Neues Verfahren zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeit zur Verockerung und Rostbildung
Verockerung ist die Bildung von voluminösen eisenhaltigen Ausfällungen in wässrigen und hydraulischen Systemen, welche sämtliche Anlagenteile verstopfen kann und so zu erheblichen Kosten für den Ein- und Ausbau sowie die Reinigung bzw. Regenerierung der Anlagenkomponenten führt. Wissenschaftler an der Leuphana Universität Lüneburg haben ein neues Verfahren entwickelt, um die Neigung der Verockerung bestimmen zu können. Diese neue Messtechnik für wässrige Systeme basiert u.a. auf eine elektrochemische Messung und Berechnung der Eisen-II-Ionenaktivität, aus der im Weiteren die Bildungsrate von Eisen-III-Hydroxid und damit das Verockerungsrisiko bestimmt werden kann.
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Dr. Jens-Peter Horst
