Erste Features der CampusSource-Engine: Realisierungskonzept für Schnittstellen zum HIS-LSF-System beschlossen
Die CSE soll nach derzeitigem Stand etwa 17 verschiedene Features enthalten. Zu diesen Features zählt die Kopplung der CampusSource E-Learning-Systeme mit verschiedenen anderen Systemen (z.B. HIS, SAP, Bibl.-Systeme). Dies funktioniert mit Hilfe von Nachrichten über einen Enterprise Service Bus. Das Konzept beruht auf dem Prinzip der Service orientierten Architektur (SOA). Die hierzu notwendige Infrastruktur und ein Standard-Set von Anwendungsfällen stellt die CampusSource Entwicklergemeinschaft bereit.
Auf ihrem Workshop am 20. Juni in Hagen beschlossen die 26 anwesenden CampusSource-Entwickler gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Firoz Kaderali (Vorsitzender der Initiative) und Geschäftsführer Manfred Postel den Fahrplan für die weitere Realisierung der CSE. Der bereits auf der Learntec 2006 vorgestellte explorative Prototyp koppelt CampusSource E-Learning-Systeme mit dem HIS-LSF-System. Er wurde weiterentwickelt und in verschiedenen Testszenarien erprobt. In Zusammenarbeit mit der HIS GmbH haben die CampusSource-Entwickler daraus einen Vorschlag zu einem implementierbaren Softwaresystem erarbeitet, der eine Service orientierte Architektur zur nachrichtenbasierten Kopplung der HIS Systeme (zunächst LSF) mit beliebigen E-Learning-Systemen realisiert.
Das Grundkonzept der Lösung stellt eine Präsentation unter www.campussource.de/aktuelles/docs/cse2his.pdf dar.
Die Entwickler beschlossen, die technischen Einzelheiten dieser Lösung abschließend noch einmal mit der HIS-GmbH zu erörtern, danach zu veröffentlichen und kurzfristig gemeinsam beispielhafte Implementierungen vorzunehmen.
Im Anschluss daran sollen stufenweise die gefundenen Lösungen zu weiteren Features der CSE vorgestellt werden, die in den vier CampusSource Arbeitsgruppen erarbeitet wurden. Als nächstes ist die öffentliche Vorstellung des Entwicklungsstands der gemeinsamen XML-basierten CampusSource Dokumententyp-Definition (DTD) vorgesehen.
Beim geplanten, jährlich stattfindenden CampusSource Workshop in der zweiten Oktoberwoche dieses Jahres (voraussichtlich 11. – 13. Okt. in der Universität Münster) sollen alle Entwicklungen dann ausführlich vorgestellt werden.




