australien und Kanada gelang ihr der Nachweis, dass
eine bislang nicht zu erklärende Überanreicherung sogenannter
metall-liebender Elemente, wie beispielsweise Edelmetalle, im Erdmantel
nur durch Meteroriten zu erklären ist, die nach der Bildung des Erdke

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Neues BMBF-Projekt zur Problematik von Baggergut-Verklappungen in der Ostsee am IOW

Am 1. Juni startete ein neues BMBF-Verbundprojekt mit dem Thema
“Dynamik natürlicher und anthropogener Sedimentation” – kurz DYNAS – mit
dem das Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) gemeinsam mit
Wissenschaftlern des Fachbereichs Biologie der Uni Rostock und weiteren
Kooperationspartnern die Mobilität und Mobilisierbarkeit von untermeerisch
abgelagerten Lockermaterialien untersuchen wird. Das Projekt wird von
Prof. Dr. Jan Harff (IOW und Universität Greifswald) koordi

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Wachstumsschub für Nutzpflanzen

Zahlreiche Pflanzen sind auf eine Lebensgemeinschaft mit Pilzen an
ihrem Wurzelsystem angewiesen, um gut zu gedeihen. Prof. Ajit Varma aus
Neu-Delhi, zur Zeit Gastwissenschaftler an der Universität Tübingen, hat
in der Wüste Nordwest-Indiens eine Pilzart entdeckt, die das Wachstum
vieler Nutzpflanzen fördert, sich gut im Labor kultivieren lässt und daher
in manchen Gebieten statt Dünger eingesetzt werden könnte.

Ein Pilz mit dem Namen Piriformospora indica könn

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Wissenschaft im Watt

Meeresbiologische Station der Universität Münster in Carolinensiel
bietet bessere Arbeitsbedingungen

Biologen der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erforschen nicht nur die
heimatlichen Rieselfelder, ein Schwerpunkt des Fachbereichs ist auch die
Meeresforschung in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. Hilfreich dabei
ist die eigene Wattstation in Carolinensiel, nördlichster Außenposten der
Universität Münster, die nach Umbau und Erweiterung jetzt

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Neue Wege für Werkstoffwissenschaftler

VolkswagenStiftung richtet Schwerpunkt “Komplexe Materialien:
Verbundprojekte der Natur-, Ingenieur- und Biowissenschaften” ein

Das Prinzip, aus unterschiedlichen Materialien einen Werkstoff zu
konstruieren, der ganz andere Eigenschaften besitzt als jede einzelne der
verwendeten Komponenten, ist nicht neu – man denke etwa an
Verbundwerkstoffe aus Glasfaser und Kunststoff. Bislang nicht erreichte
Gestaltungsspielräume in der Materialforschung erg

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