Verfahren zum Nachweis von Heparin-Verunreinigungen oder -Fälschungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung von Verunreinigungen von Heparin mit anderen sulfatierten Glykanen. Dieses Verfahren ermöglicht die Bestimmung von unzulässigen Verunreinigungen von Heparin, insbesondere Heparinimitate wie übersulfatiertes Chondroitinsulfat und darüber hinaus hohe Gehalte an anderen Glykosaminoglykanen und Proteinen. Es ist möglich, teure Heparin-Präparate durch Beimengungen der sehr viel billigeren Kontaminanten zu strecken. Insbesondere in 2008 wurden teilweise große Anteile des semisynthetisch übersulfatierten Chondroitinsulfats in Präparaten entdeckt, was für einige Patienten fatale Folgen hatte. Das Verfahren ermöglicht einen Schnelltest zur Qualitätskontrolle von Heparin-Präparaten. Dieser Test soll insbesondere Kliniken in die Lage versetzen, schnell und ohne Einsendung an ein Speziallabor die Menge an Kontaminanten im Präparat zu bestimmen.
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Dr. Alexandra Baumgartner
