Schutzschichten für metallische Gegenstände sind längst Stand der Technik. Insbesondere die Wärmedehnung aber auch das Bruchverhalten von Keramiken verhindern die Verwendung der bekannten Schutzschichten für Metalle.Entwickelt wurde eine Schutzschicht eigens zur Verwendung für Keramiken. Durch Variation der chemischen Zusammensetzung der Schutzschicht kann der Temperaturkoeffizient optimal an den der verwendeten Keramik angepasst werden. Dadurch haftet die Schutzschicht auch bei thermomechanischer sowie chemischer Beanspruchung und zusätzlich werden Spannungsrisse vermieden.
Die Schutzschichten eröffnen die Möglichkeit, keramische Werkstoffe und Komponenten auch in korrosiver Umgebung anzuwenden. Dadurch können beispielsweise keramische Heizelemente auch bei hoher Temperatur und sauerstoffhaltiger Umgebung Verwendung finden.
Dr. Barbara Schmuker
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@map.fzk.de
