Omnidirektionale Erfassung und Dekodierung von OCR-Klarschrift
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erfassung und Dekodierung von zeilenförmig angeordneten optisch lesbaren Schriftzeichen, die auf Datenträgern, wie Etiketten, oder direkt auf Gegenständen mit einer ausreichend kontrastierenden Farbe aufgebracht worden sind.
Im Gegensatz zu Beleg- bzw. Seitenlesern sind omnidirektionale (richtungsunabhängige) Leser in der Lage, die optisch lesbaren Zeichen (OCR-Klarschrift) in beliebiger Orientierung (z.B. auch Kopf stehend) und an beliebigen Positionen innerhalb des Lesefeldes des Lesers zu erfassen. Zur Dekodierung der erfassten Zeichen wird erfindungsgemäß ein neuronales Netz eingesetzt. Mit Hilfe des vorhandenen Lernprogramms kann der Anwender selbst definierte Zeichen eintrainieren. Durch das zufallsgesteuerte Suchverfahren werden im Lesefeld auftauchende ein- oder mehrzeilige Datenträger, bzw. Gegenstände mit direkter Beschriftung ebenfalls omnidirektional erkannt.
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Dr. Peter Stumpf
