Doch die zahlreichen unterschiedlichen Messmethoden und Bewertungsmodelle in Europa erschweren die Vergleichbarkeit einzelner Kommunen und können sogar zu widersprüchlichen Ergebnissen führen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen KPMG-Studie zum Klimaschutz in Städten mit dem Titel “City typology as the basis for policy”.
Darin werden rund 60 verschiedene Standards und Indizes kategorisiert und analysiert. Fazit: Nur wenige Klimaschutz-Standards sind überhaupt auf die spezifischen Erfordernisse von Städten zugeschnitten.
Die mangelnde Vergleichbarkeit der zahllosen Daten führt zu einer geringen Effektivität der Energie- und Klimaschutzmaßnahmen, verbunden mit hohen administrativen Kosten. Zudem besteht die Gefahr, dass Ergebnisse willkürlich ausgewählt und interessengeleitet verwendet werden.
Aus der Analyse der Daten leitet KPMG folgende Empfehlungen ab:
* Vereinheitlichung von Messmethoden, Benchmarking und Reporting von Klimadaten für Städte
* Konzeption einer offen zugänglichen interaktiven europäischen Datenbank
* Erarbeitung maßgeschneiderter Lösungswege zur CO2-Reduzierung für einzelne Städte
* Forcierung des Informations- und Erfahrungsaustausches der Städte untereinander.
Die Studie steht kostenlos zum Download unter folgendem Link bereit:
http://www.kpmg.de/docs/city_Typology.pdf
Pressekontakt:
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marita Reuter/Thomas Blees
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