Regensburger Physiker "basteln" kleinsten Adventskalender der Welt
Er hat eine Größe von ca. 12 x 8 Mikrometer und somit eine Fläche, die etwa eine Milliarde mal kleiner ist, als die eines konventionellen Kalenders. Der Kalender ist mit bloßem Auge unsichtbar und kann mit höchstauflösenden Rasterelektronenmikroskop-
aufnahmen, die unten zu sehen sind, sichtbar gemacht werden.
Die Figuren in den geöffneten Fenstern des Kalenders sind nur noch etwa 1 Mikrometer groß, die feinsten Strukturen, wie etwa die Scheiben der Kirchenfenster, haben Abmessungen von rund 20 Nanometern. Ein Nanometer ist der Millionste Teil eines Millimeters.
Der Kalender wurde von den Mitarbeitern Daniel Neumaier, Josef Biberger und Florian Götz des Lehrstuhls Weiss mit Elektronenstrahllithographie und Ionenstrahlätzen in den Halbleiter Galliumarsenid graviert.
Die angewendeten Techniken werden an der Universität Regensburg üblicherweise eingesetzt, um Halbleiternanostrukturen bzw. Transistorstrukturen herzustellen, an denen im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 689 spinabhängiger elektrischer Transport untersucht wird.
Solche Untersuchungen gehören zum Gebiet der der Spintronik, in dem versucht wird neben der elektrischen Elementarladung auch das magnetische Moment der Elektronen (Spin) für Schaltungszwecke zu nutzen.
Kontakt:
Prof. Dr. D. Weiss
Universität Regensburg
Tel. : (0941) 943 3197
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dieter.weiss@physik.uni-regensburg.de




