Wesentlich ist dabei der generative Charakter, der diese Art der Fertigung grundsätzlich von dem abtragenden Charakter konventioneller Fertigungsverfahren unterscheidet. Bekannt sind insbesondere die Stereolithographie sowie das Selektive Laserschmelzen. Das Rapid Prototyping wird erfolgreich in der schnellen Prototypenerstellung z.B. für die Mikrofluidik eingesetzt. Mit CAD-Daten wird ein erstes reales Modell für den Prüfstand erstellt. Die Prüfstandsergebnisse bilden nun die Basis für konstruktive Optimierungen. Dieser Entwicklungskreis wird in der Regel mehrfach durchlaufen, bis ein optimierter, den vorgegebenen Randbedingungen entsprechender Prototyp vorliegt.
Mit Hilfe eines Rapid Prototyping Verfahrens ist es möglich, den Zeitaufwand für die Prototypenfertigung drastisch zu reduzieren. Der Entwicklungskreis wird besonders durch den Zeitgewinn schneller durchlaufen, womit auch neue Entwicklungsstrategien möglich sind. Zum Beispiel können unsichere Annahmen bei der Auslegung an einem ersten Prototyp auf dem Prüfstand verifiziert werden und in entsprechend Änderungen in nachfolgende Modelle berücksichtigt werden. Auch bietet das Rapid Prototyping neue konstruktive Freiheiten, die bisher aus fertigungstechnischen Gründen nicht zulässig oder zu aufwendig waren.
Ansprechpartner:
Dr. Andreas Weddigen
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
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