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UKE-Studie sieht große Vorteile in schonender Operation bei bestimmten Formen des Bauchspeicheldrüsen-krebses

Eine entsprechende Studie von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) wurde in der aktuellen Ausgabe der international renommierten Fachzeitschrift “Annals of Surgery” veröffentlicht.

Eine Arbeitsgruppe aus der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Jakob R. Izbicki hatte die Daten von 62 Patienten ausgewertet, die wegen dieser speziellen und seltenen Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs zwischen 1987 und 2004 am UKE operiert worden waren.

Sie konnte zeigen, dass die lediglich teilweise Entfernung der Bauchspeicheldrüse unter Belassung aller anderen Organe das gleiche Ergebnis bringt wie die bisher übliche, “verstümmelnde”, komplette Entfernung von Bauchspeicheldrüse, Magen und Zwölffingerdarm. Dies ist für den Patienten mit einer höheren Lebensqualität verbunden. Auch ist die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Metastasen nach einer organschonenden Operation nicht höher als nach einem radikalen Eingriff. Und sollten später Metastasen entstehen, bringt die – dann aggressivere – Chirurgie immer noch einen Überlebensvorteil für den Patienten.

Informationen für Journalisten bei:
Prof. Dr. Jakob R. Izbicki, Tel. 040/42803-2401, E-Mail: izbicki@uke.uni-hamburg.de



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