Im Rahmen einer Gelenktransplantation wird eine Knochenresektion durchgeführt, um den Knochen durch bestimmte Beschneidung oder Abtrag an den zu implantierenden Teil des künstlichen Gelenkes anzupassen. Das Ziel ist es, eine möglichst optimale Kontaktfläche zwischen der Prothese und dem Knochen zu schaffen.Die Aufgabe der Erfindung liegt daher in der Bereitstellung eines chirurgischen Werkzeuges, welches präzise, vordefinierte Schnittflächen erzeugt, so dass eine hohe Passgenauigkeit zwischen den Kontaktflächen der Prothese und des Knochens gewährleistet wird.
Der Abtrag erfolgt mittels eines Werkzeuges, das über eine Schwingeinheit und ein Halteelement zur Führung an den Knochen verfügt. Es werden eine oszillierende Hubbewegung entlang einer Achse, die parallel zur Aufsteckrichtung der Gelenkprothese auf den Knochen verläuft, sowie eine Rotationsbewegung um dieselbe Achse überlagert ausgeführt. Der bewegte Werkzeugkopf weist im Winkel zueinander liegende Schneideflächen auf, die den Kontaktflächen der Gelenkprothesen angepasst sind. Um definierte Schnittflächen zu erzeugen, wird mit einem Befestigungselement das Halteelement intramedullär im Knochen fixiert, so dass eine Führung des chirurgischen Werkzeuges gewährleistet wird.
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PVA Mecklenburg-Vorpommern AG
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Moritz v. Grotthuss, Dr. Rüdiger Werp
