Zyklische Peptide sind auf Grund ihrer antibiotischen, zytostatischen und/oder immunsuppressiven Wirkung von hoher pharmakologischer Relevanz. Viele dieser Peptide sind jedoch in vitro bisher gar nicht oder nur mit hohem Aufwand herstellbar.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren bereit, mit dem zyklische Peptide schneller, einfacher und in höherer Ausbeute als mit herkömmlichen Methoden hergestellt werden können. Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird eine resonanzstabilisierte Abgangsgruppe chemisch an das lineare Peptid gebunden und anschließend mit einer Peptidzyklase umgesetzt.
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Dr. Peter Stumpf
