Biowissenschaften Chemie

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Wenig gestresster Karpfen erliegt schon einem Parasiten

Wageninger Forscher haben entdeckt, dass leicht gestresste Karpfen viel anfälliger für Parasiten sind, als ihre ungestressten Artgenossen. Alle Laborkarpfen, die eine Minute pro Tag aus dem Wasser geholt worden waren, starben an der Infektion mit Parasiten. Von den Karpfen, die nicht dieser leichten Stressbehandlung unterzogen worden waren, starb lediglich vierzig Prozent. Die Forscher studierten die Reaktion von Karpfen auf den einzelligen Parasiten Trypanoplasma borreli. Ein Verwandter

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Insekten atmen anders

Ein Mainzer Forscherteam um den Genetiker Thomas Hankeln und den Zoologen Thorsten Burmester entdecken ein Hämoglobin der Fruchtfliege Sauerstoff ist der universelle Treibstoff des Lebens in Menschen, Tieren und Pflanzen. Um Sauerstoff aus der Luft zu den inneren Organen zu transportieren, besitzen viele Tiere im Blut ein spezialisiertes Atmungsprotein, das Hämoglobin. Wegen seiner enormen Bedeutung für die Funktion des Organismus ist es nicht weiter verwunderlich, dass Hämoglobin wohl d

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Chromatographie – Basis für Fortschritt in der Analytik

Chromatographie und andere analytische Trenntechniken bilden die Basis für Fortschritte in der analytischen Chemie sowie in vielen Bereichen der Naturwissenschaften, Technik und Medizin. In Leipzig treffen sich vom 15. bis 20. September fast 600 Experten auf dem 24th International Symposium on Chromatography, um über die neusten Entwicklungen zu diskutieren. Chromatographie und andere analytische Trenntechniken bilden die Basis für Fortschritte in der analytischen Chemie sowie in vielen B

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Biotech-Firma macht graue Mäuse zu Punks mit grüner Haarpracht

Einsatz der Methode bei Menschen in frühestens fünf Jahren Wissenschaftler des US-Biotech-Unternehmens Anticancer haben Gene in die Follikelzellen der Haarwurzel von Mäusen eingebracht und erstmals die Haarfarbe verändert. Die Forscher nehmen an, dass durch Genmanipulation auch eine Behandlung von Haarverlust möglich wird. Noch ist es aber realistischer graues Haar wieder einzufärben. Bis die Pionierarbeit, die grünhaarige “Punk-Mäuse” schuf, aber bei Friseuren zum Einsatz kommt, werd

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Infektiöses Bakterium misst Körpertemperatur

Listeria monocytogenes bei 37 Grad erst durch Strukturwandel des “Thermosensors” aktiv Biologen des französischen Pasteur-Instituts unter der Leitung von Pascale Cossart haben das Rätsel um den Temperatursinn bei Bakterien gelöst. Dass Listeria monocytogenes, Auslöser der Infektionskrankheit Listeriose, seine Wirkung bei 37 Grad Celsius entwickelt, unterliegt einem Messmechanismus und macht den Beginn des Infektionsprozess zu einer Frage der Temperatur des Wirts. Das Bakteri

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Japanische Forscher schalten Reisgen aus

Technik soll Akzeptanz genmanipulierter Nahrungsmittel in der Öffentlichkeit verbessern Japanische Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, ein bestimmtes Gen in einer Pflanze zu eruieren bzw. zu entfernen. Auf diesem Weg wollen sie nicht nur feststellen, welches Gen welche Funktion ausübt, sondern auch eine größere Akzeptanz genmanipulierter Nahrungsmittel in der Öffentlichkeit bewirken. Im Modell schalteten die Forscher vom National Institute for Basic Biology in Okazaki unter

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Lebensmittelüberwachung – Lebensmittelchemiker fordern bessere Kontrollen

Auf dem Deutschen Lebensmittelchemikertag 2002 vom 9. bis 11. September in Frankfurt/Main fordert die Lebensmittelchemische Gesellschaft, Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker, eine deutliche Verstärkung besonders der Behörden der Amtlichen Lebensmittelüberwachung mit dem notwendigen Sachverstand. Auf dem Deutschen Lebensmittelchemikertag 2002 vom 9. bis 11. September in Frankfurt/Main fordert die Lebensmittelchemische Gesellschaft, Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Che

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Frankfurt – Zentrum für die Lebensmittelchemie

Gastgeber des Deutschen Lebensmittelchemikertags Frankfurt am Main ist nicht nur die Stadt der Banken und Museen, sondern auch ein Zentrum für die Lebensmittelchemie in Forschung, Ausbildung, Lebensmittelwirtschaft, Lebensmittelindustrie und wissenschaftlichen Gesellschaften. Vom 9. bis 11. September ist sie Gastgeberstadt für den 31. Deutschen Lebensmittelchemikertag, der von der Lebensmittelchemischen Gesellschaft, der größten Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker, alljährli

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Aromen und Lebensmittel – Genügend Schutz für den Verbraucher?

Lebensmittelchemie wird nicht nur zur Aufklärung von Lebensmittelskandalen gebraucht. Eine ständige unabhängige Risikobewertung von Lebensmittelinhaltsstoffen und der offene Dialog über Lebensmittelsicherheit sind wichtige Aufgaben für Lebensmittelchemiker/innen und ein wesentlicher Beitrag zum Verbraucherschutz. Das wurde auf dem Deutschen Lebensmittelchemikertag vom 9. bis 11. September in Frankfurt am Beispiel der jüngsten Aromastoffdiskussionen deutlich. Auf dem Deutschen Lebensmittelchemiker

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Extremophile Algen färben Lachs rot

Lebensformen aus der Arktis besitzen hohes Potenzial für Pharmaindustrie Zuchtlachs wird in Zukunft mit einem Farbstoff aus extremophilen Algen versehen. Gefunden haben diese Algen deutsche Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB). Sie sind auf der Suche nach Lebewesen, die unter extremen Umweltbedingungen leben. Der rote Farbstoff Astaxanthin soll in Zukunft synthethische und genetisch veränderte Bakterien ersetzen, die bis jetzt dem L

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Erste Technologieanalyse zur Nanobiotechnologie erschienen

In der Anfang September 2002 im Auftrag des BMBF durchgeführten Technologiefrüherkennungsstudie “Nanobiotechnologie I: Grundlagen und technische Anwendungen molekularer, funktionaler Biosysteme” werden Anwendungspotenziale und Entwicklungen in verschiedenen technischen Bereichen des relativ jungen Forschungsgebiets eingehend untersucht und umfassend dargestellt. Nanobiotechnologie ist ein relativ junges Forschungsgebiet im Grenzgebiet zwischen Biologie, Physik und Chemie, das von der mole

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Von Schimmel, Tintenfraß und Papierspaltereien

Physiologische Chemie In Archiven und Bibliotheken werden Papiere und Bücher aus mehreren Jahrhunderten gesammelt. Nicht alle wurden schonend gelagert, sind aber teilweise einmalige Dokumente. In der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg werden die wertvollen Zeitzeugen durch das aufwendige Papierspaltverfahren restauriert. Tübinger Biochemiker haben erforscht, wie sich hitzeliebende Bakterien einsetzen lassen, um die Methode weiter zu verbessern. Von Schimmel, Tinten

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Farbeffekte nach dem Brühwürfelprinzip

Schillernde Käfer und Schmetterlinge benötigen im allgemeinen keine Farbpigmente. Das bunte Spiel entsteht vielmehr ähnlich wie bei Opalen oder einem Ölfleck auf regennasser Straße: durch Interferenz. Schichten farbloser Substanzen, deren Dicken im Bereich der Lichtwellenlänge liegen, löschen manche Spektralanteile aus. Die reflektierten erzeugen den Farbeindruck. Klar, dass industrielle Hersteller diesen Effekt längst nutzen, um optische Geräte wie Lampen oder Filter zu beschichten. Ein Verfahren,

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Arktische Algen ernten

In den Tiefen der Ozeane nutzen Mikroorganismen unter für Menschen gnadenlosen Bedingungen heiße Quellen für ihre Energie- und Stoffproduktion. Einige Bakterien und Algen fühlen sich im kochenden Wasser von Geysiren pudelwohl, andere in Säuretümpeln oder Salzseen, und wieder andere besiedeln Gletscher und Schneefelder. Auf der Suche nach unbekannten extremophilen Lebensformen bereisen Forscher seit einigen Jahren die entlegensten Winkel der Erdteile. Dabei geht es ihnen nicht allein um die Charakter

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Mit Kunststoffen Bakterien angeln

Wer im warmen Urlaubsland eine Lebensmittelvergiftung durchlitten hat, konnte am eigenen Leib erfahren, wie wichtig Hygienevorkehrungen und mikrobielle Lebensmitteltests sind. Viele Bakterienarten wie Salmonellen vermehren sich in der Wärme auf Fleisch oder in Milchprodukten derart rasant, dass eine relativ langwierige Laboruntersuchung kaum Auskunft über die akute Gefahr gibt. Daher bieten verschiedene Hersteller Test-Kits für die Hosentasche an. Doch wie erkennen solche Tests, welche der vielen Mik

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Rasche und komfortable Bestimmungsmethode für Acrylamid in Lebensmitteln entwickelt

Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV aus Freising stellt eine neue und leicht handhabbare Analysenmethode vor. Mit dem neuen Verfahren steht der Lebensmittelindustrie ein effizientes Werkzeug zur Verfügung, um Rohstoffe, Produkte sowie Prozessparameter im Sinne einer Reduktion des Acrylamidgehaltes im fertigen Lebensmittel zu überprüfen und optimieren. Schwedische Wissenschaftler der Universität Stockholm haben hohe Werte des Stoffes Acrylamid in stärkehalti

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