Die Kohlfliege legt ihre Eier bevorzugt auf ganz bestimmten Pflanzen
ab, zum Beispiel auf Brokkoli oder Blumenkohl. Wie aber kann sie ihre
Liebingspflanzen von den anderen Arten im Gemüsebeet unterscheiden? Diese
Frage wollen Botaniker von der Universität Würzburg klären. Sie haben
hierzu ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich die Oberfläche von
Pflanzen viel gezielter als bisher analysieren lässt.
Wann immer
Insekten auf einer Pflanze einreffen, m
Konsequenzen für Gesundheits-Kampagnen gegen
Streptokokken-Infektionen
Als weltweit häufigste Ursache tödlicher Herzerkrankungen bei Kindern
galten bisher Infektionen mit Streptokokken-Bakterien der Gruppe A.
Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF)
haben jetzt herausgefunden, dass auch Infektionen der bisher als harmlos
geltenden Streptokokken der Gruppen C und G als Spätfolge
lebensbedrohliche rheumatische Herzerkrankungen auslös
Mit “optischen Pinzetten” lassen sich einzelne Zellen zu
dreidimensionalen Strukturen zusammenbauen
Genau definierte Mikro-Aggregate aus lebenden Zellen sind für
verschiedene Bereiche interessant, beispielsweise für analytische Systeme,
in denen die Zellen als Sensoren genutzt werden. In der biochemischen
Grundlagenforschung können sie der Untersuchung von Vorgängen wie
Signalübertragung, Adhäsion und Wachstum von Zellen dienen. Besonders
dreidimensionale Mikrostr
Dass Salizylsäure, der Grundbaustein des Aspirins, Pflanzen
resistenter gegen verschiedene Krankheitserreger machen kann, ist nicht
neu. Auch Aspirin selbst hat eine ähnliche Wirkung. Die Arbeitsgruppe des
Kaiserslauterer Botanikers Dr. Uwe Conrath hat nun einen bislang
unbekannten Weg entdeckt, wie es zu dieser verbesserten Immunabwehr kommt.
Die Versuchsergebnisse lassen auf eine neue Generation wirksamer
Pflanzenschutzmittel hoffen.
Pflanzen
In der Arbeitsgruppe des Kaiserslauterer Biologen und Physikers
Prof. Dr. Uwe Koch dagegen soll ein Roboterarm in Kürze hochpräzise
Gewichtsmessungen durchführen. Das nötige Fingerspitzengefühl hat er sich
dabei dem Menschen abgeschaut.
Sie hantieren mit
zentnerschweren Metallteilen, als wären sie aus Papier. Jemandem eine
Tasse Kaffee anzubieten, ohne etwas zu verschütten oder gar das Porzellan
zu zerdeppern, fällt ihnen dagegen schwer: Roboter gelt
Lange hielt man sie lediglich für eine Art Leim, der die
Nervenzellen zum Gehirn “verklebt”. Doch neueren Untersuchungsergebnissen
zu Folge könnten die Gliazellen (im Griechischen heißt Glia Kitt oder
Leim) auch eine wichtige Rolle bei der Informationsverarbeitung spielen.
Zu diesem Schluss kommt unter anderem die Arbeitsgruppe von Prof. Dr.
Joachim W. Deitmer an der Universität Kaiserslautern.
Beim Menschen sind die
Gliazellen gegenüber den Neurone
Lange hielt man sie lediglich für eine Art Leim, der die
Nervenzellen zum Gehirn “verklebt”. Doch neueren Untersuchungsergebnissen
zu Folge könnten die Gliazellen (im Griechischen heißt Glia Kitt oder
Leim) auch eine wichtige Rolle bei der Informationsverarbeitung spielen.
Zu diesem Schluss kommt unter anderem die Arbeitsgruppe von Prof. Dr.
Joachim W. Deitmer an der Universität Kaiserslautern.
Beim Menschen sind die
Gliazellen gegenüber den Neurone
Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten geförderten Machbarkeitsstudie gelang einem
Forschungskonsortium unter Führung des Berliner Anlagenbau-Unternehmens
Inventa-Fischer GmbH & Co KG jetzt die Entwicklung eines integrierten
Verfahrens zur Herstellung des Zukunftswerkstoffs Polymilchsäure.
Kernstück des Verfahrens ist die deutlich verbesserte, kontinuierliche
Fermentation von Roggenmehl, die es erlaubt, Milchsäurelösungen in hoher
“In Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis soll der Apotheker
alles finden, was er für den wissenschaftlichen-technischen Beruf zu
wissen bedürfte”. So war vor über 125 Jahren das Ziel, das sich der
Apotheker Hans Hermann Julius Hager gesetzt hatte. Dieses Ziel wird auch
heute noch verfolgt: An der Universität Würzburg gibt es seit kurzem
wieder ein “Hager-Büro”, das an der Aktualisierung des Handbuchs arbeitet.
Die fünfte und damit jüngst
Durch die zunehmende Ausweitung von menschlichen Siedlungen und
intensiv genutzten Flächen kommt es zu einer Verdrängung und Zerstückelung
ursprünglich zusammenhängender naturnaher Lebensräume, die viele Tier- und
Pflanzenarten beherbergen. In einer sonst ungeeigneten Umwelt werden die
verbleibenden Flächen zu kleinen Inseln, die für viele Tierarten schwer zu
erreichen sind. Ein Beispiel dafür ist der öffentlich nicht zugängliche
Garten des erzbischöflichen Priesterseminars in K
Forschungskompetenz in der Informatik Leistungsprofile an der
Universität zu Köln
Die Universität zu Köln stellt mit der Broschüre “Forschungsprofile am
Zentrum für Angewandte Informatik” ihre Forschungskompetenz in der
Informatik dar. Die Broschüre soll es Unternehmen der
Informationstechnologie- und Medienbranchen sowie jedem Interessierten
erleichtern, sich über das Leistungsprofil, die apparative Ausstattung,
bestehende Kooperationen, aktuelle Publikationen sowie die A
IMM und mikroglas AG stellen neue Mischertypen auf der MICRO.tec
2000 vor. Der Einblick in einen Mischprozess via optische Analytik und die
Prozesskontrolle war bei Mikromischern bisher nur schwer möglich. Das
haben die mikroglas AG und das Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM)
mit Mischern aus Glas jetzt geändert.
Auf der MICRO.tec in Hannover
werden am 26.9.2000 neue Foturan-Mischertypen vorgestellt. Foturan ist ein
Glastyp, der mikrostru
Bis in die späten 60er Jahre war die Verhaltensbiologie eine
Wissenschaft, die wesentlich von deutschen Forschern geprägt war. Heute
ist dies jedoch nicht mehr der Fall. Vor diesem Hintergrund haben
Wissenschaftler der Universität Würzburg einen Sonderforschungsbereich
initiiert, der in Deutschland neue Akzente setzen und die
Verhaltenswissenschaften hier wieder aufleben lassen soll.
Der Sonderforschungsbereich (SFB) 554 “Mechanismen und Evolution des
Arthropodenv
Formaldehyd – eine unserer wichtigsten Chemikalien – kommt bei
vielen Prozessen vor allem in der Produktionsabluft vor und stellt dort
eine Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Fraunhofer-Wissenschaftler haben
jetzt erstmals eine hocheffiziente und kostengünstige Technik entwickelt,
mit der sich formaldehydbelastete Abluft biologisch reinigen lässt.
Zur Veredelung von Textilfasern
wird es ebenso eingesetzt wie zur Beschichtung von Spanplatten oder zur
H
Wissenschaftler um Prof. Reinhard Jahn am Max-Planck-Institut für
biophysikalische Chemie haben jetzt einen entscheidenden weiteren Prozess
bei der Erregung von Nervenzellen aufgeklärt. Um Signale zwischen Zellen
zu übermitteln, setzt die vorgeschaltete Zelle einen Transmitter frei –
häufig Glutamat -, der dort in kleinen Bläschen (Vesikeln) gespeichert
ist. Aber wie kommt das Glutamat in die Vesikel hinein? In einer gerade
erschienenen Veröffentlichung in Nature weisen die Wi
Nachwuchsmangel bedroht wissenschaftliche Kompetenz im Land
Warum schwimmen wieder Lachse im Rhein? Wie kommt giftiges Dioxin
in den Boden? Antworten darauf geben Ökotoxikologen, Vertreter einer
Wissenschaftsdisziplin, die in Baden-Württemberg derzeit auf rund 35
Institute an acht Universitäten des Landes verteilt ist. Die Akademie für
Technikfolgenabschätzung (TA-Akademie) kommt jetzt in einer Studie im
Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und