Dynamische Netzwerkstrukturen im Zentralen Nervensystem
Aus der Forschung
Privatwirtschaftliche und öffentliche Betriebe werden zunehmend
umorganisiert. Hierarchisch geordneten Ebenen werden durch netzwerkartige
Strukturen ersetzt, um auf veränderte Anforderungen des Wirtschaftslebens
schneller und effektiver reagieren zu können. Als Modell dafür könnte
ein Teil des Zentralen Nervensystems (ZNS) dienen. Am Institut für
Physiologie des Fachbereichs Hum
Für frisches Blut zu sorgen ist die Aufgabe der Stammzellen, die
verschiedene Arten von Blutzellen hervorbringen können und im Knochenmark
wie im Blut aufzufinden sind. Versagen die Stammzellen eines Menschen, so
können sie von “Stellvertretern” aus einem anderen menschlichen Organismus
ersetzt werden. Seit April 2000 fördert die Deutsche Krebshilfe an der
Universität Erlangen-Nürnberg ein Forschungsprojekt an der Medizinischen
Klinik III (Direktor Prof. Dr. Dr. h.c. J.R. Kald
Wissenschaftlicher Pressedienst Chemie 44/00 vom 11. September 2000
Schimmelpilzgifte sicher nachweisen Aflatoxinmessung out-door
Gehalte an krebserzeugenden Aflatoxinen in Lebensmitteln wie Nüssen,
Pistazien, Feigen oder Paprika lassen sich seit kurzem mit einem neu
entwickelten, einfachen und dennoch sehr empfindlichen Messverfahren
bereits in den Versandlägern in den weltweiten Erzeugerländern ermitteln.
Auf dem Deutschen Lebensmittelchemikertag vom 11. bis
Mit global words konnte Chemie.DE einen der innovativsten
Dienstleister für Fremdsprachen im deutschen Markt für sich gewinnen und
damit sein englischsprachiges Angebot weiter ausbauen.
Eisenach, Berlin, 12. September 2000
Englischsprachige Naturwissenschaftler werden begeistert sein.
Chemie.DE (http:// www.chemie.de ), einer der größten
Informationsmarktplätze für die Life Sciences, baut seine englischen
Angebote weiter
Wissenschaftlicher Pressedienst Chemie 42/00 vom 11. September 2000
Lebensmittel sind sicherer geworden Lebensmittelchemiker fordern
objektive Aufklärung
Der lebensmittelchemischen Analytik bleibt kaum noch etwas verborgen.
Vor 30 Jahren war ein Stück Würfelzucker im Dorfteich nur mit Mühe
nachweisbar. Heute stehen Verfahren zur Verfügung, diese Mengen im
Bodensee aufzuspüren. Berichte über neue Spurenstoffe vermitteln den
Eindruck, die Qualität von Lebensmi
Münster will Zentrum für Bioanalytik werden
“Münster soll eines der führenden Zentren für Bioanalytik in Europa
werden. Dieses Ziel hat sich die Technologie-Initiative Münster (tim)
gesetzt”, erklärte der münstersche Stadtdirektor Horst Freye bei der
Vorstellung der neuesten tim-Aktion: Nach mehr als zwei Jahren gemeinsamen
Engagements für eine innovative Zukunft präsentiert sich das Bündnis jetzt
unter der Adresse
Positiv und negativ geladene Goldteilchen als Kristallgitter-Nachbarn
Reines Gold ist der Inbegriff alles Edlen – auch in der Chemie, denn
Gold gilt als sehr reaktionsträge. Ganz so reaktionsträge wie man meinen
mag, ist Gold dennoch nicht. So gibt es eine ganze Reihe verschiedener
Verbindungen, die Goldatome in unterschiedlichen Oxidationsstufen
enthalten. Gold kann dabei auch als positiv oder – wie man seit einigen
Jahren weiß – sogar als negativ geladenes Ion vor
Im Dschungel der Meldungen und Meinungen zu Gentechnik bei Pflanzen
schafft ein neues Lehrbuch endlich Klarheit.
Chancen und Risiken der “Grünen Gentechnik” Von lila Nelken und
transgenem Mais Buch für Lehrer, Schüler und Studierende füllt eine
Lücke
Zahllose Fragen und Gerüchte ranken sich um die Herstellung und
Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen: Wie schädlich oder sinnvoll
sind sie? Beeinflussen sie den menschlichen Organismus? Bie
Wer deutsche Äpfel der diesjährigen Ernte verzehrt, hat große
Chancen in einen Apfel zu beißen, bei dem der Wurm biologisch bekämpft
wurde. 5000 ha, ein Sechstel der deutschen Anbaufläche, wurden dieses Jahr
mit einer kombinierten Methode aus einer Viruskrankheit des Wurms und
Sexualduftstoffen behandelt, so dass die Männchen des Schädlings ihre
Weibchen nicht finden konnten. Ist dies der Durchbruch beim biologischen
Pflanzenschutz?
Prof. Dr. Erich Dickler vo
TU Berlin, Wissenschaftsdienst “Forschung aktuell”, Ausgabe September
2000 – Zoologie
Er heißt Phyllonorycter robiniella und lebt in Nordamerika. Doch
Grenzen verschwimmen, und die Globalisierung macht offensichtlich auch vor
Schmetterlingen keinen Halt, denn seit Beginn der neunziger Jahre wurde
der gelb-orange schillernde Kleinschmetterling aus Amerika auch in
Deutschland beobachtet. Zuerst in Baden-Württemberg und seit 1999 breitet
sich der nur wenige Millimeter g
TU Berlin, Wissenschaftsdienst “Forschung aktuell”, Ausgabe September
2000 – Mikroorganismen
Delfine gehören zu den Lieblingstieren des Menschen. Sie gelten als
intelligent, ja sogar als menschenfreundlich. Und nicht zuletzt genießen
sie aufgrund ihrer schönen ästhetischen Form unsere Wertschätzung. Dazu
gehört auch die besonders strukturierte, von Pflanzenbewuchs freie
Oberfläche, die die Delfinhaut beispielsweise von der eines Wals
unterscheidet.
Für diese Bes
TU Berlin, Wissenschaftsdienst “Forschung aktuell”, Ausgabe September
2000 – Informationsverarbeitung
Mit künstlichen neuronalen Netzen wollen Forscher nachvollziehen, wie
Informationen im Gehirn verarbeitet werden. Dazu müssen sie herausfinden,
wie Neurone sich gegenseitig aktivieren und miteinander in Wechselwirkung
stehen. Ein klassisches neuronales Netz entwickelte jetzt ein
Wissenschaftler der TU Berlin weiter und gelangte somit zu einem besseren
Verständnis von
Fraunhofer ISI erstellt “Landkarte” der europäischen
Forschungsförderung / Deutschland, Großbritannien und Frankreich
dominieren / Umweltbiotechnologie wird vernachlässigt
Mit rund zwei Mrd. Euro jährlich fördern die Länder Europas die moderne
Biotechnologie. Das ergab eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für
Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe. Um die Grundlage
für eine bessere Koordination der nationalen und europäischen
Förderaktivi
“Biogas – eine natürliche Energiequelle” lautet der Titel der jetzt
vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML)
herausgegebenen Broschüre.
“Biogas – eine natürliche Energiequelle” lautet der Titel der jetzt vom
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML)
herausgegebenen Broschüre. Das Heft informiert nicht nur darüber, wie
und aus welchen Substraten Biogas gewonnen wird, wie eine Biogasanlage
arbeitet und wie
An der TU München ist ein Zentrum der Kernresonanz – Spetroskopie
(NMR) von Weltrang entstanden. Höhepunkt dieser Entwicklung ist die
Bewilligung eines 11 Millionen Mark teuren 900 MHz – Spektrometers durch die
Deutsche Forschungsgemeinschaft. Das Gerät, das größte seiner Bauart, wird
im Frühjahr 2001 in Betrieb gehen. Derzeit gibt es erst zwei dieser
Höchstleistungs – Spektro- meter in den USA, die TUM erhält das erste Gerät in
Deutschland. Für das Großgerät wird derzeit ein e
Krebserzeugende Chemikalien, denen der Mensch in der Umwelt oder am
Arbeitsplatz ausgesetzt ist, bedrohen die Gesundheit ungleich mehr als
andere chemische Substanzen. Sie reagieren mit der Erbsubstanz, der DNA,
und setzen so das unkontrollierte Zellwachstum in Gang. Neue
gerätetechnische Entwicklungen machen es nun möglich, die
Reaktionsprodukte von Chemikalien mit dem Erbgut zu erfassen und damit das
Krebsrisiko des einzelnen zu bestimmen. Die Bayerische Forschungsstiftung