Kurze Meso- und Nanofasern besitzen eine Vielzahl potenzieller Anwendungen, beispielsweise in Optik, Elektronik, bei Filtrationsanwendungen und in der Galenik. Bei den bisher bekannten Herstellungsverfahren entstehen jedoch fast immer Endlosfasern. Beim Kürzen dieser Fasern verschweißen die Faserenden in aller Regel miteinander oder werden auf andere Weise deformiert.<br><br>
Die vorliegende Erfindung bietet dagegen ein Verfahren, mit dem Meso- und Nanostrukturen passend dimensioniert werden können, ohne dass sie sich verformen oder miteinander verschweißen. Es wurde gefunden, dass sich besonders elektrogesponnene Fasern vorteilhaft schneiden lassen, wenn die Fasern selbst oder die Schneidewerkzeuge hinreichend gekühlt werden.
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Dr. Peter Stumpf
