“Wir sind sicher, dass orale Gesundheit eine wichtige Bedeutung für die Lebensqualität eines Menschen besitzt. Diesen Zusammenhang wollen wir nun wissenschaftlich nachweisen”, sagt Professor Dr. med. dent. Stefan Zimmer, stellvertretender Leiter der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Daher startet nun die STOPP!-Studie, die den Zusammenhang von Lebensqualität und Mundhygiene untersucht. Der Studienname steht für Stellenwert der Oralprophylaxe für die Patientenzufriedenheit.
Jede Zahnarztpraxis kann an der deutschlandweiten Studie teilnehmen. Pro Praxis sollen 20 zufällig ausgewählte Patienten den Fragebogen der Studie ausfüllen. Er besteht aus 47 Fragen, von denen zwölf Fragen aus dem international standardisierten SF-12 von Bullinger und Kirchberger zum Thema Lebensqualität stammen. Weitere 14 Fragen sind dem OHIP-G-14 entnommen, einem Fragebogen des IDZ zur mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität. Erhoben werden:
– soziodemografische Daten
– Patientenselbsteinschätzung zu Mundhygiene-Verhalten und oraler Gesundheit
– Zufriedenheit der Patienten mit ihrer Zahnarztpraxis
– die Lebensqualität der Patienten (SF-12)
– die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität der Patienten (OHIP-G-14)
“Unser Ziel ist es, in den kommenden zwei Monaten 60.000 bis 80.000 Patienten zu befragen. Aus dieser breiten Datenbasis erwarten wir fundierte Antworten zu unseren Fragestellungen”, sagt Professor Zimmer. Erste Ergebnisse werden Ende September 2006 erwartet. Zudem erhalten teilnehmende Zahnärzte auf Wunsch ein individuelles, anonymisiertes Praxisprofil, das einen Vergleich der Zufriedenheit ihrer Patienten mit den Durchschnittswerten aller befragten Praxen ermöglicht.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.stopp-studie.de und im Studiensekretariat der STOPP!-Studie.
Die STOPP!-Studie wird unterstützt von GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG.

