Neuer Therapieansatz zur Behandlung der Bisphosphonat assoziierten Osteonekrose des Kiefers (BP-ONJ)
Durch Gabe von Bisphosphonaten, welche bei Erkrankungen mit unerwünscht hoher Knochenresorption gegeben werden, kann als Gegenanzeige eine Osteonekrose des Kiefers auftreten. Als Ursache wird das Herabsetzen des Knochenumsatzes durch Bisphosphonate genannt. Bisher konnte noch keine wirksame Therapie gegen dieses
Krankheitsbild entwickelt werden. Die momentan durchgeführte symptomatische Behandlung beschränkt sich auf Antibiotikagabe, Mundspülungen und im schlimmsten Fall operative Entfernung des nekrotischen Knochengewebes. Durch die Gabe eines bereits auf dem Markt erhältlichen Wirkstoffs konnte eine signifikante Vitabilitätssteigerung der Osteoblasten gezeigt werden. So kann bereits bei den geringsten Anzeichen einer Nekrose positiv entgegengewirkt werden.
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Dr. Klaus Kobek
