Biowissenschaften Chemie

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Pflanzenzellen halten sich mit chemischen Cocktails gesund

Kölner Max-Planck-Forscher entdecken chemisches Waffenarsenal im Immunsystem von Pflanzen

Tiere und Pflanzen verfügen über ein hochentwickeltes Immunsystem, das es ihnen ermöglicht, die meisten Angriffe krankheitserregender Mikroorganismen wie Viren, Bakterien und Pilze erfolgreich abzuwehren. Von Pflanzen wusste man bisher, dass ihre Zellen die von Krankheitserregern während eines Angriffs freigesetzten Fremdmoleküle durch Rezeptoren an ihrer Oberfläche und im Zellinneren erkennen kö

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Upscaling: Schneller Wandel mit "BioPlan"

Einen Schritt weiter als herkömmliche Produktionsplanungswerkzeuge geht eine neue Methode, entwickelt für die Migrationsplanung in Biotech-Unternehmen: Mit “BioPlan” lassen sich in kurzer Zeit Konzepte über alle Ausbaustufen hinweg entwerfen, bewerten und optimieren.

Das Zauberwort für höhere Stückzahlen heißt bei den meisten Biotech-Unternehmen Verfahrensoptimierung. Andere Wege zur Produktionssteigerung bleiben häufig unberücksichtigt. Gründe hierfür sind hauptsächlich fehlendes te

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Labor: Lückenlose Dokumentation inklusive

Teure Rohstoffe, komplexe Arbeitsabläufe und gleichzeitig eine detaillierte, lückenlose Dokumentation aller Arbeitsschritte: Am Labor-Arbeitsplatz “H-LAP” kann sich der Laborant auf das Wesentliche konzentrieren. “Nebensachen” wie die Dokumentation nimmt ihm das System ab.

In Zeiten erweiterter Produkthaftung spielen Rückverfolgbarkeit und die lückenlose Dokumentation der Herstellungsprozesse eine wichtigere Rolle denn je. Mit ihnen steht und fällt heute nicht nur der Verkaufserfolg

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Neues Verfahren gegen schwere Harninkontinenz

Ersatzschließmuskel ermöglicht wieder vollständige Kontrolle

Wissenschaftler der University of Melbourne haben ein Verfahren zur Behandlung von schwerer Inkontinenz entwickelt. Dem Team um John Furness gelang es, einen körpereigenen Muskelring zu schaffen, der in die Blase eingesetzt als Ersatzschließmuskel fungiert. Dieser Ersatzmuskel wird durch einen ebenfalls implantierten elektrischen Stimulator kontrolliert. Dieses Verfahren soll Patienten wieder die vollständige Kontrolle über

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Schallerkennende Haarzellen im Labor gezüchtet

Hoffnung für die Behandlung von Taubheit

Wissenschaftler der Massachusetts Eye and Ear Infirmary haben schallerkennende Haarzellen des Innenohres aus embryonalen Stammzellen gezüchtet. Das Team um Stefan Heller setzte embryonale Stammzellen von Mäusen jenen chemischen Einflüssen aus, die auch eine normale Haarzelle bei ihrer Entwicklung antrifft. Die teilweise entwickelten Zellen wurden Hühnerembryos implantiert. Die Zellen entwickelten sich laut Newscientist weiter und verhielten si

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Warum Musiker mehr im Hirn haben

Wissenschaftler der Universität Jena wendet neue Methode zur Vermessung von Hirnstrukturen an

Musiker haben “mehr” im Hirn. Zumindest mehr graue Substanz in bestimmten Regionen, die für das Hören, Sehen und für die Kontrolle und Umsetzung von Bewegungen verantwortlich sind. Das haben Dr. Christian Gaser von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Prof. Dr. Gottfried Schlaug von der Harvard Medical School in Boston (USA) herausgefunden. Dr. Gaser, der an der Klinik für Psychiatrie

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Fluoreszierende Ferkel im Dienst der Wissenschaft

Erfolg für Transplantationsmedizin

Grüne Schweine – aber nicht aus dem Weltall, sondern den Labors der molekularen Tierzucht der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München – wurden jetzt in Oberschleißheim gesichtet. Professor Alexander Pfeifer vom Department für Pharmazie und Professor Eckhard Wolf vom Genzentrum der LMU gelang mit den fluoreszierenden Ferkeln die effiziente Einbringung fremder Erbsubstanz in das Erbgut höherer Säugetiere (EMBO reports, Bd.4, Nr.11, 2003). Die bei

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Killerzellen unter Kontrolle

Warum die Immunzellen Erreger frühzeitig angreifen

Natürliche Killerzellen, auch NK-Zellen genannt, gehören zu den weißen Blutkörperchen. Sie spielen bei der frühen Immunabwehr des Körpers gegen Viren und Bakterien sowie Tumorzellen eine entscheidende Rolle. Bevor das Immunsystem seine Kräfte zur Generalabwehr formiert, bekämpfen die NK-Zellen schon die Erreger und töten die befallenen Körperzellen gezielt ab. Wie die NK-Zellen die erkrankten Körperzellen erkennen und welche molekular

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Wissenschaftler haben Lebenserwartung des Rundwurms um das Sechsfache erhöht

Längste Ausdehnung einer Lebensdauer bisher

Wissenschaftler der University of California haben die Lebenserwartung des Rundwurms Caenorhabditis elegans um das Sechsfache erhöht. Ermöglicht wurde das laut der in Science veröffentlichten Studie durch die Optimierung bestimmter Gene und Hormone. Ein metabolisches Hormon wurde blockiert und ihre Fortpflanzungssysteme entfernt. Die Würmer lebten in der Folge gesund und aktiv über einen Zeitraum, der einer menschlichen Lebenserwartung von 5

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Chemischer Trick gibt neue Einblicke in die Logistik der Zelle

Max-Planck-Wissenschaftlern entschlüsseln mit Hilfe halbsynthetischer Proteine, wie Zellen Rab-Transportproteine “recycelt”

Zellen von Pflanzen, Tieren und Menschen beherbergen eine Vielzahl abgeschlossener Räume (Kompartimente) bzw. Organellen, zwischen denen permanent ein hohes “Verkehrsaufkommen” zu bewältigen ist. Eine wichtige Gruppe unter den “Verkehrslotsen” in diesen Zellen sind die so genannten Rab/Ypt-Guanosin-Triphosphatasen (GTPasen), deren Funktion durch ein spezielles

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Altägyptische Balsamierungstechniken auf dem Prüfstand

Naturwissenschaftler veröffentlichen in “Nature” über Herstellung des Balsamierungsteers

Über Einbalsamierungstechniken im alten Ägypten berichten Tübinger und Münchner Forscher in der nächsten Ausgabe des Fachjournals “Nature”. Durch die Analyse eines unbenutzten Balsamierungsteers aus der 18. Dynastie (um 1500 v. Chr.) wiesen sie nach, dass es aus Zedernholz hergestellt worden war. Bisher galt unter den Ägyptologen die Lehrmeinung, dass derartige Teere aus Wacholderholz destilliert

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Bisher einmalig: 19 Erreger in einem Testansatz

Daten aus PID-ARI.net ermöglichen enorme Einsparungen

Akute Atemwegsinfektionen bei Kindern, wie Bronchitis und Lungenentzündung, sind für eine Vielzahl von Arztbesuchen und Krankenhauseinweisungen verantwortlich. Dennoch ist die Epidemiologie dieser Infektionen in Deutschland noch weitgehend unerforscht. Kinder werden meist “blind” anhand der Symptome behandelt, welches Virus oder Bakterium sie verursacht, bleibt unbekannt. “Solange wir nicht wissen, welche Erreger genau die Erkranku

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Hunderte Zellen aus einer Zelle gezüchtet

Versuche mit achtzelligen Mäuseembryos erfolgreich

Wissenschaftler der University of Leeds haben Hunderte Zellen aus einer einzelnen Zelle gezüchtet, die einem frühen Mäuseembryo entnommen wurde. Kann dieses Verfahren auch beim Menschen eingesetzt werden, werden die Untersuchungsmöglichkeiten nach genetischen Defekten bei der künstlichen Befruchtung deutlich einfacher und genauer. In Zukunft könnten laut Newscientist die für diese Tests entnommenen Zellen zusätzlich eine uneingesch

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Die Synapse im Nanometermaßstab: erste Beobachtung einer neuen Dynamik

Ein Team von Forschern der Ecole Normale Supérieure in Paris hat in seiner letzten Veröffentlichung eine Anwendung der Nanotechnologie im medizinischen und biologischen Bereich bewiesen, die dank halbleitender Nanopartikel („Quantum Dots“) die bisher genaueste Visualisierung der Dynamik von neuronalen Rezeptoren ermöglicht.

Die Synapse ist das Verbindungselement, an dem sich die Kommunikation zwischen zwei Neuronen vollzieht. Diese Kommunikation wird durch Membranrezeptoren der „Zi

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UNIK: Molekulares Skalpell im Zentrum für Nanostrukturwissenschaften (CINSaT)entwickelt

Forscher der Universität Kassel haben ein nur einige Nanometer (wenige Millionstel eines Millimeters) großes Proteinmolekül konstruiert, das zuverlässig innerhalb einer Zelle einen kleinen operativen Eingriff vornehmen kann. Dazu benutzen sie drei Komponenten aus dem molekularen Baukasten der Natur, die mit Hilfe von gentechnischen Verfahren zu einem einzigen Werkzeug zusammengefügt wurden. Ein Ende des Werkzeugs dirigiert es zum Einsatzort in der Zelle hin. Der Mittelteil ermöglicht es den Wissensch

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Mutmaßliche Urahnen eines wichtigen Enzyms gefunden

Das Gas Stickstoffmonoxid (NO) mischt im Körper des Menschen bei der Regulation der Blutgefäße und der Immunabwehr mit. Im Zentralen Nervensystem wirkt es zudem als Botenstoff. Kein Wunder, dass sich die Wissenschaft sehr für dieses kurzlebige Gas und besonders für die Enzyme interessiert, die es entstehen lassen. Neues hierzu haben Wissenschaftler aus Würzburg und Heidelberg herausgefunden.

Es sind Enzyme namens NO-Synthasen, die im Organismus Stickstoffmonoxid erzeugen. Laut Professor Tho

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