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Molekulare Marker für die Tumordiagnose und – therapie

Krebserkrankungen gehören, trotz der Ausreizung klassischer Therapien und interdisziplinären Ansätzen, immer noch zu den häufigsten Todesursachen. Dabei gibt die Metastasierung einen Hinweis auf ein vorliegendes Therapieversagen. Die Darstellung der Proteinexpression, Gen-Array- Analysen und die Bestimmung kritischer Faktoren im Tumorgewebe haben die Möglichkeit zur prognostischen Klassifizierung verbessert. Dennoch ist es nach wie vor schwierig, eine Vorhersage zur Metastasierung anhand des resezierten Tumorgewebes zu treffen.

Ein bedeutendes Beispiel hierfür ist Krebs des Endometriums, die häufigste Malignität des weiblichen Genitaltrakts. Er macht ca. 10% aller bösartigen Krebserkrankungen bei westeuropäischen Frauen aus. Nach der vollständigen Entfernung des Tumors hängt das Überleben der Patientinnen maßgeblich vom Auftreten der Metastasen ab, die sich in den unterschiedlichsten Geweben manifestieren können.

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Dr. Klaus Kobek

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