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Zunehmende Erderwärmung heizt Australien kräftig ein

Die zunehmende Erderwärmung wird Australien einer Regierungsstudie zufolge kräftig einheizen. Bis zum Jahr 2030 werde sich die jährliche Durchschnittstemperatur auf dem Fünften Kontinent um 2, bis 2070 sogar um 6 Grad erhöhen, heißt es in dem Bericht des staatlichen «Greenhouse Office», der am Mittwoch vorgelegt wurde.

In der Folge könnte sich die Zahl der Tage, an denen in den großen Städten mehr als 35 Grad gemessen werden, verdoppeln. Immer mehr Bauern müssten sich darauf einstellen, wegen anhaltender Dürreperioden ihre Höfe zu verlassen. Vor allem an den Küsten könnte die Versorgung mit Trinkwasser noch knapper werden. Die zunehmende Erderwärmung, für die Treibhausgase wie Kohlendioxid verantwortlich gemacht werden, wirke sich schon jetzt auf das Wetter aus, heißt es in dem Bericht des «Greenhouse Office» (Treibhaus-Büro).

Die konservative Regierung in Canberra weigert sich wie die USA und Russland, das Klimaschutzprotokoll von Kyoto zu unterzeichnen, weil dies nicht im «nationalen Interesse» liege. Australien gilt gemessen an seiner Bevölkerungszahl als größter Umweltverschmutzer der Erde und ist zugleich der weltgrößte Exporteur von Kohle.



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