Biowissenschaften Chemie

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Nickelentfernung aus Trinkwasser

Renaissance für “altgedienten” Ionenaustauscher – Innovative Anwendung resultiert aus BMBF-Studie Ein seit 30 Jahren bei der Schwermetall-Restentfernung bewährter Ionenaustauscher der Bayer AG erfährt eine ungeheuere Renaissance: In einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie bewies sich das chelatbildende Austauscherharz Lewatit® TP 207 als das einzige Produkt, mit dem man Nickel aus Trinkwasser entfernen kann. Nach einer Bekanntmachung de

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Deutsch-türkische Grundlagenforschung für neue Medikamente gegen Angsterkrankungen

Für drei Monate war nun Frau Dozentin Dr. Nüket Öcal von der Technischen Yildiz Universität aus Istanbul im Institut für Organische Chemie in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dieter Kaufmann zu Gast. Mit hoher Intensität, bis in die Abende hinein und auch am Wochenende nutzte sie gemeinsam mit ihrer Doktorandin Cigdem Yolacan die apparativen Möglichkeiten im Clausthaler Institut für ihre Forschungen. Ihr Arbeitsgebiet, das sich mit der Themenstellung der Clausthaler Arbeitsgruppe überschneidet, is

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Thema Immunzellen – neue Nachwuchsgruppe in der Zellbiologie bewilligt

Die Volkswagen Stiftung hat Dr. Roland Brock mit der Förderung einer unabhängigen Nachwuchsgruppe ausgezeichnet. Die Nachwuchsgruppe um den Biochemiker Brock in der Abteilung Molekulare Biologie am Interfakultären Institut für Zellbiologie untersucht molekulare Vorgänge bei der Immunantwort. Dabei werden mikroskopische Techniken eingesetzt, mit denen die Verteilung von Molekülen in einer Zelle und molekulare Wechselwirkungen mit höchster Genauigkeit und Empfindlichkeit gemessen werden können. Diese

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Nervenzellen des Rückenmarks steuern Samenerguss

“Höhepunkt” im Rattenmodell geklärt Forscher der University of Cincinnati haben laut eignen Angaben jene Nervenzellen im Rückenmark entdeckt, die bei Ratten den Samenerguss auslösen. Injizierten die Wissenschaftler männlichen Ratten ein Gift, das nur eine Nervengruppe im Rückenmark zerstörte, erreichten die Tiere die letzte Stufe ihres normalerweise normalen Sexualverhaltens nicht. Die Ratten reagierten auf ein Weibchen zwar interessiert und hatten Geschlechtsverkehr, einen sexuellen

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Spermien haben "Ortsgedächtnis"

Spermazellen “erinnern” sich an Richtungswechsel Neurobiologen der Universität Zürich haben nachgewiesen, dass menschliche Spermien eine Art “Ortsgedächtnis” haben, um den Weg zur Eizelle leichter zu finden. Spermien können sich an ihre Richtungswechsel “erinnern”. Wenden sich die Spermien zuerst nach links, biegen sie bei der nächsten Gelegenheit eher rechts ab und bewegen sich so nicht im Kreis. Über die Ergebnisse berichtet der Züricher Neurobiologe Peter Brugger in der aktuellen O

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Erbgut bald schneller entschlüsseln?

Einzelmolekül-Sequenzierung: Die Grundlagen sind geschaffen Die Sequenz des menschlichen Genoms ist weitgehend bekannt. Um die Zusammenhänge zwischen einzelnen Genomabschnitten und beispielsweise bestimmten Krankheiten zu verstehen, müssen nun die entsprechenden Gensequenzen identifiziert, charakterisiert und auf Mutationen untersucht werden. “Mit herkömmlichen Sequenziermethoden ist das viel zu langwierig,” erklärt Susanne Brakmann von der Universität Leipzig. “Wenn es dagegen geläng

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Lernen und Erinnern haben biochemische Grenzen

Protein Phosphatase-1 führt zum Verlust bei Erlerntem

Zellbiologen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) haben nachgewiesen, dass das so genannte Phosphatase-1-Protein (PP1) die Lernfähigkeit einschränkt und zum Verlust des Gelernten beiträgt. Wie die Forscher um Isabelle Mansuy im Fachmagazin Nature erklären, verbesserte sich bei Mäusen die Gedächtnisleistung, wenn die PP1-Wirkung gehemmt wurde. Ein solches Schutzsystem ist für das Gehirn wichtig, da dessen Kap

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Antikörper für alle Proteine des Menschen!

HUPO unterstützt ein von der DGPF initiiertes Großprojekt in der Proteomforschung

Die Deutsche Gesellschaft für Proteomforschung (DGPF) plant – unterstützt von HUPO (Human Proteomics Organisation) – ein internationales Großprojekt zur Herstellung von Antikörpern für alle Proteine des menschlichen Organismus. Die DGPF wird die Aktivitäten zu diesem Vorhaben in Europa vorantreiben. Die Antikörper sollen in einer gemeinsamen Arbeit von Forschungseinrichtungen in mehreren europäischen

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Volkskrankheiten mit Mäusen und molekularer Immunpolizei zu Leibe rücken

BioProfil fördert krankheitsrelevante Forschung mit 1,2 Mio. Euro Das BioProfil “Funktionelle Genomanalyse” des Städtedreiecks Braunschweig, Göttingen, Hannover fördert zwei neue anwendungsnahe Biotechnologie-Projekte mit BioProfile-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Etwa 940.000 Euro erhält das Start-up-Unternehmen “Phenomiques”, 250.000 Euro gehen an die Biotech-Firma “Imusyn”. Beide haben ihren Sitz in Hannover. Phenomiques will mit speziell gezüchte

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Rückenlage von Fruchtfliegen für Klärung des Alterungsprozesses

US-Forscher entdecken bei männlichen Insekten “upside-down”-Phänomen

Ein Forscherteam der University of California/Davis hat festgestellt, dass ein Großteil männlicher Fruchtfliegen eine Phase durchläuft, in der sie auf dem Rücken liegen. In dieser Phase verbringen die Fliegen mehr Zeit in der Rückenlage als dass sie gehen, essen oder mit den Flügeln fächeln. Dieses Verhalten wurde kurz vor dem Tod der 60 Tage lebenden Fruchtfliegen häufiger beobachtet. Die Wissenschaftler hoffen,

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Hochlastfaulung in Klärwerken: Weniger Klärrückstände, mehr Energie

Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik hat ein Hochlastverfahren für die Klärschlammentsorgung entwickelt, das vor einem Jahr im kommunalen Klärwerk Heidelberg in die bestehende Entsorgungslinie integriert wurde. Eine erste Bilanz zeigt: Mit dem Verfahren lassen sich Platz und Kosten sparen, Energie gewinnen und gleichzeitig der ausgefaulte Schlamm wesentlich reduzieren.

Im Auftrag des Abwasserzweckverbands Heidelberg hat das Fraunhofer-Institut für Gre

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Erdmännchen kooperativer als Menschen

Erdmännchen gehören zu den kooperativsten Säugetieren der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam nach langjähriger Feldforschung in Südafrika. Dies berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der September-Ausgabe (EVT 26.08.2002) des Magazins.

Für die Forscher steht fest: Die Kooperation unter Erdmännchen ist einzigartig. Nach der Evolutionstheorie helfen Säugetiere ihren nächsten Verwandten am meisten. Bei Erdmännchen aber gilt Loyalität unabhängig vom Verwandt

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Hassium auf der Flucht mit Sauerstoff

Das vor bald 20 Jahren entdeckte schwere Element Hassium konnten Forscher erstmals in Form einer chemischen Verbindung mit Sauerstoff nachweisen. Damit lässt sich das künstliche Metall im Periodensystem einordnen. Für die Experimente setzte das internationale Team unter Leitung des Paul Scherrer Instituts neuartige und eigens dazu entwickelte Siliziumdetektoren ein.

Bis 1940 galt Uran als das schwerste chemische Element. Das in der Natur vorkommende Metall trägt die Ordnungszahl 9

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Molekulare Architektur einer Protein-Transport-Maschine

Max-Planck-Biophysiker entschlüsseln Protein-Transport-Maschinerie

Der Transport von Proteinen ist für alle lebenden Organismen von grundlegender Bedeutung. Proteine müssen an bestimmte Orte in der Zelle oder auch nach außen gebracht werden. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biophysik haben jetzt die Struktur einer weit verbreiteten Protein-Transport-Maschine aufgeklärt, die neue Einblicke ermöglicht, auf welche Weise Proteine durch Zellmembranen transportiert werden (Nature,

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1,5 Milliarden Jahre altes Erbstück in der Pflanze

Protein “Artemis” in einem Zellbestandteil verweist auf dessen bakterielle Vorfahren Chloroplasten sind wichtige Zellbestandteile grüner Pflanzen. Sie erzeugen durch Photosynthese Kohlenhydrate und Sauerstoff. Chloroplasten sind hervorgegangen aus freilebenden Bakterien, die von Einzellern vor etwa 1,5 Milliarden Jahren aufgenommen und anschließend als dauerhafte Bestandteile in die Zellen integriert wurden. Ein paar “Erbstücke” der bakteriellen Vorfahren lassen sich noch heute in den C

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FH Mannheim entwickelt "In Situ-Mikroskop"

Bioreaktoren werden bislang überwiegend mit Hilfe von indirekten Messsignalen der verwendeten Mikroorganismen gefahren. Diese lassen aber vom Prinzip her keine sicheren Aussagen zu. Das Projekt hat das Ziel, die Mikroorganismen direkt ständig zu beobachten und damit den Prozess zu optimieren. In der herkömmlichen Chemie werden gewünschte Stoffe durch chemische Reaktionen der Ausgangs-Chemikalien hergestellt. Konkurrierend dazu gewinnt heute in zunehmendem Maße die Biotechnologie Bedeutun

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