Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Flugzeuge, Autos oder Gebäude – komplexe technische Systeme sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Ein neues Werkzeug kann komplizierte technische Abläufe simulieren. Anwendungen sind auf der Hannover Messe Halle 16, Stand 16 zu sehen.
Sanft lenkt der Pilot das Flugzeug zur Startbahn, nach einem kurzen Stopp heulen die Turbinen auf und die Maschine legt rasch an Geschwindigkeit zu. Bei ca. 350 km/h hebt sie ab und zieht steil nach oben. Kurz darauf klappt das Fahrwerk ei
Potsdamer Planeten-Forscher veröffentlichen in “Nature” und “Science”
Die Potsdamer Physiker Dr. Frank Spahn und Dr. Jürgen Schmidt von der Universität Potsdam berichten in einem am 30. März 2006 in “Nature” erschienenen Artikel, wie jüngste Messungen der Cassini-Sonde die Frage nach der Entstehung der Saturn-Ringe beantworten.
Dazu gibt es zwei kontroverse Theorien. Nach der einen Theorie, sind die Ringe ein Überbleibsel aus der Entstehungsphase des Planeten. Träfe die
Kick-off-Meeting einer neuen Arbeitsgruppe an der Universität des Saarlandes am 7. April
Eine europaweite Vernetzung klinischer, molekulargenetischer und weiterer wissenschaftlicher Daten innerhalb von klinischen Studien zum Thema Krebs ist das Ziel des EU-Projektes ACGT on Cancer (Advancing Clinico-Genomic Trials on Cancer), an dem die Universität des Saarlandes beteiligt ist. Zu einem ersten Treffen der Arbeitsgruppe kommen am 7. April Wissenschaftler aus Deutschland, Schweiz, B
Siemens Communications ist der erste große Anbieter von Telekommunikationstechnik, dessen Produkte vom WiMAX-Forum zertifiziert wurden. Vorteil der Zertifizierung: Das Zusammenspiel der Systeme unterschiedlicher Anbieter wird garantiert. Damit verringern sich die Investitionsrisiken für Netzbetreiber. Ziel des WiMAX-Forum ist es, die WiMAX-Technologie am Markt zu etablieren.
Die “WayMAX@vantage”-Lösung von Siemens besteht aus einer Basisstation, Modems sowie Routern und zählt zu den
Siemens hat ein Telefonsystem entwickelt, das ohne Telefonanlage auskommt. Die Telefone sind bei HiPath BizIP direkt miteinander vernetzt und kommunizieren ähnlich einer Tauschbörse im Internet (Peer-to-Peer, kurz P2P), wo Computer auch ohne den Umweg über einen zentralen Server Daten austauschen. Die Lösung, die zunächst für bis zu 16 Telefone konzipiert wurde, richtet sich vor allem an kleine Unternehmen. Teure Installationen und Wartungen der Telefonanlage gehören damit der Vergangenheit an.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, alternative Wege, mittels Inhibitoren des Multidrug-Resistenz-Proteins 4 (MRP4) in Thrombozyten, zu neuen Arzneimitteln zur Primär- und Sekundärprophylaxe thromboembolischer Komplikationen bzw. zur allgemeinen Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen zu öffnen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Verbindungen bereitzustellen, die sich zur Pro-phylaxe und Therapie einer Pankreatitis, insbesondere der chronischen Pankreatitis, der post-ERCP-Pankreatitis und der chronisch rezidivierenden Pankreatitis, eignen.
Der Augsburger Informatiker Raphael Romeikat erhält Google-Auszeichnung für die Entwicklung eines Compilers
Programmiersprachen können in der Softwareentwicklung gewöhnlich nicht einfach miteinander verknüpft werden. Wenn man nun in einer Anwendung zwei Programmiersprachen kombinieren möchte, dann müssen diese erst aufeinander abgestimmt werden. Dazu bedarf es einer Übersetzung. Nun hat sich der Informatiker Raphael Romeikat von der Universität Augsburg zum Ziel gesetzt, die Skrip
Aktenaufspürung in Büros vom Start-Up 7iD
Der Elektronikkonzern TDK hat in Zusammenarbeit mit dem japanischen Unternehmen Semiconductors Energy Laboratory einen biegbaren acht-Bit-Microcontroller mit integriertem RFID-Chip entwickelt. Die Entwicklung ist dünn genug, dass sie in ein Blatt Papier eingearbeitet werden kann. So sollen beispielsweise wichtige Dokumente geschützt werden. Eine andere Art der Anwendung bietet das Start-Up-Unternehmen 7iD, das ein System entwickelte, we
Hepatitis, HIV, Influenza und Co. – Viruserkrankungen sind auf dem Vormarsch. Ihre Bekämpfung wird immer schwieriger, denn Viren verändern sich im Laufe der Zeit und entwickeln wegen ihrer Wandelbarkeit häufig Resistenzen gegen Medikamente und lassen Impfungen unwirksam werden. Ziel der Medizin ist es, diesen Prozess zu verlangsamen und die Resistenz mit einer optimalen Therapieabfolge so lange wie möglich hinaus zu zögern.
Unterstützung beim Kampf gegen die Viren findet die Medizin in de
Am 9. April wird die erste europäische NMR-Großforschungseinrichtung in Frankfurt am Main ins Leben gerufen. Unter Frankfurter Federführung schließen sich 15 Wissenschaftler aus 8 europäischen Ländern zu einem Forschungsverbund zusammen, der von der Europäischen Union mit 8.4 Millionen Euro für vier Jahre gefördert wird.
“Dieses Projekt ist für die europäische NMR-Forschung ähnlich bedeutsam wie seinerzeit die Eröffnung des Europäischen Forschungszentrums CERN bei Genf”, urtei
Ein Verfahren, das magnetische Speicherchips jetzt genauso schnell macht wie herkömmliche digitale Speicherbauteile, ein besonders reiner Silicium-Kristall für das internationale Avogadro-Projekt oder zwei neue Internetkapitel, die sich gezielt an Mittelständler und andere “Dienstleistungskunden” der PTB wenden – das sind nur einige der Highlights des Jahres 2005, nachzulesen im frisch erschienenen Jahresbericht der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Braunschweig und Berlin. Auch die
Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der Fachhochschule Amberg-Weiden in das BMBF-Forschungsprojekt AUTOSAFE eingebunden
Am 1. Oktober 2005 wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Forschungsprojekt AUTOSAFE gestartet, versehen mit einem Zeitrahmen von drei Jahren. Übergeordnetes Ziel dieser Initiative ist die Erforschung eines modularen Systems für die integrale Sicherheit im Straßenverkehr. Das Vorhaben besitzt zwei Entwicklungsschienen:
Das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Fachhochschule Kiel erhält vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein einen Zuwendungsbescheid über 465 000 Euro zur Entwicklung von IT-Netzwerken für die schleswig-holsteinischen Bootswerften.
Das sind 50 Prozent der Gesamtinvestition, der Rest stammt aus Eigenmitteln. Die Förderung kommt aus dem Regionalprogramm 2000 mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Das Pro
Hochschule Niederrhein beteiligt sich an europäischem Pilotprojekt
Die Zukunft des Lernens ist virtuell – auch in der Textilbranche. Die Entwicklung einer virtuellen Lernumgebung, die den Lernprozess unterstützt, und der dazu passenden Lehr- und Lernmaterialien für die Aus- und Weiterbildung, ist das Ziel von “eTex”. An diesem seit einem halben Jahr laufenden Pilotprojekt, das im Rahmen des Europäischen Programms “Leonardo da Vinci” gefördert wird, beteiligen sich elf Partner aus
Stephan Rosswog, Professor für Astrophysik an der International University Bremen (IUB), und Daniel Price, Postdoc an der University of Exeter, konnten mit Hilfe von Supercomputer-Simulationen zeigen, dass in Kollisionen von Neutronensternen Magnetfelder auftreten, die mehr als eine Billiarde (10^15) mal stärker sind, als das Erdmagnetfeld. Die Simulationsergebnisse sind in der aktuellen Online-Express-Ausgabe von Science veröffentlicht (“Producing ultra-strong magnetic fields in magnetized neutron