Trainings-Simulatoren, die Arbeiter und Einsatzorganisationen bei der Ausbildung von unterschiedlichen Szenarien unterstützen sollen, entwickelt das Forschungszentrum ZML der FH JOANNEUM schon seit 2003.
Im Mittelpunkt stehen Tätigkeiten, die im realen Leben gefährlich, teuer oder aufwändig zu trainieren sind.
Neben Simulatoren für das Erlernen von Schutzgasschweißen oder dem korrekten Umgang mit einer Kettensäge wurde bereits 2003 ein Simulator für die spezielle Ausbildung in Radio-Pharmakologischen Labors entwickelt. In dem Labor kann Laborpersonal ohne Gefährdung durch radioaktive Strahlung unterschiedliche Trainings virtuell durchführen.
Die aktuellste Entwicklung, ein Simulator für ferngesteuertes Löschen von Bränden per Roboter (LUF60) könnte auch bei Atomunfällen ähnlich wie derzeit in Japan vorbeugend zum Einsatz kommen. Die LUF60-Simulation erlaubt es den Hilfskräften, verschiedenste Ernstfälle am Computer völlig gefahrlos zu trainieren, um dann im Krisenfall perfekt vorbereitet zu sein. Derzeit wird intensiv an einem Tunnelbrandszenario gearbeitet, welches neben der bestehenden Applikation des Chemielagerbrandes für das österreichische Unternehmen Tremtec KG entwickelt wird.




