Studien Analysen

Spirituosenkonsum junger Menschen geht zurück

Der Spirituosenkonsum spielt bei Jugendlichen in der Altersgruppe von 12 bis 25 Jahren eine marginale Rolle. Das ist das Ergebnis der neuesten Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom Dezember 2004. Der Konsum von Spirituosen (mindestens einmal pro Woche) bei Jugendlichen ist von 20 % im Jahr 1973 auf derzeit 5 % zurückgegangen – dies entspricht einem Rückgang von insgesamt 75 %.

Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. und seine Mitgliedsfirmen sehen sich damit in ihren Initiativen zur Aufklärung, Information und Prävention bestätigt.

Verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol und Kampf gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen hat höchste Priorität. Alle Verantwortlichen – die Hersteller und Importeure von alkoholhaltigen Getränken, der Handel, die Gastronomie, die Eltern, die Erziehungsberechtigten und Lehrer, die Behörden und Politiker – sollten sich konsequent für die Einhaltung bestehender Gesetze (besonders des Jugendschutzgesetzes) engagieren.

Begrüßenswert sind alle Studien, die im Interesse des Schutzes gegen Alkoholmissbrauch zu einer sachlichen Aufklärung und Verhaltensänderung beitragen.



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