“Tätigkeitsmerkmale und der Zustand der dort Arbeitenden beeinflussen in deutschen Bürogebäuden stärker das Wohlbefinden am Arbeitsplatz als raumklimatische Gegebenheiten”, weiß PD Dr. Dr. Wolfgang Bischof. Der Leiter der Arbeitsgruppe Raumklimatologie der Universität Jena hat mit seinem Team am interdisziplinären Projekt “Positive und negative Wirkungen raumlufttechnischer Anlagen auf Befindlichkeit, Leistungsfähigkeit und Gesundheit”, kurz “ProKlimA”, mitgearbeitet. Darin wurden 14 große Bürogebäu
Wissenschaftler der Universitäten Leipzig, Halle, Jena und Freiberg erforschen gemeinsam die Bedeutung der Himmelsscheibe von Nebra für die Bronzezeit Europas. Geplant ist ein auf sechs Jahre angelegtes Forschungsprojekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden und im August dieses Jahres beginnen soll. “Die Himmelsscheibe ist ein sensationeller Fund. Wir wollen jetzt unter anderem herausfinden, wer die Elite war, die die Himmelsscheibe nutzte”, sagt Prof. Dr. Sabine Rieckhoff.
Mit 20 Millionen Euro fördert die Europäische Union in den nächsten fünf Jahren das integrierte Forschungsprojekt “Euro-Limpacs”, in dem sich 37 Institute aus 18 europäischen Ländern und aus Kanada zu gemeinsamer Arbeit finden. Ab Februar wollen die Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels auf Süßwasser-Ökosysteme untersuchen. An entscheidender Stelle beteiligt sind die Abteilung für Hydrobiologie und das Institut für Mikroskalige Umweltsysteme, beide auf dem Essener Campus angesiedelt. Sie
Am 1. Januar 2004 fiel der Startschuss für den neuen Forschungsverbund “Bioanaloge Sensomotorische Assistenz” (FORBIAS), den die Bayerische Forschungsstiftung (BFS) in den nächsten drei Jahre mit insgesamt 2 Mio. Euro fördert.
Dafür gibt es gute Gründe, denn die Initiatoren, Prof. Dr.-Ing. Georg Färber (TU München) und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Brandt (LMU München), erwarten eine Reihe auch wirtschaftlich interessanter Ergebnisse und Produkte. “An ein so anspruchsvolles Projekt können
Das zweithäufigste Element der Erdkruste, das Silizium, spielt möglicherweise eine entscheidende Rolle im Klimageschehen. Ein Workshop am ZMT in Bremen zieht eine Bilanz der Forschung der letzten Jahre.
Flussufer und Küsten sind bevorzugte Siedlungsgebiete des Menschen. Die wirtschaftliche Nutzung bzw. Übernutzung der Küsten zieht jedoch massive Umweltprobleme nach sich. Unter anderem gelangen Nitrate und Phosphate, wesentliche Nährstoffe des Phytoplanktons, in Gewässer und führen zu beson
Senat beschließt einstimmig Einrichtung des Zentrums für interdisziplinäre Afrikaforschung
Frankfurter Wissenschaftler sind in Afrika in vielfältiger Weise aktiv: In Malawi graben sie nach Hominiden und Dinosauriern und bauen ein Museum, in Tansania und Kenia erforschen sie die Maa-Sprache und in Kamerun und Nigeria stehen die dramatischen Änderungen der Siedlungs- und Wirtschaftsweise im ersten Jahrtausend vor Christus im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. In Burkina Fas
Forschungsverbund “netWORKS” zeigt Reformbedarf bei der Gestaltung kommunaler Infrastruktur auf / Große Herausforderungen bei der Regulierung der Wasserwirtschaft
In den für die Städte zentralen Infrastrukturbereichen wie Telekommunikation, öffentlicher Nahverkehr, Energie- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung vollzieht sich derzeit ein grundlegender Wandel. Gründe hierfür sind der dramatische Rückgang öffentlicher Investitionen, die Privatisierung öffentlicher Unternehmen,
Die Berlin-Brandenburgische Initiative WissenSchafftZukunft tritt für ein länderübergreifendes Pilotprojekt ein
Die internationale Konkurrenzfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Berlin-Brandenburg hängt entscheidend von den Arbeitsbedingungen ab, die die Forscher hier vorfinden. Derzeit liegt noch vieles im Argen – es gibt zum Beispiel einen regelrechten Tarifwirrwarr. Die Initiative WissenSchafftZukunft setzt sich daher für die Einführung eines Wissenschaftstarifvertrags als ein Pilo
Große elektrische Felder in Stürmen existieren nicht
Wenn Joseph Dwyer vom Florida Institute of Technology Recht hat, dann ist ein Großteil des Wissens über Gewitter und Blitze wahrscheinlich falsch. Der Physiker behauptet, dass jene Bedingungen innerhalb von Gewittern, die bisher für die Entstehung von Blitzen als notwendig erachtet wurden, in der Natur einfach nicht existieren. Man ging traditionell davon aus, dass für eine Blitzentladung die elektrischen Felder innerhalb eines St
Wie Führungskräfte sich in bestimmten Situationen verhalten sollen, regelt das so genannte Kompetenzmodell eines Unternehmens: Der Grad an Übereinstimmung zwischen dem Verhalten eines Mitarbeiters und diesen Leitlinien ist ein entscheidendes Kriterium für Beförderung oder Weiterqualifizierung. Bisherige psychologische Testverfahren waren jedoch nicht in der Lage, dies zu messen – vor allem auf Grund kultureller Unterschiede in verschiedenen Ländern. Psychologen der Ruhr-Universität Bochum um Prof
Saarbrücker Know-how zur Verbesserung der Detektion von Landminen gefragt:
500.000 Euro für den Lehrstuhl Professor Louis
150.000 Euro für das Fraunhofer Institut für zerstörungsfreie Prüfverfahren
Über 100 Millionen Landminen, so Expertenschätzungen, bedrohen weltweit Leib und Leben zumeist ahnungsloser Zivilisten, oft Kinder. Diese gigantische Zahl von “Zeitbomben”, zumeist in den ärmsten Gebieten der Erde vergraben, zu finden und unschädlich zu machen, ist eine der großen
Kompetenznetze sollen zu einem Motor für die Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Regionen werden. Dies wurde im Rahmen der Deutsch-Französischen Konferenz über regionale Zusammenarbeit in Poitiers am 27. und 28. Oktober 2003 beschlossen.
In ihrem gemeinsamen Kommuniqué setzen sich die deutschen Länder und die französischen Regionen das Ziel, die interregionale, grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Kompetenz- bzw. Inn
Am 18. Oktober 2003 startete das Soyuz-Raumschiff TMA3 vom russischen Raumfahrtzentrum in Baikonour zur Internationalen Raumstation ISS. Zum wissenschaftlichen Programm gehören auch Studien über Alterungsprozesse der Taufliege Drosophila, an denen Prof. Dr. Eberhard Horn, Leiter der Arbeitsgruppe Gravitationsphysiologie in der Abteilung Neurobiologie der Universität Ulm, beteiligt ist.
Neben der neuen ISS-Besatzung ist der spanische ESA-Astronaut Pedro Duque an Bord. Er wird auf der ISS eine
Am Mittwoch, den 22. Oktober 2003, bricht der Forschungseisbrecher “Polarstern” des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) zu seiner 21. Antarktis-Expedition auf. Auf dem Programm stehen Untersuchungen zur Zerstörung der globalen Ozonschicht und die Erforschung von Lebensgemeinschaften des antarktischen Meeresbodens.
Der erste Fahrtabschnitt führt dreißig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie vierzig Besatzungsmitglieder nach Kapstadt in Südafrika. Au
Strouhal-Zahl muss zwischen 0,2 und 0,4 liegen
Eine einzige Zahl reicht aus, um die Fortbewegung von fliegenden und schwimmenden Tieren zu beschreiben. Zu diesem Ergebnis sind die Forschungen eines Teams der Oxford University gekommen. Die so genannte Strouhal-Zahl beschreibt die Fortbewegung, die durch das Schlagen von Flügeln oder Bewegen von Flossen ermöglicht wird. Sie entspricht der Frequenz des Flügelschlages oder der Flossenbewegung multipliziert mit ihrer Amplitude und dividi
Max-Planck-Forscher entdecken grundlegenden Mechanismus, der es Tieren erlaubt, sich mit winzigen Hafthärchen an den Füßen auch kopfüber zu bewegen
Biologische Haftungsmechanismen werden von der Nano- bis zur Mikroskala durch ein einfaches Gesetz bestimmt, dem Biologen und Materialforscher am Max-Planck-Institut für Metallforschung auf die Spur gekommen sind. Eduard Arzt, Stanislav Gorb und Ralph Spolenak beschreiben in der neuen Ausgabe der “Proceedings of the National Academy of S