BMBF fördert Projekte zur Optimierung von Transporten mit zehn Millionen Euro
Insgesamt sollen bei Transporten in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft 20,8 Millionen Fahrzeugkilometer eingespart werden
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will die Straßen in Deutschland deutlich vom Verkehr entlasten. Durch neue Lösungsansätze sollen insgesamt 20,8 Millionen Fahrzeugkilometer eingespart werden. Im Rahmen des Forschungsschwerpunkts “Optimale Transporte in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft” sind jetzt 24 Verbundprojekte bewilligt worden. Die Projekte haben eine durchschnittliche Laufzeit bis Ende nächsten Jahres. Das BMBF investiert in diesen Forschungsschwerpunkt Fördermittel von ca. zehn Millionen Euro. Damit werden etwa zwei Drittel der Gesamtkosten dieser Projekte übernommen.
Das Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz aus dem Jahre 1996, das die Herstellung geschlossener Stoffkreisläufe fordert, hat zu einem größeren Transportaufwand und damit zu einer stärkeren Belastung durch Straßenverkehr geführt.
Die jetzt bewilligten Verbundprojekte zielen vor allem darauf ab, Verkehr bei der Kreislauf- und Abfallwirtschaft zu vermeiden, aber auch auf Schiene und Binnenschiff zu verlagern. Dazu sollen spezielle Entsorgungsprozesse optimiert werden. Ferner werden Möglichkeiten zur Verknüpfung von Ver- und Entsorgungstransporten sowie die Entwicklung innovativer Informationsplattformen und Planungsinstrumentarien für umweltgerechte Entsorgungsprozesse untersucht.
Der Forschungsschwerpunkt wird durch ein interdisziplinär zusammengesetztes Evaluatorenteam begleitet, das am Ende der Laufzeit im Rahmen einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung die verkehrlichen, ökologischen und ökonomischen Wirkungen ermittelt und versucht, diese Wirkungen auch auf andere verwandte Branchen hochzurechnen.
Weiterführende Informationen erteilt der
Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen
TÜV Energie und Umwelt GmbH
Am Grauen Stein
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