Bulmahn: „Wettbewerbsfähigkeit ostdeutscher Unternehmen gesteigert“
Die Förderpolitik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Ostdeutschland steigert die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch in Berlin vorgelegte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Sie bestätigt die Effektivität der Innovationsförderung BMBF für die Neuen Ländern mit dem InnoRegio-Programm. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn zeigte sich erfreut: „Durch unseren Förderansatz sind die unterstützten Unternehmen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld hervorragend aufgestellt.“
Nach den Daten des DIW weisen die geförderten Unternehmen im InnoRegio-Programm eine günstige Konkurrenzposition auf. Das Programm unterstütze die Verflechtung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen und verstärke damit regionale Wertschöpfungsketten. Laut DIW verfolgen die geförderten Unternehmen mit ihren Vorhaben anspruchsvolle Zielsetzungen und sind mit hoher innovativer Kompetenz tätig. Drei Viertel der Vorhaben seien auf den internationalen Absatz ausgerichtet. Zwei Fünftel der InnoRegio-Unternehmen hätten schon heute mindestens ein Patent angemeldet und völlig neue Entwicklungen auf den Markt gebracht. Bulmahn sah sich bestätigt: „Unser strikt innovationspolitisch ausgerichteter, integrativer Förderansatz, der exzellente Forschung und unternehmerisches Denken und Handeln verknüpft, lässt Wachstum und Arbeitsplätze in den ostdeutschen Regionen entstehen.“
Mit der Initiative „Unternehmen Region“ stellt das BMBF für die Neuen Länder jährlich rund 100 Millionen Euro zur Verfügung. Seit 1999 wurden mit den Programmen dieser Initiative in 88 regionalen Innovationsverbünden über 800 Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungsprojekte unterstützt. Hierbei verlangt das BMBF ein unternehmerisches Management, damit Innovationspotenziale marktnah in wirtschaftliche Wertschöpfung umgesetzt werden können. „Das BMBF fördert damit nicht nur die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren, sondern trägt dazu bei, dass die ostdeutschen Regionen ein unverwechselbares wirtschaftliches und wissenschaftliches Profil entwickeln“, sagte Bulmahn.

