Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Das Projekt STREAM (Stress Minimisation and Application to Memories) beschäftigt sich mit einem der größten Probleme für die künftigen integrierten Schaltungen (Integrated Circuits, ICs) mit Strukturen im tiefen Submikronbereich. Mit Hilfe einer spezialisierten Technik – nämlich der konvergenten Strahldiffraktionstechnik (CBED) in der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) gelang es den Projektteilnehmern, die mechanischen Beanspruchungen in den Griff zu bekommen, zu denen es in den einzelnen Schi
IBM plant die Veröffentlichung von einer Reihe von Vorlagen, nach denen Unternehmen Computersysteme mit Fähigkeiten zur Selbstheilung ausstatten können. Der Konzern wird dazu auch vier entsprechende Software-Tools veröffentlichen, die die wichtigsten Bereiche des “Automated Computing” ansprechen.
Die Initiative von IBM soll die Einführung von Standards für selbstheilende Systeme vorantreiben. Der Computerkonzern sieht Automated Computing als einen der Schlüsselbereiche der Zukunft.
Infineon Technologies hat im Rahmen seiner Strategie Agenda 5-to-1, mit der das Unternehmen in fünf Jahren zum führenden Lösungsanbieter unter den Halbleiterherstellern werden will, für die Nutzer der neuen multimedialen Hauptbücherei in Wien ein anwenderfreundliches Selbstbedienungssystem entwickelt.
240.000 Bücher sowie 60.000 CDs und DVDs aus dem Bestand der neuen Wiener Hauptbücherei sind mit Funkchips zur Datenübertragung, so genannten RFID-Chips (Radio Frequency Identification)
Das französische Spinoff «DPT»* hat die Softwaresuite Pro@Design entwickelt. Sie dient der Dimensionierung und Optimierung von Entwürfen industrieller Produkte durch die automatische und symbolische Verarbeitung von analytischen technisch-ökonomischen Modellen im Engineering.
Pro@Design setzt sich aus mehreren Softwarekomponenten zusammen: Pro@Design-Generate verarbeitet das vom Ingenieur eingegebene mathematische Modell, im Hinblick auf das spezifische Problem und erzeugt automati
Steckverbindung für den flexiblen Aufbau optischer Kommunikationsnetze
Für den kostengünstigen Aufbau optischer Kommunikationsnetze bedarf es geeigneter Schnittstellen, wie lösbarer Stecker oder Kupplungen, die optische Faserbändchen mit sehr enger Toleranz positionieren.
Die Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) hat mit drei Ko-operationspartnern eine MT-kompatible Steckverbindung für single mode Lichtwellenleiter (LWL) kompatibel zum MT Standard entwickelt, die als
Miniaturisierter Hochdurchsatzmischer für Flüssigkeiten
Mit dem StarLaminator haben die Ingenieure der Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) ein effizientes Werkzeug zum kontinuierlichen Mischen von Flüssigkeiten entwickelt. Auch reaktionstechnische Anwendungen des Mikromischers sind möglich. Ebenso eignet er sich zur Dispergierung nicht miteinander löslicher Flüssigkeiten sowie von Flüssigkeiten mit Gasen. Dank seines hohen Flüssigkeits-Durchsatzes lassen sich mit dem StarLamin
Vakuum-Greifer montiert Lichtwellenleiter bis auf den Mikrometer genau
Mikrotechnische Präzisionsbauteile vom Fließband – für diese Vision mangelt es bislang an Werkzeugen und Techniken für eine automatisierte Fertigung. Ziel des BMBF-Verbundprojekts MELEMECH ist es daher, mikrotechnische Fertigungsprozesse für die Massenproduktion miniaturisierter opto-elektromechanischer Bauteile zu entwickeln. Die Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) ist hierbei mit einem modularen Greifers
Hochschule Niederrhein präsentiert Forschungsergebnisse auf der Techtextil-Messe in Frankfurt/Main
Eine Forschergruppe der Hochschule Niederrhein am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik arbeitet an einer Simulations-Software, mit der dreidimensionale Gewebe konstruiert und dargestellt werden sollen. Prof. Dr.-Ing. Alexander Büsgen, Prof. Dr.-Ing Karin Finsterbusch und Dipl.-Ingenieurin Andrea Birghan werden durch Webversuche der Firma Shape 3 Innovative Textiltechnik GmbH unters
Nachweis intensiver Sternentstehung in Quasaren dank erfolgreicher Kooperation zwischen Radioastronomen aus Deutschland, Frankreich und den USA
Quasare, frühe Galaxien in der Anfangszeit des Universums, beherbergten nicht nur supermassive Schwarze Löcher, dort sind auch ungeheure Mengen an neuen Sternen entstanden, berichtet ein internationales Radioastronomen-Team in der Fachzeitschrift “Science” (Science Express, 3. April 2003). Zudem gelang den beteiligten Wissenschaftlern vom Bon
Ein Neurologe der University of Queensland in Brisbane, Australien, hat die Ursache eines ungewöhnlichen, im australischen Outback auftretenden, Phänomens geklärt, das Beobachter und Wissenschafter seit Jahrhunderten vor ein Rätsel stellte.
Die Min Min Lichter, die die Stadt Boulia, im westlichen Queensland gelegen, berühmt gemacht hat, sind mysteriöse Lichter, die Reisenden über lange Strecken zu folgen scheinen.
Professor Jack Pettigrew zufolge, Direktor des Vision, Touc
Die meisten chaotischen Systeme sind schwer zu verstehen. Dies gilt auch für Filter, Textilien und Dämmstoffe, deren wirre Ansammlungen von Fasern Lösungen filtrieren, Geräusche dämpfen oder Wärme zurückhalten. Die Hersteller gehen bei der Entwicklung ihrer Produkte in der Regel empirisch vor – ahnen also mehr aus Erfahrung, als dass sie wissen, warum und wie ihre Filze und Vliese (non-wovens) funktionieren. Wüssten sie es genauer, könnten sie durch gezielt geänderte Materialeigenschaften oder Produk
Das Fraunhofer-Institut fuer Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) in Darmstadt hat damit begonnen, eine Navigations-Software zu entwickeln, die XBRL-Dokumente und Taxonomien als Wissensnetz interpretiert.
Die Forscher planen, die erste Version dieses Demonstrators bis zum Sommer fertig zu stellen. XBRL steht fuer “eXtensible Business Reporting Language” und ist ein auf dem Datenformat XML basierender Standard zur elektronischen Veroeffentlichung von Geschaeftsberic
Die Roboterspezialisten vom Lehrstuhl Informatik 1 der Universität Dortmund treten in diesem Monat an der Universität Paderborn mit ihren kickenden Computern zur 3. offenen deutschen Meisterschaft im Roboterfußball an.
Die Wettkämpfe finden vom 10. bis 13. April im Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn statt. Die Dortmunder unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Riedmiller, starten sowohl in der Simulationsliga – wo sie bereits seit mehreren Jahren auch international sehr erfolgreich agie
Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als dicke Akten mit Fieberkurven und Ähnlichem an jedem Krankenhausbett hingen? Zumindest aus alten Spielfilmen kennt man die Szene: Der Arzt geht bei der Visite zuerst zum Fußende des Bettes, greift sich die Akte und studiert sie, bevor er sich dem Patienten zuwendet. Das war einmal, denn jetzt reicht ein Blick auf den „Pen Tablet PC“, also einen mobilen Flachbildschirm mit eingebautem Rechner, aber ohne Tastatur und Kabel.
Dank der von Siemens vo
Komplexe Landschaften haben sich in ihrer Darstellung der Computergrafik bislang entzogen – Wissenschaftler des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin (ZIB) visualisieren sie nun so wie sie jeder Spaziergänger kennt.
Landschaftsplaner haben es schwer. Wenn sie ihre Auftraggeber und die Öffentlichkeit von einer nachhaltigen Entwicklung der Landschaft überzeugen wollen, fehlt häufig das anschauliche Modell. Bis heute gibt es keine Software, mit der unsere mitteleuropäische
Dr. Mario Trieloff, Mineralogisches Institut der Universität Heidelberg: Ergebnisse sind für die Geschwindigkeit der Planetenbildung im frühen Sonnensystem wichtig, und somit auch für die Wahrscheinlichkeit der Planetenbildung um andere junge Sterne
“Unsere Forschungsergebnisse erlauben die detaillierte Rekonstruktion der Abkühlungsgeschichte eines Asteroiden im frühen Sonnensystem. Sie zeigen, dass die Zerfallswärme des kurzlebigen Isotops 26Al zur effektiven Erwärmung der Kleinplan