Biowissenschaften Chemie

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Kristalle im Nanofokus

Max-Planck-Wissenschaftler gehen mit Infrarot-Licht völlig neue Wege in der Nanoanalytik und Speichertechnik

Eine neuartige infrarot-optische Nanotechnologie, die auf Kristallgitter-Schwingungen (Phononen) beruht, entwickeln Forscher der Nano-Photonics Gruppe am Max-Planck-Institut für Biochemie. Mit Hilfe der “Phonon-Photonik“ sind bisher undenkbare Anwendungen von Infrarotlicht möglich. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Materials“ zeigen die Forscher, dass sie

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Entfernung von Stickoxiden aus Dieselabgasen

Im Ergebnis eines Verbundprojektes, das von der high throughput experimentation company (hte) koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, gelang es Leipziger Chemikern, Stickoxide aus Dieselabgasen zu entfernen. Damit konnte ein Beitrag zum Schutz der Umwelt geleistet werden.

251.000 Euro standen dem Institut für Technische Chemie der Universität Leipzig, das von Prof. Helmut Papp geleitet wird, für ihre Arbeiten zur Schadstoffreduzierung von Diese

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EPO: das „genetische“ Doping ist feststellbar

Ein Forschungsteam des INSERM, in Zusammenarbeit mit dem LNDD (französisches Labor zur Feststellung von Doping) hat nun bewiesen, dass das „genetische“ Doping mit Erythropoietin (EPO) feststellbar ist.

Die in der Fachzeitung Molecular therapy veröffentliche Studie hat einen Unterschied zwischen dem körpereigenen und dem aus genetischem Doping produzierten EPO aufgezeigt. Das physiologische EPO, das von den Nieren produziert wird, und das EPO, das nach einer Einführung des Gens in den Musk

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Moleküle für die Steuerung von Nervenzellen: Moleküle, die (beinahe) alles für Neuronen tun können

Während der embryonalen Entwicklung bauen die Neuronen des Gehirns Milliarden von Verbindungen auf, indem sie lange Fortsätze emittieren, die man Axone nennt. Das Wachstum ist nicht zufällig, sondern sehr genau orientiert und wird von Molekülen in der zellulären Umgebung gesteuert, welches das Axon durchquert. Der Mechanismus dieser kontrollierenden Steuerung blieb bisher rätselhaft.

2 französische und 2 amerikanische Teams haben jedoch vor kurzem wichtige Fortschritte in dieser Frage er

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Entdeckung des „Baustellenleiters“ des Golgi Apparats

Die Zelle ist eine hochgradig organisierte Fabrik. Jeder Teil hat seinen Platz und seine Rolle. Die kleinste Anomalie kann große Gefahren herbeiführen, wie z. B. Krebs.

Eine Zusammenarbeit zwischen französischen und spanischen Teams konnte vor kurzem beweisen, dass das „GMAP-210“ Protein als „Baustellenleiter“ wirkt und für die Integrität und Anordnung des „Golgi Apparat“ zuständig ist.

Der „Golgi Apparat“ ist ein System, der die vom „endoplasmatischen Retikulum“ (RE) formierte

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Erfolgreiches Programm zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt auf Inseln

Die Einführung von Nagetieren und kleinen Säugetieren hat auf mehreren Inseln zu einem Biodiversitätsverlust der einheimischen (autochthonen) Spezies geführt. Verschiedene Vogel-, Krabben-, Schildkröten- und Spitzmausarten sind dadurch vom Aussterben bedroht. 1994 haben Forscher des INRA Forschungszentrums Rennes eine Ausrottungsmethode entwickelt, die erfolgreich auf 45 Inseln der Bretagne, dem Mittelmeer und der französischen Antillen angewendet wurde. Nach zehn Jahren können die Forscher

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Immunologische Impulse aus Magdeburg

Magdeburger Immunologen haben in der August-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift “Nature Reviews Immunology” einen Übersichtsartikel über eine neue Familie signalübertragender Proteine in Immunzellen veröffentlicht.

Unser Immunsystem hat die Aufgabe, den Körper vor eindringenden Krankheitserrregern, wie Bakterien und Viren, oder krankmachenden Substanzen zu schützen. Auf der Suche nach eingedrungenen “Feinden” “patrouillieren” die Zellen des Immunsystems, die so genannten Leukozy

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FRM II erreicht erstmals volle Leistung von 20 Megawatt

Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der TU München in Garching hat am 24. August 2004 zum ersten Mal ihre nominelle Leistung von 20 Megawatt (MW) erreicht. Die ersten Neutronen hatte der FRM II am 2. März 2004 geliefert. Seither wurde in einem sehr aufwändigen, sorgfältigen Verfahren die Leistung stufenweise erhöht und zugleich die sichere Funktionsweise aller Anlagenteile nachgewiesen.

Bereits während der stufenweisen Inbetriebsetzung der Forschungs-Neutronenquell

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Abgestellte innere Uhr sorgt für mehr Sex

Forscher spielen mit “Zeit-Genen” in Fruchtfliegen

Fruchtfliegen haben längeren Sex, wenn ihre innere Uhr verstellt ist. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam der University of Corvallis in Oregon, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Es ist das erste Mal, dass die so genannten “Uhr-Gene” eine deutliche Aktivität gezeigt haben.

Die Entdeckung war mehr oder weniger zufällig: Die Wissenschaftler um Jaga Giebultowicz haben die Effekte der “Uhr-Gene” bei der Rep

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Nanostäbchen aus Phosphor

Der reaktionsträgere violette Phosphor ist aus Phosphor-Ketten aufgebaut, die eine Schichtstruktur ausbilden. Die schwarze Modifikation ist chemisch stabil und recht wenig reaktiv. Sie besitzt Halbleitereigenschaften und besteht aus zweidimensional vernetzten Schichten. Über die Struktur des nichtkristallinen roten Phosphors ist bisher wenig bekannt. Deutsche Forscher haben nun zwei weitere Modifikationen des vielgesichtigen Elements isoliert und strukturell charakterisiert – es handelt sich hierbei

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Richtungsweisend für geraden Wuchs – Forschergruppe identifiziert Protein

Wie regulieren Pflanzen die Wuchsorientierung von Spross- oder Blattteilen? Einen Richtungsweiser für geraden Pflanzenwuchs hat eine Forschergruppe um den Biochemiker Dr. Anton Schäffner entdeckt. Dem aus Wissenschaftlern des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in München-Neuherberg, der Universität Freiburg und des John Innes Centre im britischen Norwich bestehenden Autorenteam ist es gelungen, ein Protein zu identifizieren, das eine maßgebliche Rolle für die räumliche Orientierung von

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Gen-Dopping lässt Mäuse schneller laufen

Entscheidend ist das Protein PPARdelta

Wissenschaftler des Salk Institute haben gentechnisch veränderte Mäuse geschaffen, die fast die doppelte Entfernung laufen können wie normale Mäuse. Laut Ronald Evans wurde damit erstmals ein Tier mit einer erhöhten Ausdauer produziert. Die aktuellen Ergebnisse legen nahe, dass Medikamente, die sich derzeit bereits in der klinischen Entwicklung befinden, Ausdauer unbeabsichtigt erhöhen können. “Es besteht die Gefahr eines Missbrauches durch Spor

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Innovative Biosensortechnologie

Dank Biosensortechnologien können Patienten heute ihren Glukoseanteil in Blutproben zu Hause überwachen. Aufgrund der weiteren Entwicklung und Verbesserung dieses neuen Forschungsbereiches wird erwartet, das diagnostische Verfahren auf Laborbasis schrittweise durch ähnlich zuverlässige und äußerst empfindliche Geräte zur Messung von Blutparametern ersetzt werden.

Das PAMELA-Projekt richtete sich auf die Entwicklung eines kosteneffizienten Systems für die Überwachung des Anteils an Prostatas

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Bestimmung der Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber Umweltbelastungen

Der Grad der genotypischen und phänotypischen Variation von Mycelis Muralis wurde bereits experimentell analysiert. Die Ergebnisse gewähren einen Einblick in die Lebensfähigkeit dieser und anderer Arten in der Umwelt des 21. Jahrhunderts.

Mycelis Muralis, besser bekannt als Zarter Mauerlattich, ist eine ganzjährige Pflanze, die in einer Vielzahl von Wachstumsbedingungen gedeihen kann. Sie kommt in vielen verschiedenen europäischen Ländern vor und eignet sich bestens für die Untersuch

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Herstellung von preiswerten und stabilen chemischen Einwegsensoren

Bis heute wurde die chemische Online-Überwachung aufgrund der erhöhten Kalibrierungs- und Wartungskosten als teure Aufgabe betrachtet. Im Rahmen des CONSENSUS-Projekts wurde ein einzigartiges kosteneffektives Sensorinstrument ohne Kalibrierungsaufwand und mit geringen Wartungskosten für die Überwachung von chemischen Parametern entwickelt.

Die meisten der herkömmlich genutzten Verfahren für die Online-Überwachung von chemischen Parametern erfordern regelmäßige Kalibrierung und Wartung. Das

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Silberionen als erfolgreiche Keimjäger – Prophylaxe von Katheter-assoziierten Infektionen

Zuzeiten sorgen sie für Schlagzeilen, dann wieder verschwinden sie aus der öffentlichen Diskussion, doch die Gefahr bleibt bestehen: Multiresistente Krankheitserreger, die sich gegen viele Medikamente abschotten können, sind in Krankenhäusern nicht auszumerzen. Besonders hoch ist die Infektionsgefahr, wenn Mikroorganismen sich auf Kathetern ansiedeln und in die Blutbahn gelangen. Prof. Dr. Josef-Peter Guggenbichler, der an der Klinik für Kinder und Jugendliche der Universität Erlangen-Nürnberg fü

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