Dabei sollte die Netzimpedanz im Normalbetrieb vernachlässigbar und im Fehlerfall maximal sein. Bisherige Maßnahmen zur Strombegrenzung besitzen jedoch eine Impedanz sowohl im Normalbetrieb als auch im Fehlerfall oder müssen nach jedem Auslösefall ausgetauscht werden.
Entwickelt wurde eine Schaltung auf Basis von Thyristoren, die die Anforderungen an einen idealen strombegrenzenden Schalter erfüllt. Eine wesentliche Eigenschaft der Schaltung ist die automatische und instantane Begrenzung des Kurzschlusstromes nach Überschreiten eines einstellbaren Grenzwertes bei nahezu vernachlässigbarer Impedanz im Normalbetrieb und automatischer Wiedereinsatzbereitschaft. Gegenüber bekannten Brückenschaltungen werden zudem nur die Hälfte der Leistungshalbleiter benötigt, wodurch eine kompakte Bauweise möglich ist.
Die Schaltung eignet sich für den Einsatz in allen Spannungsebenen, von der Niederspannung bis zur Hochspannung, insbesondere bei hohen Kurzschlussleistungen.
Dr. Rolf Blattner
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
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