Gesellschaftswissenschaften

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Gute Organisatoren und schlechte "Leader"

Die Mitarbeiter deutscher Unternehmen haben wenig Vertrauen in ihre Vorgesetzten. Das zeigt eine Studie von International Survey Research (ISR), Frankfurt/Main. 61 Prozent der Mitarbeiter deutscher Unternehmen sind mit ihrer Arbeitssituation zufrieden. Damit ist die Arbeitszufriedenheit in Deutschland höher als in den meisten großen Industrienationen. Relativ unzufrieden sind die Mitarbeiter aber mit der Führung ihrer Unternehmen; außerdem mit den Mitgestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten,

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Jeder sechste Bundesbürger lebt seinen Spieltrieb am Computer aus

stern TrendProfile Computer- und Videospiele: Strategie- und Actionspiele am beliebtesten Internetspiele werden bislang nur wenig genutzt Computerspiele sind in Deutschland nicht nur bei Kindern sehr beliebt: Jeder sechste Bundesbürger ab 14 Jahren (11,3 Millionen Männer und Frauen) spielt am PC. Die meisten User leben ihren Spieltrieb im privaten Bereich aus, weniger als ein Prozent von ihnen spielt am Arbeitsplatz. Die Computerspieler verwenden verhältnismäßig viel Zeit auf ihr dig

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Scientology ist eine extremistische Religion

Chemnitzer Studie spricht sich für eine Überwachung, aber gegen ein Verbot aus Auch wenn es Tabus brechen sollte: Die in Deutschland umstrittene amerikanische Organisation Scientology muss als Religion anerkannt, sollte aber weiter vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Professur Politikwissenschaft II der Technischen Universität Chemnitz. “Der Religionsbegriff muss als wertfreie Kategorie verstanden werden, die weder eine Auskunft gi

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Frauen und Macht – Anspruch oder Widerspruch

Wie ausgeprägt ist bei Frauen der Wille zur Macht? Was sind – aus weiblicher Sicht – die wichtigsten Attribute einer Führungskraft? Welche Strategien scheinen geeignet, um den Anteil von weiblichen Spitzenkräften in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu erhöhen? Dies sind die Kernthemen der aktuellen Studie „Frauen und Macht – Anspruch oder Widerspruch?“ von Accenture, die heute im Rahmen der ersten internationalen Konferenz „World Women Work“ in Berlin vorstellt wird. Accenture befragte Frauen de

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Studie: Langschläfer leben kürzer

Sieben Stunden Schlaf als “magische Grenze” Personen, die mehr als acht Stunden pro Nacht schlafen, haben eine geringere Lebenserwartung als jene, die durchschnittlich sechs bis sieben Stunden schlafen. Das ergibt eine Studie der University of California, San Diego. Veröffentlicht wurde sie im “Archives of General Psychiatry”. Viele Experten stehen diesem Ergebnis jedoch skeptisch gegenüber. Das Team unter der Leitung von Daniel Kripke beobachtete 1,1 Mio. Testpersonen zwischen 30 und

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Depression senkt Immunabwehr

57 Prozent der älteren Bevölkerungsgruppe leiden an chronischem Stimmungstief Studien von Forschern der John Hopkins School of Medicine und dem Ohio State University College of Medicine sind zu dem Schluss gekommen, dass 15 bis 57 Prozent der älteren Menschen unter chronischer Depression leiden. Das könnte ihre Immunabwehr gefährden. Die Studie wurde vom American Psychological Association (APA) durchgeführt. Dabei wurden 78 Personen mit einem Durchschnittsalter von 72,5 Jahren über einen

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Zeitdruck ist der größte Stressfaktor am Arbeitsplatz

Gut ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) empfindet Zeitdruck als den größten Stressfaktor am Arbeitsplatz. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes EMNID im Auftrag der Unterhaltungs- und Fernsehillustrierte auf einen Blick. 21 Prozent der Befragten geben an, dass die Menge der Arbeit bei ihnen Stress auslöst. Druck vom Chef ist mit sechs Prozent der dritthäufigste Stressfaktor im Beruf, gefolgt von Ärger mit Kollegen (fünf Prozent). Den größten Stress durch Zeitdruck haben

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Frauen versuchen es öfter

Frauen trotzdem weniger selbstmordgefährdet als Männer Die relative Suizidimmunität von Frauen ist bemerkenswert: Männer verüben zwei bis drei mal öfter Selbstmord als Frauen. Allerdings unternehmen Frauen wesentlich öfter als Männer den Versuch eines Selbstmords. Dieses paradoxe Verhaltensmuster erklärt Professor Dr. Christa Lindner-Braun am Forschungsinstitut für Soziologie der Universität zu Köln aus erlernten weiblichen Rollenbildern. Mit der Verwendung weniger gefährlicher Suizidmethoden

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Psychologisches Institut untersucht die Dunkelziffer bei Sexualstraftaten

Bemerkenswerte Feldstudie belegt: Über 50 Prozent der Freiburger Studentinnen kennen sexuelle Belästigung aus eigener Erfahrung

Bislang gibt es in Deutschland im Bereich der Sexualstraftaten noch kaum verlässliche Zahlen, wie groß die Dunkelziffer tatsächlich ist. Vor dem Hintergrund bisheriger Studien, wird sie teilweise auf über 90 Prozent geschätzt. Diese Forschungslücke wird nun von einer am Psychologischen Institut der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität erstellten Diplomarbe

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In Ostdeutschland bemühen sich bald zwei Männer um eine Frau

Chemnitzer Soziologieprofessor warnt vor privaten Folgen des Bevölkerungsrückgangs

Theoretisch müsste hierzulande jede Frau zwei Kinder zur Welt bringen, damit sich die Zahl der Deutschen nicht weiter verringert – praktisch aber tut sie es nicht. Während die Westfrau im Durchschnitt nur 1,4 Kinder gebiert, erblickt im Osten sogar nur ein Kind pro Frau das Licht der Welt. Auf den Punkt gebracht heißt das: Die junge Generation schmilzt dramatisch zusammen – in den alten Ländern um ein

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Bremer Studie zur "Lust des wollüstigen Küssens"

Uns treibt die Wollust zum Küssen. Das jedenfalls behauptet die Bremer Kulturwissenschaftlerin Dr. Ingelore Ebberfeld, in ihrer Studie zur Kulturgeschichte des Kusses. Der Zungenkuss sei nichts anderes als ein symbolischer Geschlechtsverkehr. Mit diesen Thesen steht die Wissenschaftlerin im Widerspruch zu Sigmund Freud, der das Küssen vom Saugen an der Mutterbrust ableitet. Küsse haben es in sich. Sie versprechen alles. Das jedenfalls behauptet Dr. Ingelore Ebberfeld, Kulturwissenschaftl

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Bremer Studie zu Karrieren von (Ehe)Partnern in modernen Gesellschaften: Arbeitsteilung unverändert?

Wie stimmen junge (Ehe-)Partner ihre beruflichen Karrieren in verschiedenen Ländern aufeinander ab? Dieser Frage geht die Studie der Bremer Uni nach. Koordiniert wurde das internationale Forschungsprojekt von Prof. Hans-Peter Blossfeld und Dr. Sonja Drobnic. Ein Ergebnis der Studie: Trotz verbesserter Karrierechancen von Frauen leisten sie nach wie vor die Familienarbeit! Angela aus Köln ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist als Sekretärin Teilzeit erwerbstätig. Ihr Mann, der als leit

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Intelligenz und weibliche Partnerwahl

Warum wir dank der Frauen immer intelligenter werden Der Einfluss der Gene auf die menschliche Intelligenz ist ein sensibles und vielfach ideologisiertes Thema. Überlegungen und Arbeiten dazu sind im deutschen Sprachraum geradezu verpönt. Nur zögernd lösen sich die Verkrampfungen, die bisweilen sogar wissenschaftlich unstreitige Sachverhalte ignorieren. Aus genetischer Sicht ist Intelligenz ein komplexes Merkmal. Viele Gene und viele äußerliche Faktoren sind an der Intelligenzentwicklu

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Karrieren von Ehepartnern in der modernen Gesellschaft

Angela aus Köln ist verheiratet, hat zwei schulpflichtige Kinder und ist seit kurzem wieder als Sekretärin Teilzeit erwerbstätig. Ihr Mann, der als leitender Angestellter Karriere macht, hilft nur hin und wieder im Haushalt und bei den Kindern mit. Er betrachtet die Erwerbstätigkeit seiner Frau eher mit gemischten Gefühlen. Dörte lebt in Stockholm mit Jan zusammen. Sie haben ein gemeinsames Kind und beide sind Vollzeit erwerbstätig. Jan ist sehr stolz auf den beruflichen Erfolg seiner Partnerin und

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Bin ich schön? Frauen und die Models aus der Werbung

In der schönen Welt der Werbung tauchen fast nur wunderhübsche Models mit perfekten Körpern auf. Das soll so manche Frau aus dem wirklichen Leben in Verzweiflung stürzen, weil sie sich eben nicht so ideal fühlt. Stimmt so nicht, sagen fünf Psychologie-Studierende von der Uni Würzburg: Es hängt immer von der Situation ab, in der eine Frau die Werbung betrachtet. Für diese sozialpsychologische Forschungsarbeit, die im Rahmen des Experimentalpraktikums für Studierende entstand, haben Odile

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Größte gesellschaftspolitische Online-Umfrage

Eine bislang einmalige Debatte über Deutschlands Zukunft auszulösen – das ist das Ziel der jetzt startenden Umfrage Perspektive-Deutschland. Per Internet kann sich jeder Einwohner Deutschlands an Perspektive-Deutschland beteiligen und direkt seine Meinung zu zentralen Themen für die Zukunft unseres Landes abgeben. Die Ergebnisse werden der Politik auf Bundes-, Länder- und Regionalebene präsentiert – als Votum der Bürger für konkrete Änderungen. Die bundesweite Umfrage beginnt am 18. Oktober unter ht

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