Sie sind jedoch in herkömmlicher Form nur begrenzt miniaturisierbar, womit ihre Integration in elektronischen Schaltungen mit der Miniaturisierung zunehmend unmöglich wird. Meist müssen Sicherungen separat angeordnet werden.Entwickelt wurde eine Mikrosicherung, die zwei ebene gegeneinander arbeitende Linearaktoren aus Formgedächtnislegierungen aufweist, die je nach Stromdurchfluss einen Kontakt öffnen oder schließen. Die Aktoren werden als Mäanderstrukturen aus einer Folie herausgearbeitet.
Die Mikrosicherung ermöglicht nicht nur eine sehr geringe Baugröße, sondern lässt sich als Feinstruktur auch gut in einen Fertigungsprozess für mikroelektronische Schaltkreise integrieren. Sie ist mit gängigen Mikrostrukturierungsverfahren wie Ätz- oder Laserschneidverfahren bis zu sehr kleinen Abmessungen, d. h auch für sehr kleine Stromstärken mit sehr hoher Genauigkeit, herstellbar.
Dr. Andreas Weddigen
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
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