Biowissenschaften Chemie

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Protein identifiziert, das bei Mensch und Tier für die Entwicklung gesunder Organe und Gewebe unerlässlich ist

Fehlt das Protein Ptdsr, ist die Organentwicklung schwer gestört

Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung in Braunschweig (GBF) haben ein Protein identifiziert, das bei allen höher entwickelten Tieren und beim Menschen für die Bildung gesunder Organe und Gewebe unerlässlich ist. Der Phosphatidylserin-Rezeptor – kurz: Ptdsr – gehört zur molekularen Grundausstattung einer jeden Zelle. Fehlt Ptdsr, so sind schwere Organschäden schon im Embryonalstadium die Folge,

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Forscher entdecken fossile Tierpfade

Ein von der NATIONAL GEOGRAPHIC Society unterstütztes Forscherteam hat im Grand Canyon perfekt erhaltene fossile Tierpfade entdeckt. Am Coconino-Sandsteinkliff des Marble Canyon stießen sie auf zahlreiche Abdrücke, die vermutlich von Reptilien stammen, die vor etwa 265 Millionen Jahren lebten. Das berichtet das Reportagemagazin NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in seiner September-Ausgabe (EVT 23.8.2004). In diesem Gebiet des Marble Canyon sind zuvor noch nie versteinerte Spuren gefunden worden.

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Tübingen entwickelt transgenes Mausmodell für die zerebrale Amyloid-Angiopathie

Tübinger Wissenschaftler entwickeln transgenes Mausmodell für die zerebrale Amyloid-Angiopathie. Studie ermöglicht besseres Verständnis für krankmachende Mechanismen dieser Hirnerkrankung Forscher am neu gegründeten Hertie-Institut für klinische Hirnforschung am Tübinger Universitätsklinikum haben erstmals ein Mausmodell für die zerebrale Amyloid-Angiopathie entwickelt, welches der menschlichen Krankheit täuschend ähnlich ist. Dabei ist es Martin Herzig in der Arbeitsgruppe von Prof.

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Forschungsprojekt zur Analyse des Wandels der Artenvielfalt im östlichen Afrika

Wissenschaftler der Fachhochschule Karlsruhe – Hochschule für Technik beteiligen sich an internationalem Forschungsprojekt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Forschungsverbund BIOTA (Biodiversity Monitoring Transect Analysis in Africa), der vor gut drei Jahren gegründet wurde mit dem Ziel, den Wandel in der afrikanischen Artenvielfalt zu analysieren.

In der Startphase zwischen 2001 und 2004 erfolgte dies für den Regionalverbund BIOTA-Ostafrika vor al

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Erstaunliche Artenvielfalt im Panama-Kanal trotz Bio-Invasoren

90 Jahre nach der Eröffnung des Panama-Kanals haben kanadische Forscher nun die ökologischen Auswirkungen der Mischung verschiedener Fischarten untersucht: Zur großen Überraschung hat die Vereinigung der beiden Flüsse Rio Chagres und Rio Grande aber keine Spezies aussterben lassen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.

Als der Panama-Kanal 1914 eröffnet wurde, haben nicht nur die Schiffe eine Reise durch Mittelamerika gemacht, sondern auch zahlreiche Fischspezies, die vorher iso

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Importierte Fitness – Resistenzmechanismus der Gerste gegen Pilzinfektionen

Kölner Max-Planck-Forscher entschlüsseln Resistenzmechanismus der Gerste gegen Pilzinfektionen

Der Mehltau ist eine bei Getreide häufig auftretende Pilzerkrankung, die nur durch regelmäßigen Fungizideinsatz große Ertragseinbußen in der Landwirtschaft verhindert. Einige Getreidesorten sind jedoch von Natur aus gegen den Mehltaupilz immun. Bei der Gerste sind es u.a. Sorten, die einen Defekt im Mlo-Gen haben und flächendeckend in Europa angebaut werden. Wissenschaftlern vom Max-Planck-I

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Neue Erkenntnisse zum genetischen Programm der Stammzellentwicklung

Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg in “Blood” veröffentlicht

Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg haben eine grundlegende Erkenntnis zur Stammzellforschung gewonnen: Ihnen ist es gelungen, Einblicke in das genetische Programm der asymmetrischen Teilung von Blutstammzellen zu erhalten.

Die asymmetrische Zellteilung ist eine besondere Fähigkeit von Stammzellen. Wenn Stammzellen sich teilen, entstehen Tochterzellen mit unterschie

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Ein Rezeptor sagt Abwehrzellen, wo es lang geht

Wegweiser-Funktion von CCR7 entdeckt – Studie am 18. August in “Immunity”

Ein kleiner Rezeptor namens CCR7 lotst Abwehrzellen der Haut in die Lymphbahnen – und spielt somit eine entscheidende Rolle beim Transport von körpereigenem und fremdem Material in die Schaltstellen des Immunsystems. Diese wichtige Entdeckung gelang einem Forscherteam um Professor Dr. Reinhold Förster, Direktor des Instituts für Immunologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Die Ergebnisse werden am

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Ein Botenstoff erhöht die angeborene Abwehrkraft

Die Funktion von Interleukin-22 erhellt

Immunzellen des Körpers senden lösliche Botenstoffe (Interleukine) aus, um die Kommunikation unter einander aufzunehmen und die Immunantwort des Körpers auf Eindringlinge von außen (Bakterien, Viren, Pilze und allergisierende Stoffe) zu regulieren. Bislang sind mehr als 20 derartige Botenstoffe bekannt. Ein neuer, das sogenannte Interleukin-22 (IL-22), ist im Jahr 2000 in der Maus und später auch im Menschen entdeckt worden und wird hauptsächli

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Live aus dem Lymphknoten: GBF-Forscher filmen Immunzellen in Aktion

Ein Blick mit dem Mikroskop direkt in einen funktionierenden Lymphknoten ist jetzt Wissenschaftlern der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung in Braunschweig (GBF) gelungen. “Wir sind die ersten in Europa, die solche Aufnahmen gemacht haben”, erklärt der GBF-Forscher Dr. Matthias Gunzer. Die Erkenntnisse, die sie bei der Beobachtung von Immunzellen im lebenden Körper gewonnen haben, beschreiben Gunzer und seine Arbeitsgruppe in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift Blood. Von der detaillier

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Aminosäure zur Bekämpfung von Retroviren

Tryptophan verhindert Ausbreitung

Amerikanische Wissenschaftler haben einen neuen Ansatz zur Bekämpfung von Retroviren entwickelt. Unter der Leitung von Massimo Palmarini von der Georgia University wurde mit Tryptophan eine Chemikalie identifiziert, die Retroviren an der Ausbreitung hindern kann. Viren wie HIV verbreiten sich permanent weiter, indem sie ihr genetisches Material in gesunde Zellen einschleusen. Die Forscher gehen in den Proceedings of the National Academy of Sciences da

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Korallen können globale Erwärmung überleben

Forscher entdecken alternative Algen-Symbiose

Wissenschaftler haben entdeckt, dass nicht alle Korallenarten durch die globale Erwärmung Schaden tragen, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Wenn nämlich Algen, die höhere Temperaturen vertragen, in Symbiose mit den Korallen treten, ist das Überleben gesichert, berichtet der Forscher Andrew Baker von der New Yorker Columbia Universität.

Seit den 80-er Jahren beobachten Forscher das immer offensichtlichere Sterben

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Fruchtfliegen im Flugsimulator: Dem Menschen so nah

Das Gehirn des Menschen wird gemeinhin als besonders hoch entwickelt angesehen. Allerdings sind auch wesentlich kleinere Hirne zu ebenbürtigen Leistungen fähig. Bei der nur zwei Millimeter großen Fruchtfliege Drosophila zum Beispiel funktioniert die Wiedererkennung optischer Eindrücke wie beim Menschen. Das berichten Forscher von der Uni Würzburg mit Kollegen aus Peking in der neuen Ausgabe des US-Wissenschaftsblatts “Science”.

Reinhard Wolf und Martin Heisenberg vom Würzburger Bio

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Chancen für die BioAnalytik durch biogene Magnet-Nanopartikel

Biotech-Konsortium aus Bremen und NRW erhält F&E-Förderung

“Magnotosomen-basierte Nukleinsäureseparation bedeutet einen Quantensprung in Punkto Nukleinsäurequalität bei Hochdurchsatzverfahren”, so der Technische Direktor der Bremer Molzym GmbH, Prof. M. Lorenz. Auf dem Weg zur Entwicklung solcher Verfahren erhält ein neu gegründetes Konsortium nun eine F&E-Förderung im Rahmen der Inititive “Nanotechnologie” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Für das Entwicklung

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Gentherapie: Aus Faulen werden Workaholics

Dopamin-Spiegel entscheidet offensichtlich auch über Fleiß

US-Forscher haben einen Weg gefunden faule Affen zu wahren Workaholics zu machen: Die Forscher haben den wichtigen Hirnbotenstoff Dopamin einfach blockiert, berichtet BBC-Online. Normalerweise waren die Affen nur dann wirklich hart bei der Arbeit, wenn sie auf eine Belohnung hinarbeiteten. Nach Angaben der Forscher haben sie dies mit den Menschen gemeinsam.

Die Forscher um Barry Richmond vom National Institute of M

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Erstes Genom eines extrem kalten Organismus entschlüsselt

Deutsches Forscherteam entschlüsselt komplette Genomsequenz eines Meeresbakteriums, das noch unterhalb von 0°C wachsen kann, und gewinnt neue Einblicke in die Lebensweise im Ökosystem Meer.

Große Teile der Biosphäre der Erde, insbesondere die Meeresböden, sind dauerhaft kalt. Bisher war nur sehr wenig über die genetische Information und den Stoffwechsel der Organismen bekannt, die in diesen eisigen Gegenden heimisch sind, obwohl die dort lebenden Mikroorganismen eine wichtige Rolle

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