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Scheibenlaser ermöglicht 3D-Bearbeitung

Schlanke Optik durch Strahlqualität und kleinen Fokusdurchmesser

Das Laser-Zentrum Hannover (LZH) hat einen Festkörperlaser präsentiert, der durch eine Ausgangsleistung von bis zu drei Kilowatt eine extrem hohe Strahlqualität (12 MM*rad) bietet. Durch die gute Strahlqualität sind mit dem neuen so genannten “Scheibenlaser” kleine Fokusdurchmesser sowie der Bau einer schlanken Optik möglich.

Ebenso kann ein größerer Arbeitsabstand verbunden mit einer höheren Prozessstabilität und geringerer Kontamination der Optik erreicht werden. Damit dringt dieser Laser in Bereiche vor, die bisher den CO2-Lasern vorbehalten waren. Der Scheibenlaser verfügt über eine Strahlleistung von drei kW, eine Strahlqualität von sechs MM*rad, was in Verbindung mit der 150 Mikrometer Arbeitsfaser das Erzielen sehr kleiner Fokusdurchmesser ermöglicht.

Für die trennende Bearbeitung bedeutet dies eine geringe Schnittfugenbreite bei hoher Leistungsdichte und hohen Vorschubgeschwindigkeiten. Die flexible Strahlführung durch eine Lichtleitfaser ermöglicht die einfache Kombination mit einem Industrieroboter und ist für die 3D-Bearbeitung äußerst vorteilhaft. Durch die hohe Leistungsdichte ist dieser Prozess laut LZH auch bei größeren Blechdicken anwendbar.

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