Die Investitionsaktivitäten der deutschen Industrie waren auch im Jahr 2003 rückläufig. Sie lagen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes mit 48,6 Mrd. Euro um 2,9% unter dem Vorjahresniveau. Ihr Rückgang fiel jedoch niedriger aus als im Jahr 2002 (– 11%).
Größte Investoren waren im Jahr 2003 mit 13,1 Mrd. Euro wiederum die Automobilhersteller, die ihr hohes Investitionsniveau aus dem Vorjahr (11,7 Mrd. Euro) nochmals deutlich (+ 12%) steigern konnten und fast 27% aller Industrieinvestitionen durchführten. Ohne die Autobauer wären die Industrieinvestitionen im Jahr 2003 um über 7,5% gesunken.
Weitere wichtige Investoren waren im vergangenen Jahr die Chemische Industrie (6,1 Mrd. Euro/– 6,2% gegenüber 2002), das Ernährungsgewerbe (4,1 Mrd. Euro/– 2,1%), der Maschinenbau (4,1 Mrd. Euro/– 9,2%) und die Hersteller von Metallerzeugnissen (2,7 Mrd. Euro/– 9,5%). Von diesen fünf Wirtschaftszweigen, die mit rund 30 Mrd. Euro 62% aller Investitionen durchführten, lagen nur die Automobilhersteller über dem Vorjahresniveau.
Weitere Auskünfte gibt: Peter Kraßnig, Tel. 0611-75-2303, E-Mail: peter.krassnig@destatis.de

