In situ Verlaufskontrolle von Frakturheilungen nach Plattenosteosynthese
Diese Erfindung ermöglicht auf einfache Weise die Ermittlung mechanischer Belastungen einer implantierten Osteosyntheseplatte sowie die Ermittlung der Haltekraft von Osteosynthesebefestigungselementen (z.B. Knochenschrauben) im Knochen. Hierfür wird sie mit einer Messeinrichtung kombiniert. Diese besteht aus kapazitiven Kraftsensoren, die zwischen den Osteosynthesebefestigungselementen und der Osteosyntheseplatte, oder der Osteosyntheseplatte und dem Knochen platziert werden. Jeder Kraftsensor wird als Teil eines LC-Schwingkreises über ein elektromagnetisches Feld drahtlos ausgelesen. Dadurch kann der Verlauf einer Frakturheilung (beispielsweise im Kieferknochen) stetig verfolgt werden. Postoperative Komplikationen (in Form einer Infektion des Bruchspaltes durch die Lockerung des Implantats) können durch frühzeitiges Erkennen vermieden werden.
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Campus Technologies Freiburg GmbH
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Prof. Dr. Bernhard J. Arnolds
