Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat Licht in eine seit Jahrzehnten andauernde Debatte darüber gebracht, warum Galaxien sich schneller drehen als erwartet – und ob dieses Verhalten durch unsichtbare Dunkle Materie oder durch einen Zusammenbruch der Gravitation auf kosmischen Skalen verursacht wird. Unter der Leitung des AIP in Zusammenarbeit mit der University of Surrey, der University of Bath, der Nanjing University in China, der University of Porto in Portugal, der Leiden University in…
Wissenschaftlicher Meilenstein: Forscher der Universität Karlsruhe beteiligt
Wenn Physiker vom “Standardmodell” sprechen, meinen sie ihr Bild von der Welt der kleinsten Teilchen und der Kräfte zwischen ihnen. Es beschreibt unter anderem exotische Materie, die sich in Antimaterie und zurück verwandeln kann. Zu den Teilchen mit dieser Fähigkeit gehört das Bs-Meson. Forscher am Fermilab-Teilchenbeschleuniger nahe Chicago konnten das Standardmodell jetzt experimentell bestätigen, in
H.E.S.S.-Experiment misst Strahlung weit entfernter Quasare
RUB-Astrophysiker berichten in NATURE
Das europäische H.E.S.S.-Experiment aus Gammastrahlen-Teleskopen in Namibia hat zum ersten Mal hochenergetische Photonengammastrahlung von zwei weit entfernten Quasaren nachgewiesen. “Es ist eine Überraschung, dass diese Objekte mit dem H.E.S.S.-Experiment nachgewiesen wurden. Hochenergetische Photonen werden nämlich auf ihrem Weg durch den intergalaktischen Raum mit den dort vorhan
Messungen der Strahlung von zwei fernen Quasaren zeigen, dass der Raum zwischen den Galaxien transparenter für Gammastrahlen ist als bisher erwartet – Wissenschaftler aus Heidelberg und Paris veröffentlichen ihre unerwarteten Ergebnisse in der neuen Ausgabe von “Nature”
Mit den H.E.S.S.-Gammastrahlen-Teleskopen in Namibia konnten Astrophysiker erstmals sehr hochenergetische Gammastrahlung von zwei recht weit entfernten Quasaren – das sind aktive Galaxien – messen. Aus diesen Messu
Ein braslianisch-deutsches Forscherteam misst direkt und in einem einzigen Experiment, wie stark Photonen verschränkt sind
Verschränkte Photonen sind wie ein innig verbundenes, aber ziemlich konfuses Paar: Erst können sich beide Partner nicht festlegen, wer beim Bäcker und wer beim Metzger einkauft. Wenn den einen aber der Duft frischer Brötchen in die Backstube lockt, geht der andere ganz selbstverständlich zum Metzger – ohne dass die beiden einander sehen, hören oder sons
Die Erfindung bewegt sich im dental-medizintechnischen Bereich. Ihre Aufgabe ist es, Stift- und Zahnwurzelbrüche zu verhindern und zum verbesserten Verbund der…
Unterirdische Versorgung in anderen Städten längst Alltag
Die Betreiber des Londoner U-Bahnnetzes planen einen erneuten Vorstoß bei der Implementierung von Mobilfunkanlagen in Bahnhöfen und Stationen. Eine Machbarkeitsstudie soll in den kommenden beiden Monaten prüfen, ob die flächendeckende Ausstattung des Netzes mit entsprechenden Sendeeinrichtungen wirtschaftlich rentabel sowie technisch möglich ist. In weiterer Folge will man bis Mitte 2008 dafür sorgen, dass U-Bahn-Benütze
Bonner Astronomen werten Beobachtungsdaten der europäischen Südsternwarte aus
Die Weltgemeinschaft der Astronomen verdankt Wissenschaftlern der Universität Bonn neue Einsichten in den Sternenhimmel: Mitarbeiter des Argelander-Instituts für Astronomie haben aus Beobachtungsdaten der europäischen Südsternwarte in Chile in jahrelanger Rechenarbeit 63 Bilder gewonnen, die unter anderem extrem weit entfernte und entsprechend lichtschwache Galaxien aus der Kindheit des Universums zeigen
Nicht alle Pulsare rotieren so stabil, wie Astrophysiker bislang dachten.
Ein Kreisel ist ein Spielzeug für Könner. Nur mit einem geschickten Fingerschnips lässt er sich sauber um seine Achse drehen. Meistens aber taumelt er – nicht sehr elegant – über Tisch oder Boden, weil er einen Schubs zur Seite bekommen hat. Frank Haberl vom Max- Planck-Institut für extraterrestrische Physik hat mit einem internationalen Team von Wissenschaftlern jetzt einen Neutronenstern beobachtet, d
Drehzahladaptiver Tilger mit elektromotorischem Stelleingriff zur Tilgung von Schwingungen höherer Ordnung in Kraftfahrzeug-Antriebsgängen mit geringem…
Mit dem neu entwickelten Verfahren zur Reduktion der Stickoxide wird die thermische Energie zur Harnstoffthermolyse durch Verbrennung von Kraftstoff in einem…
Konzeption einer elektrischen Synchronisierung des Schaltungsverfahrens mit Hilfe eines integrierten Schaltaktors, der sowohl die Synchronisierungen als auch…
Die Erfindung betrifft die Konzeption einer Blutentnahmenadel für Frühgeborene und reife Säuglinge, mit welcher der Arbeitsschritt des Entfernens der…
Was haben Zoologische Gärten mit Informatik zu tun? Damit die Zoos ihre Funktion als Arche Noah für bedrohte Tierarten erfüllen können, sind sie weltweit miteinander vernetzt. Sie sammeln und organisieren Informationen über ihre Tiere mit Hilfe globaler Datenbanken und koordinieren weltweite Zuchtprojekte. Im April, Mai und September beteiligen sich im Rahmen des Informatikjahres sechs deutsche Zoos an der Aktion “Arche Noah: Arten schützen – dank Informatik”.
Im April, Mai un
Erstmals ist es einem niederländisch-deutschen Forscherteam gelungen, chemische Reaktionen über die Steuerung der Elektronenbewegung in den beteiligten Atomen zu beeinflussen
Ultrakurze Laserpulse im Femtosekunden-Bereich haben sich als effektive Werkzeuge bewährt, um photochemische Reaktionen kontrolliert zu steuern: Unter dem Einfluss des Lichtpulses ändern die Elektronen ihre Quantenzustände, was zum Aufbrechen einer chemischen Bindung oder auch zu ihrer Neubildung führen kan
Göttinger Max-Planck-Forschern gelingt mit neuer Mikroskopie-Technik erstmals Nanostrukturen der biologischen Signalübertragung sichtbar zu machen
Ein neues Fenster in die biologische Nanowelt haben Forscher des Göttinger Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie aufgestoßen: Mit Hilfe der am selben Institut neu entwickelten STED-Mikroskopie (Stimulated Emission Depletion) konnten die Forscher jetzt erstmals Proteine in einzelnen synaptischen Vesikeln abbilden und klären, w
Privatdozent Dr. Thomas Gasenzer vom Institut für Theoretische Physik der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg nutzt Heisenberg-Stipendium zur Erforschung der Dynamik ultrakalter Gase
Kalte Gase haben es dem Privatdozenten Dr. Thomas Gasenzer vom Institut für Theoretische Physik der Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität angetan. Das Wort “kalt” bedeutet in diesem Zusammenhang extrem kalt, nämlich ganz nahe der absoluten Tiefsttemperatur von minus 273,15 Grad Celsius. Unter di