Zusammenfassung
Vakuumsysteme in Einrichtungen der Forschung und der Industrie (z.B. im Apparate- und Anlagenbau, im UHV-Bereich sowie in der Messund Kältetechnik) müssen das angestrebte Vakuum dauerhaft und möglichst aufwandsarm aufrechterhalten können. Gleichzeitig werden derartige Systeme aber meist in Kombination mit Messeinrichtungen, Kühlmedien etc. betrieben und müssen für Wartungen, Tests oder Modifikationen einfach zugänglich sein.
Problemstellung
Insbesondere Bauteile mit problematischen bzw. komplexen Rohrverbindungen können am Übergang zum Vakuum zu Fehlerquellen bei der Aufrechterhaltung des erwünschten Vakuums führen.
Innovation
Durch die Entwicklung einer neuartigen Flanschverschraubung innerhalb der Schneidkante wird diese Fehlerquelle ausgeschaltet. Hierzu wird der Festflansch am Rezipienten am eigenen Umfang angeschweißt, während der vakuumseitig angeordnete, bewegliche Flansch von außen durch Sackgewindebohrungen festgezogen werden kann.
Nutzen
Vermeidung von Rohrverbindungen
Minimierung von möglichen Leckstellen
Komplette Montage von komplexen Bauteilen außerhalb des Recipienten
Bauteiltest ohne Demontage
Isolierte Rohr- und Stromdurchführung
Verwendung von Standard-Dichtungen
Für viele Medien und Leitungen geeignet Entwicklungsstand
Vakuumseitige Flanschverbindungen sind am HERMES-Experiment und in der Spiegelkammer von FLASH bereits seit mehreren Jahren unter verschiedenen Bedingungen erfolgreich im Einsatz.
Schutzrechte
Das Patent ist in den USA unter folgender Patentnr. 11/465,156 und in Europa unter folgender Patentnr. 10.08.2006 angemeldet. Wünsche des potenziellen Lizenznehmers hinsichtlich regionaler oder nationaler Schutzrechte können berücksichtigt werden.
Angebot
Ggf. auf Markt- oder Produktsegmente beschränkte gewerbliche Nutzungslizenz zur Entwicklung, Herstellung und zum Vertrieb. Kontakt
Kerstin Prechel
Technologie-Transfer
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