Wasserstoffauto im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie präsentiert
Anlässlich einer Demonstrationsfahrt in einem mit Wasserstoff betriebenen BMW 750hL informierte sich heute der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister, Siegmar Mosdorf, MdB, über den derzeitigen Stand der Technik im Automobilbau mit Wasserstoffantrieben. Die BMW Limousine ist ein leistungsfähiges Automobil mit Wasserstoffantrieb und stammt auch als einziges aus einer Kleinserienproduktion. Wasserstoff ist eine mobilitätspolitische Vision, in Zukunft Sicherheit der Mobilität und nachhaltigen Klimaschutz zu verbinden.
Das Bundeswirtschaftsministerium beschäftigt sich nicht erst seit dem Anstieg der Benzinpreise mit Wasserstofftechnologien und alternativen, mineralölunabhängigen Antriebstechniken. Erhebliche Mittel wurden hierfür zur Verfügung gestellt. In den Jahren 2001 bis 2003 investiert das BMWi aus dem Zukunfts-Investitions-Programms (ZIP) der Bundesregierung jeweils 80 Millionen DM. Diese Sondermittel fließen zusätzlich in die Erforschung und Entwicklung (FuE) umweltschonender Energietechnologien. Gefördert werden u.a. die Forschung und Entwicklung auf den Gebieten: Brennstoffzellen (für stationäre Blockheizkraftwerke und Fahrzeugantriebe) sowie sonstige Antriebstechnologien (Hochleistungsbatterien) und regenerativ erzeugte Treibstoffe. Darin enthalten ist der Einsatz von bis zu 10 wasserstoffbetriebenen Nahverkehrsbussen in 4 Städten Deutschlands.
Siegmar Mosdorf: “Deutschland ist die erste Adresse des Automobilbaus seit mehr als 100 Jahren und es geht jetzt um einen neuen Quantensprung. Es geht bei der Brennstoffzelle oder beim Wasserstoffantrieb um neue Antriebstechniken, die den Nachhaltigkeitserfordernissen des 21. Jahrhunderts gerecht werden können. Für die Urbanität unserer Städte bedeutet es ein unglaubliches Plus, wenn wir emissionsfrei fahren. Allerdings müssen noch immense Anstrengungen unternommen werden, was die Verfügbarkeit von CO2-frei erzeugtem Wasserstoff und seiner Speicherung sowie die Verbreitung und Versorgung von Wasserstofftankstellen angeht.”




