In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Bislang größte Befragung von 100.000 Müttern und Schwangeren in Australien
Australische Forscher haben die bisher größte Studie über postnatale Depression gestartet. Im Zuge dessen werden auf dem fünften Kontinent rund 100.000 Frauen zu ihren Gefühlen vor und nach der Geburt ihrer Kinder befragt. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, ob eine postnatale Depression bereits während der Schwangerschaft entsteht. Ziel des “National Postnatal Depression Programms” ist es, die Depression f
Wenig selbstbewusste Menschen sind geringer motiviert als sehr selbstbewusste Menschen, eine schlechte Stimmung zu verbessern – nicht einmal dann, wenn ihnen eine Aktivität angeboten wird, um ihre Laune zu heben.
Zu diesem Ergebnis kommt ein Team amerikanischer und kanadischer Psychologen um Prof. Dr. Jonathan D. Brown von der University of Washington in Seattle. Damit widerspricht es laut Brown der verbreiteten Annahme, dass alle Menschen motiviert sind, schlechte Laune zu bessern.
Soziologische Studie aus Chemnitz zeigt, dass Überschuldung und private Insolvenz in allen sozialen Milieus ein Problem ist – nun sind die politischen Akteure gefordert. Schulden drücken hierzulande nicht nur die sozial Benachteiligten, Schulden werden heutzutage in allen gesellschaftlichen Schichten gemacht – und das nicht zu knapp. Mit deutschen Lebensschicksalen am Rande der Pfändungsfreigrenze hat sich der Chemnitzer Soziologe Wolfram Backert eingehend in seiner Dissertationsschr
US-Forscher präsentieren bioartifizielles Pumpmodell Ein interdisziplinäres Forscherteam aus Kardiologen und Orthopäden der University of North Carolina (UNC) hat auf biotechnischem Weg einen sich rhythmisch zusammenziehenden Herzmuskel entwickelt. Das Modelsystem ist ein so genanntes bioartifizielles Trabekel, also an der Innenfläche der Herzkammern vorspringende, netzförmig verbundene Muskelbälkchen. Obwohl sich das Modell noch weit von der klinischen Applikation bei Menschen entfer
Siemens eröffnet neue Gehörrehabilitations-Perspektiven
Zu den grossen Problemen für Schwerhörige mit und ohne Hörgeräte zählt heute noch das Hören im Störschall: Wo starke Umgebungsgeräusche – wie zum Beispiel im Strassenverkehr – die Verständigung selbst für Normalhörende zum Problem machen, kommen Personen mit beschränktem Hörvermögen oft überhaupt nicht mehr mit. Das Gleiche gilt für Gespräche im Stimmengewirr, wie es beispielsweise in Restaurants und anderen öffentlichen Lokal
Die Sicherung von Gebäuden und öffentlichen Plätzen wird zukünftig eine immer größere Rolle spielen, denn Terrordrohungen, Spionage, Vandalismus, Gewalt am Arbeitsplatz und in der Schule nehmen stetig zu. Besonders geeignet sind CCTV-Systeme (closed circuit television systems), die hierfür bereits seit über 20 Jahren eingesetzt werden. Die Überwachungskameras dienen hauptsächlich dem Schutz von öffentlichen Einrichtungen, aber auch Unternehmen, Einzelpersonen sowie private Wohnblocks nutzen sie schon
Seit zirka drei Wochen findet in den deutschen Medien eine neuerliche Debatte zur “Glaubwürdigkeit” von computergestützten Klimamodellen statt. Auslöser war die Veröffentlichung einer Studie eines deutsch-israelischen Forscherteams in der bedeutendsten physikalischen Zeitschrift am 8. Juli 2002 (R.B. Govindan et al., Physical Review Letters 89, 028501-1), an der auch Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK und Forschungsdirektor des britischen Tyndall Centre for Climate Change Research, beteilig
Träger bestimmter Genvariante Anorexie-gefährdeter An Magersucht erkrankte Personen tragen häufiger eine bestimmte Genvariante, die sich auf das Stresshormon Noradrenalin auswirkt. Daher ist die in der Fachsprache als Anorexia nervosa bezeichnete Magersucht zum Teil genetisch vorbestimmt. Dies schreiben Forscher um Ruth Urwin vom Krankenhaus in Westmead im Fachjournal Molecular Psychiatry. Stress und Angst sind Emotionen, die Magersüchtige sehr intensiv erleben. Daher konzent
Zunehmend mehr Frauen nutzen die Existenzgründung als Erwerbsperspektive. Heute wird in Deutschland bereits jedes dritte Unternehmen von einer Frau gegründet. Gründerinnen finden Unterstützung in frauenspezifische Beratungseinrichtungen, die ihnen in der Startphase Beratung und Begleitung anbieten. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat diese Beratungen für Unternehmen unter weiblicher Führung nun vom Deutschen Gründerinnen Forum e.V. in einer Studie untersuchen lassen.
Bundesforschungsministerin Bulmahn: “Investitionen in den neuen Ländern haben sichtlich positive Auswirkungen” Nach einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW, in Berlin sind durch staatliche Förderung im Bereich der Halbleiterfertigung 16.000 hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland entstanden, 11.000 davon allein in der Region Dresden. In einer modellhaften Gegenüberstellung der Einnahme- und Ausgabeströme von 1994 bis zum Jahr 2010 wird abges
Schlechte “Verbindung” zwischen Sprach- und motorischem Zentrum Stotterer haben veränderte Nervenbahnen im Gehirn. Dafür haben die Forscher Martin Sommer von der Universitätsklinikum Göttingen und Christian Büchel vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mittels tomographischer Aufnahmen des Kopfes den Nachweis erbracht. Über die Ergebnisse berichtet das Team in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Lancet. Sommer und Büchel untersuchten 15 Stotterer und ebenso viele Proba
Von der VolkswagenStiftung mit 175.000 Euro geförderte Vergleichsstudie der Augsburger Soziologen Peter Waldmann und Carola Schmid liefert erstmals wissenschaftlich fundierte und differenzierte Erkenntnisse über polizeiliche Kriminalität in Chile, Bolivien, Venezuela und Deutschland – Die lateinamerikanische Polizei gerät immer wieder wegen massiver Verstöße gegen die Menschenrechte in die Schlagzeilen, sie ist generell wegen ihrer Missachtung rechtsstaatlicher Normen und Prinzipien bekan
Tautomycetin bei Transplantationen einsetzbar – Wirkung aber erst am Tier erprobt Forscher der koreanischen Yonsei Universität haben aus Streptomyces-Bakterien eine wirksame Substanz isoliert, die das Immunsystem des Menschen unterdrücken kann. Wie die Wissenschaftler um San-Kyou Lee im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) schreiben, ruft der Wirkstoff im Gegensatz zu einer Großzahl bisher verwendeter Immunsuppressiva im Tiermodell keine schweren Nebenwirkun
Lautenschläger-Stiftung für Diabetes fördert Forschung und neue Therapien
Am Universitätsklinikum Heidelberg wird ein neues Forschungszentrum eingerichtet, in dem sich Internisten und Chirurgen gemeinsam mit der Erforschung und Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes) befassen. Förderer dieses interdisziplinären Projekts mit dem Namen “Lautenschläger-Stiftung für Diabetes” ist die Manfred Lautenschläger Stiftung, Heidelberg. Der Mitbegründer der MLP Finanzdienste Manfred Lautensc
MSI-1436 reduziert Appetit und Körpergewicht von Nagern – Klinische Studien 2003
Forscher der Georgetown University und der University of Pennsylvania haben eine Substanz im Dornhai, Squalus acanthias, entdeckt, die den Appetit und das Körpergewicht von Nagetieren reduzierte. Bei dem Wirkstoff MSI-1436 handelt es sich um eine natürlich im Cholesterin der Hai-Leber vorkommende Substanz. 2003 soll die Substanz in die erste Testphase gehen. Zuversichtlich ist man aber bereits jetzt, d
Ein in Deutschland einmaliges Projekt: Das Ägyptologische Institut der Universität Leipzig dokumentiert jetzt die Grabungen von Aniba auf CD-ROM. Dabei werden als Quellen Originalfotos und die Tagebücher des früheren Institutsdirektors Georg Steindorff erschlossen, der 1912/14 und 1930/31 die Ausgrabungen in Aniba leitete.
Im ersten Augenblick sieht es so aus, als wälze Antje Spiekermann weder Tagebücher noch Protokolle, sondern den Stein des Sisyphos. Mühsam und aufreibend wirkt