Informationstechnologie

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EVOLOPRO: Evolution der Produktionstechnik

Wie vollzieht die Natur evolutionäre Anpassungen, und was kann die Produktionstechnik von der Natur lernen, um flexiblere Prozesse zu entwickeln? Forscherinnen und Forscher aus sieben Fraunhofer-Instituten haben im Fraunhofer-Leitprojekt »EVOLOPRO« verschiedene Elemente der Flexibilität und Selbstanpassung analysiert und auf die Fertigung komplexer Bauteile übertragen. Das Forschungsteam legte damit den Grundstein für eine neue Generation von Produktionssystemen im Sinne eines »Biological Manufacturing Systems«. In der Wirtschaft gibt es vielfältige Gründe für neue Produktanforderungen: Technische Innovationen, gesetzliche Änderungen oder unternehmerische Entscheidungen sind…

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Event-Kamera-basierte 3D-Erfassung für Mixed Reality

VIT-Team stellt Paper auf CVPR 2023 vor. Ein Paper von Forschenden der Abteilung „Vision and Imaging Technologies“ (VIT) des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) wurde beim CVPR 2023 Workshop for Event-based Vision angenommen. Der weltweit renommierte Workshop behandelt neuartige eventbasierte Kameras und Algorithmen, die im Gegensatz zu herkömmlichen Kameras deutlich energiesparender, lichtempfindlicher und dynamischer sind. Die Arbeit „X-maps: Direct Depth Lookup for Event-based Structured Light Systems” untersucht die Nutzung eventbasierter Kameras, um Latenzzeiten in Mixed-Reality-Umgebungen zu minimieren und die Nutzungserfahrung zu verbessern….

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Laser ermöglichen Internet-Backbone per Satellit

Optische Datenkommunikationslaser können trotz vieler störender Luftturbulenzen mehrere Dutzend Terabit pro Sekunde übertragen. Dies haben Wissenschaftler der ETH Zürich gemeinsam mit europäischen Partnern zwischen dem Jungfraujoch und Bern gezeigt. Damit dürfte der kostspielige Bau von Tiefseekabeln schon bald nicht mehr nötig sein. Das Rückgrat des Internets – den sogenannten Backbone – bildet ein dichtes Netzwerk aus Glasfaserkabeln, die jeweils bis zu mehr als hundert Terabit an Daten pro Sekunde (1 Terabit = 1012 digitale 1/0-​Signale) zwischen den Netzknoten transportieren. Die…

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Automatica 2023: Qualitätsprognosen in der Produktion

– zuverlässig und in Echtzeit dank Künstlicher Intelligenz. Noch während ein Bearbeitungsschritt läuft mit großer Sicherheit vorhersagen, ob das Bauteil die Qualitätsvorgaben erfüllt: Künstliche Intelligenz (KI) macht es möglich. Die am Fraunhofer IWU entwickelten KI-Lösungen bedeuten eine Verbesserung gegenüber bisherigen In-Line-Prüfsystemen, die ein zeitraubendes Ausschleusen zu Prüfzwecken überflüssig machen. Solche Qualitätsprognosen noch während der Bearbeitung sind in viele industrielle Fertigungsprozesse integrierbar, meist sogar in Verbindung mit bereits vorhandener, preisgünstiger Sensorik. Doch auch für Optimierungszwecke kann diese KI eingesetzt werden. Mit…

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Interaktive Visualisierung von Software für räumlich verteilte Teams

Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen untersucht im Rahmen eines DFG-geförderten Projekts neue Verfahren zum besseren Verstehen komplexer Software. Ein umfassender Überblick über den Aufbau und die Arbeitsweise einer Software ist für deren Wartung und Weiterentwicklung essenziell. Räumlich verteilt arbeitenden Teams fällt es jedoch oft schwer, ein gemeinsames Verständnis komplexer Projekte zu entwickeln. Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen untersucht daher in einem neuen Forschungsprojekt verschiedene Möglichkeiten, kollaborative Verstehensprozesse zu unterstützen. In dem zweijährigen…

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Ultraschnell und kontrollierbar

Umwandlung von Terahertz in sichtbares Licht für zukünftige Telekommunikation. Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), des Catalan Institute of Nanoscience and Nanotechnology (ICN2), des University of Exeter Centre for Graphene Science und der TU Eindhoven hat herausgefunden, dass auf Graphen basierende Materialien Terahertz-Hochfrequenzsignale effizient in sichtbares Licht umwandeln können. Dieser Mechanismus ist ultraschnell und justierbar, wie das Team in Nano Letters (DOI: 10.1021/acs.nanolett.3c00507) berichtet. Die Ergebnisse eröffnen den Weg für neue Anwendungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie der nahen Zukunft….

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Eventkameras: eine völlig neue Art zu fotografieren

Der Exzellenzcluster Science of Intelligence an der TU Berlin forscht zu neuen „Eventkameras“, die zukünftig in Robotern und unseren Smartphones zum Einsatz kommen könnten. Eine Zeitauflösung von Mikrosekunden, sechstausendmal höhere Kontraste als bei herkömmlichen Kameras, dafür potentiell wesentlich kleinere Dateigrößen der Bilder – die sogenannten Eventkameras versprechen eine Revolution der Fotografie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kameras nehmen sie nicht ganze Bilder auf einmal auf, sondern registrieren für jedes lichtempfindliche Pixel getrennt nur die Veränderungen in der Helligkeit (die „Events“). Wissenschaftler*innen…

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Heinrich-Hertz-Weltallmission bereit für den Start

Experimente der TU Ilmenau mit an Bord. Wenn am 16. Juni der deutsche Kommunikationssatellit Heinrich-Hertz ins All startet, wird er auch Experimente der Technischen Universität Ilmenau an Bord haben. Ziel der Weltraummission: Neue Technologien für die Satellitenkommunikation unter realen Einsatzbedingungen auf ihre Weltraumtauglichkeit testen und Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchführen. Die Telekommunikationskomponente der TU Ilmenau, die mit an Bord ist, soll Kommunikationssatelliten in Zukunft flexibler und für neue Nutzungsszenarien bereitmachen. Mit Heinrich-Hertz startet am 16. Juni ein eigener…

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Halbleiter-Scheibenlaser als rauscharme Pumpquelle

… für hochpräzise Quantenfrequenzkonverter. Quantenfrequenzkonverter ermöglichen es, die Frequenz bzw. Wellenlänge von Photonen gezielt zu verändern, sie verlustarm in Glasfasernetzen zu übertragen und Quantennetzwerke aufzubauen. Als Pumpquelle für hochpräzise Quantenfrequenzkonverter entwickelt das Fraunhofer IAF im BMBF-geförderten Projekt »HIFI« einmodige Halbleiter-Scheibenlaser im Wellenlängenbereich von 2 bis 2,2 µm. Auf der LASER World of PHOTONICS 2023 präsentiert das Fraunhofer IAF ein Scheibenlasermodul als Beispiel seiner optoelektronischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten entlang der III-V-Halbleiter-Wertschöpfungskette. Quantennetzwerke können Quanteneffekte über große Distanzen nutzen, um beispielsweise abhörsichere…

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Tickende Zeitbomben im Meer

DFKI entwickelt innovative KI-Technologien zur Munitionsbergung durch autonome Roboter. Am Grund der Nord- und Ostsee lagert ein gewaltiges Problem: Über eine Million Tonnen Munitionsaltlasten, die während und nach den zwei Weltkriegen versenkt wurden, bedrohen Mensch und Umwelt. Bisher wird die Munition von ausgebildeten Tauchenden geborgen. Zukünftig sollen Roboter diese herausfordernde und potenziell gefährliche Aufgabe übernehmen. Die dafür benötigten Technologien entwickelt das DFKI Robotics Innovation Center unter Leitung von Prof. Dr. Frank Kirchner im aktuellen Projekt CleanSeas. Dank Künstlicher Intelligenz sollen…

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Satellit EIVE erkundet neuen Frequenzbereich im All

Stuttgarter Forschende sind Vorreiter in der E-Band-Forschung. Der Nanosatellit EIVE begibt sich in diesem Monat auf Erkundungstour ins All. Ein Forschungsteam rund um die Universität Stuttgart untersucht schnelle Datenübertragung in einem bisher kaum erschlossenen Frequenzband. Dies ist ein Meilenstein für zukünftige High-Speed-Datenkommunikationsnetzwerke im All. Nach vier Jahren Entwicklung und Tests schickt ein Forschungsteam rund um die Universität Stuttgart noch in diesem Monat den Satelliten EIVE (Exploratory In-Orbit Verification of an E/W-Band Satellite Communication Link) ins Weltall. Ziel ist es, eine…

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KI-Systeme für die flugzeuggestützte Erfassung von Plastikmüll in den Meeren

Flugzeuge, die weltweit Gewässer routinemäßig überfliegen, um Verschmutzungen zu überwachen, könnten künftig nicht nur Öl- und Chemieunfälle auf Hoher See, in Küstengewässern und am Strand aufspüren, sondern auch Kunststoffabfälle, die auf der Wasseroberfläche schwimmen. Im Projekt PlasticObs+ arbeitet ein Konsortium unter der Leitung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) daran, erstmals eine luftgestützte Überwachung größerer, zusammenhängender Meeresgebiete zu entwickeln, die kontinuierlich und nicht wie bisher punktuell Plastik in Gewässern erfasst. Nun liegen erste Ergebnisse vor. Plastikmüll in Gewässern stellt…

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KI-Methode „DragGAN“ verspricht die digitale Bildbearbeitung zu revolutionieren

Kleidungsstücke an einem digitalen Avatar anprobieren und von allen Seiten begutachten? Die Blickrichtung des Haustieres auf dem Lieblingsfoto anpassen? Oder die Perspektive auf einem Landschaftsbild verändern? Diese und ähnliche Fotobearbeitungen haben bisher selbst versierte Profis vor Herausforderungen gestellt. Eine neue Methode verspricht nun, sie auch für Laien zugänglich zu machen – dank KI-Unterstützung ganz einfach mit wenigen Mausklicks. Sie wird von einem Forschungsteam unter Leitung des Saarbrücker Max-Planck-Instituts für Informatik entwickelt, insbesondere von dem dortigen Saarbrücken Research Center for Visual…

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Optischer Effekt ermöglicht atomare Quantencomputer neuer Dimension

Quantencomputer könnten bisher unlösbare Aufgaben knacken, lassen sich aber nicht ohne weiteres zu der dafür nötigen Größe ausbauen. Eine neue Technik eines Darmstädter Physikerteams könnte diese Hürde überwinden. Darmstädter Physiker haben eine Technik entwickelt, die eine der größten Hürden beim Bau eines praxisrelevanten Quantencomputers überwinden könnte. Sie nutzen dafür einen optischen Effekt, den der britische Fotopionier William Talbot schon 1836 entdeckte. Diesen Erfolg stellt das Team um Malte Schlosser und Gerhard Birkl vom Institut für Angewandte Physik der Technischen Universität…

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Schnell durch den Stau auf der Datenautobahn

Der Taxifahrer, der sein Taxi durch die Stadt steuert. Die Chirurgin, die am OP-Tisch steht und einen Eingriff durchführt. „Diese engen räumlichen Beziehungen sind im Begriff, sich aufzulösen“, stellt Prof. Dr. Steffen Bondorf fest. Der Informatiker leitet den Lehrstuhl für Verteilte und Vernetzte Systeme an der Fakultät für Informatik der Ruhr-Universität Bochum. So kann die Chirurgin ihr Instrument für die OP über das Internet aus der Ferne steuern und damit dem Patienten die weite Anreise in eine Spezialklinik ersparen. Damit…

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Entwicklung minimalisti­scher photonischer Informations­technologie

Prof. Sebastian Reineke von der TU Dresden wird mit einem Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) in Höhe von 2 Millionen Euro für sein Forschungsvorhaben SLOWTONICS ausgezeichnet. Darin möchte er mittels Entwicklung und Einsatz von biokompatiblen Bauelementen einen Paradigmenwechsel in der modernen Technologie anstoßen. Projektstart ist Januar 2024. Moderne Technologie hat unser Leben in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert und nahezu all unsere Lebensbereiche durchdrungen. Kommunikation, Transport, Energie, Industrie oder Gesundheit – in diesen und vielen weiteren Sektoren hat die…

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