Biowissenschaften Chemie

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Erste genetische Karte des Genoms des Fadenwurms Pristionchus pacificus publiziert

Navigationshilfe bei der Suche nach Mutationen / Vergleichende Untersuchungen zur Embryonalentwicklung entscheidend vereinfacht

Die Arbeitsgruppen um Ralf J. Sommer und Stephan C. Schuster am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen haben in Zusammenarbeit mit der niederländischen Firma Keygene die erste genetische Karte des P. pacificus Genoms erstellt (Genetics, Vol. 162, Ausgabe September 2002). Diese Karte ermöglicht es den Genforschern nun erfolgreich im Genom

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Dem Leben abgeschaut: Membrantechnologie

Mit der Membrantechnologie in der Trink- und Industriewasserproduktion sowie in der Abwasserreinigung befasst sich eine große internationale Tagung vom 22. bis 26.9. in Mülheim/Ruhr. Es werden nahezu 400 Experten aus 35 Ländern erwartet. Die renommierte Konferenzreihe wird erstmals in Deutschland ausgerichtet. Veranstalter sind Internationale Wasservereinigungen, die Gerhard-Mercator-Universität Duisburg sowie deren Mülheimer An-Institut IWW, das Rheinisch-Westfälische Institut für Wasser

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Raue Oberfläche lässt Korallenriffe überleben

Forscher enthüllen “Darwins Paradoxon” Korallen gedeihen in einer nährstoffarmen Umgebung als üppige Riffe. Die Gründe dafür hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. Die Hohltiere können dort überleben, weil sie mit ihrer rauen Oberflächenstruktur die wenigen Nährstoffe aus dem Wasser aufsaugen. Das Phänomen ist als “Darwins Paradoxon” bekannt geworden, berichtet das Wissenschaftsmagazin “New Scientist”. Felsen, Riffe oder Muschelbänke sind normalerweise mit einem

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Submikroskopische Darstellung der Zellfunktionalität

Biosensoren und Titansubstrate verbessern die Nahfeld-optische Analyse In der Zellbiologie sind in den letzten Jahren riesige Datenpools (z.B. Etablierung von Genom- und Proteom-Katalogen) angelegt worden. Dieses Datenmaterial eignete sich zwar für eine Beschreibung der molekularen Komponenten einer Zelle, nicht aber für die ebenfalls sehr wichtige Darstellung der Zellfunktionalität. Direkte Einblicke in die Zellfunktionalität erfordern prinzipiell eine zeitaufgelöste zerstörungsfreie An

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Einzelnes Gen sorgt für typisch runde Obstformen

Ohne regulierendes Gen wachsen Tomaten birnenförmig Ein einzelnes Gen bringt Früchte in Form. Es sorgt dafür, dass Tomaten rund und Birnen birnenförmig sind. Das berichten amerikanische Biologen um Steven Tanksley in der Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences”. Die Wissenschaftler hatten bei Tomaten das Gen ausgeschaltet. Daraufhin wuchsen sie birnenförmig. Die Biologen von der Cornell-Universität in Ithaca hatten bei Tomaten das Gen Ovate ausgeschal

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Fruchtfliegen: Körperschicht passt sich dem Klima an

Individuelle Wachsschicht spielt auch bei Sex eine Rolle

Erwachsene Fruchtfliegen (Drosophila) haben auf ihrer Oberfläche eine Wachsschicht, die sie vor dem Austrocknen schützt. Manche der Insekten können diese Wachsschicht sogar dem Klima anpassen, berichten französische Wissenschaftler in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Journal of Experimental Biology. Die Wachsschicht spielt auch eine große Rolle bei der Suche nach dem geeigneten Partner.

Die Wachsschi

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Colirisk: Gefährlichen Bakterien auf der Spur

Geflügel enthält vielleicht Keime, die Blutvergiftungen auslösen Mit rund 580.000 Euro fördert die Europäische Union (EU) ein Forschungsprojekt am Institut für Molekulare Infektionsbiologie der Uni Würzburg: Die Wissenschaftler um Projektleiter Prof. Dr. Jörg Hacker wollen herausfinden, ob sich der Mensch über die Nahrung mit bestimmten krankheitserregenden Escherichia-coli-Bakterien infizieren kann. Eigentlich ist Escherichia coli ein harmloser Keim, der zur normalen Darmflora des Men

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Plastizität in Hirn und Mark

Zülch-Preis für besondere Leistungen der neurologischen Grundlagenforschung Zum dreizehnten Mal vergibt die Gertrud Reemtsma Stiftung in diesem Jahr den mit 50.000 Euro dotierten Zülch-Preis für besondere Leistungen der neurologischen Grundlagenforschung. Geehrt werden zwei Wissenschaftler, die herausragenden Beiträge zur Aufklärung der Reorganisation und Regeneration des Nervensystems geleistet haben. Die Preisverleihung fand am 13. September 2002 im Kölner Gürzenich statt. Die Gertr

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Polymere natürlichen Ursprungs

Eine Entlastung der Umwelt, die Schonung fossiler Brennstoffe und die Schaffung neuer Absatzmärkte für die Landwirtschaft versprechen sich Experten von der zunehmenden Verbreitung von Polyestern natürlichen Ursprungs. Über den aktuellen Stand der Forschung auf dem Gebiet solcher biotechnologisch gewonnenen und als neue Werkstoffe und Biomaterialien verwandten Polymere informieren sich rund 220 Wissenschaftler aus aller Welt beim “International Symposium on Biological Polyesters” (ISBP2002), das vom

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Schwarzer Kunststoff bindet Umweltgifte

Forschungszentrum Karlsruhe entwickelt Material für die sichere Rückhaltung von Dioxinen

In der Rauchgasreinigung von Verbrennungsanlagen bestehen viele Komponenten aus Kunststoffen, meist Polypropylen. An die Oberfläche dieser Kunststoffe lagert sich Dioxin aus dem Rauchgas an. Schon bei einer Temperaturerhöhung um wenige Grad können sich die Dioxine wieder von den Oberflächen lösen und ins Abgas zurückgelangen. Dieser so genannte “Memory-Effekt” lässt sich durch eine Neuentwicklung d

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Zoologe sucht zivile "Urzeitkrebs-Forscher"

Gesucht und gefunden unter www.urzeitkrebse.at “Urzeitkrebse”, die gemeinsame Bezeichnung für Feenkrebse, Rückenschaler und Muschelschaler, bevölkern seit 500 Mio. Jahren die Erde. Der Wiener Zoologe Erich Eder bittet nun biologisch Interessierte, mehr über die “lebenden Fossilien” und ihre Lebensräume in Erfahrung zu bringen und aktiv nach den ältesten noch lebenden Tiergruppe zu suchen. Das Jahrhunderthochwasser des Sommers 2002 stellt eine einmalige Gelegenheit dar, die Urzeitkrebs

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Schutzschalter gegen Erbschäden

Wichtigen Schaltmechanismus für DNA-Reparatur aufgedeckt

Der Träger der Erbinformation, die DNA, kann durch unterschiedliche Umwelteinflüsse, wie beispielsweise UV-Licht, geschädigt werden. Diese Schädigungen führen zu Änderungen in der Erbinformation, so genannten Mutationen. Sie sind eine Hauptursache für die Entstehung von Krebs, aber auch für den Alterungsprozess. Da die Art der Schäden sehr unterschiedlich sein kann, besitzt die Zelle auch verschiedene Möglichkeiten, diese Schäde

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Pioneer züchtet Soja ohne Allergiepotenzial

Kritiker: Bei genmanipulierten Nahrungsmitteln wird dieser Aspekt verschwiegen In gemeinsamer Forschungsarbeit des Biotech-Unternehmens Pioneer Hi-Bred International und des US-Landwirtschaftsministeriums ist es gelungen, die Allergie auslösenden Inhaltsstoffe in Soja zu entfernen. Das Team ist sich einig, dass dieses Ergebnis Beispiel dafür ist, wie Gentechnologie die Sicherheit von Nahrungsmitteln verbessern kann. Eine Soja-Allergie betrifft zumeist Kinder unter fünf Jahren, aber au

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König der Düfte an der FH Jena: Promovent optimierte Duftstoffanalyse

Jörg Weber, Promovend des Fachbereiches Medizintechnik der Fachhochschule Jena, analysiert im Rahmen seiner Doktorarbeit Duft- und Aromastoffe mit Hilfe eines Gaschromatographen. Dies ist ein Apparat, der Inhaltstoffe anhand ihrer “Düfte” exakt aufschlüsseln kann. Untersucht werden z.B. Kräuter, ätherische Öle und Gewürze, deren Aromastoffe vorher extrahiert werden müssen. Als Anreicherungsmethode wird die Festphasenmikroextraktion SPME (Solid Phase Microextraction) angewandt. Bei diesem Verfahren

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IgA-Antikörper in der Tumortherapie: Zielscheiben für Zellattacken

Dass der häufigste Typus von weißen Blutzellen, die Gruppe der Granulozyten, vor allem in der Abwehr von Infektionen durch Bakterien eine wichtige Funktion übernimmt, ist gut belegt. Aus jüngerer Zeit datiert die Erkenntnis, dass sie außerdem fähig sind, Tumorzellen zu zerstören, wenn diese mit ausgewählten Antikörpern beladen sind. Untersuchungen in Arbeitsgruppen an der Medizinischen Klinik III der Universität Erlangen-Nürnberg (Direktor: Prof. Dr. Joachim R. Kalden) und der Universität Utrecht

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Chemische Prozesse der Natur nachbilden

Jenaer Chemie-SFB tagt vom 15.-19. September an der Friedrich-Schiller-Universität Die chemischen Strukturen der Natur sind im Verlauf der Evolution meist perfekter geworden als jede noch so aufwändige Kopie, an der sich der Mensch versucht. Doch die Wissenschaft arbeitet beständig daran, dem natürlichen Original möglichst nahe zu kommen. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena bemüht sich u. a. der Sonderforschungsbereich (SFB) 436 “Metallvermittelte Reaktionen nach dem Vorbild der Na

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