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Vorhersage der latenten Plazentainsuffizienz mit Risiko einer fetalen Hypoxie am Termin

Die antenatale Hypoxie ist in 63% mit dem strukturellen Bild der plazentaren Zottenun-reife korreliert. Bei einer in der Regel meh-rere Wochen symptomlos verminderter Transportleistung der „unreifen“ Plazenta genügen minimale oder normale Belas-tungsfaktoren (z.B. in Form von beginnen-den Wehentätigkeit), um klinisch unerwarte-te Dekompensation mit hypoxischen Episo-den oder rasch progredienter Hypoxie des Ungeborenes auszulösen.

Die Konsequenzen erscheinen meistens in Form von antepartaler Hypoxie, intrauteri-nem Fruchttod des reifen Kindes am Termin oder erhöhter neonataler Mortalität und Morbilität. Um das Krankheitsbild rechtzeitig zu erken-nen wurden neuartige Marker entwickelt, die einfach aus Körperflüssigkeiten der Mutter identifiziert werden sollen. Die Früherkennung der gefährdeten Schwangerschaften mit noch latenter Funk-tionseinschränkung der Plazenta mit an-schließendem risikoadaptierten perinatalen Management könnten zu einer Senkung von perinatalen Mortalität und Morbilität führen.

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Dr. Klaus Kobek

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