Was Keramik- und Metallschäume im Innersten zusammenhält
Was Keramik- und Metallschäume im Innersten zusammenhält, das lässt sich jetzt genau analysieren mit der neuen Software a4i 3d, appications for imaging, die gemeinsam vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern und der aquinto AG in Berlin entwickelt wurde.
Hauptbestandteile der Software sind Module zur flexiblen Segmentierung und zur sorgfältigen Vermessung der Geometrie von Bildsegmenten. Es lassen sich geometrische Kenngrößen wie Steglänge, Porenanzahl und -größe bestimmen. Bilder von Mikrostrukturen folgender Materialien können analysiert werden: kompakte mehrphasige metallische und keramische Werkstoffe, Verbundwerkstoffe, offen- und geschlossenporige Materialien, Baustoffe wie Porenbetone und Feuerbetone, Lebensmittelschäume, Holz, Textilien, Vliese (die als Filtermaterialien eingesetzt werden) sowie biologische bzw. medizinische Strukturen.
Der erste Anwender ist ein anderes Fraunhofer-Institut, nämlich das für Keramische Technologien und Sinterwerkstoffe IKTS in Dresden. Die Software wird dort zur Analyse von offenporigen Schäumen eingesetzt.




