Prototyp zur Abwasserreinigung geht auf Reisen
Sommerurlaub – das bedeutet für viele Deutsche ein Aufenthalt am Mittelmeer im Ferienparadies. Ob abgelegener Campingplatz, typische Ferienhauskolonie oder Inselurlaub, eins haben diese Orte gemeinsam: Wasserknappheit – bedingt durch wachsenden Tourismus und enorm hohen Verbrauch für Swimmingpools oder Golfplätze. Vor allem in abgelegenen Regionen, die nicht an ein kommunales Entsorgungsnetz angeschlossen sind, gelangen Abwässer oft
Experten der Lehmann Maschinenbau GmbH und der TU Chemnitz sorgen für den sicheren Stand der künftigen britischen Polarstation Wenn die neue britische Antarktisstation “Halley VI” ab 2007 entsteht, dann blicken auch einige Sachsen gespannt zum Brunt- Eisschelf. Der Grund: In den überdimensionalen Kufen, auf den die Station stehen und auf dem ewigen Eis bewegt werden soll, steckt jede Menge Know-how der Firma Lehmann Maschinenbau in Jocketa und von Schweißtechnikern der TU Chemnitz.
Mit dem Ziel, Implantate dem menschlichen Körper besser anzupassen, führt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) aktuell Forschungsaktivitäten durch. Durch die Auf- bzw. Einbringung lasergenerierter Nanopartikel können Implantate oder medizinische Geräte mit besonderen Funktionen versehen oder die Materialeigenschaften verbessert werden.
Die Nanopartikel werden mit einem laserbasierten Verfahren erzeugt. Das Besondere an diesen Partikeln ist, dass sie ihre Wirkung im Körper entfalten,
Im Sonderforschungsbereich 540 bringen zwölf Institute der RWTH Aachen ihr Fachwissen für modellgestützte Analysen komplexer Herstellungsprozesse ein
“Schmeckt wie frisch gepresst – ist aber aus Konzentrat!” So pries die Werbung lange einen Orangensaft an. Die wenigsten Verbraucher werden sich beim Kauf Gedanken machen, wie aus Fruchtsaft eigentlich Konzentrat wird. Eine Frage, die Dipl.-Ing. Claas Michalik beantworten kann. Er ist wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl f
Eine verbesserte Technologie für die Abluftreinigung bringt jetzt die Firma airtec consult GmbH auf den Markt. Die Kombination aus Plasma- und Filtertechnik beseitigt äußerst zuverlässig und kostengünstig Gerüche und andere gasförmige Nebenprodukte der Nahrungsmittelzubereitung. Die Technologie wurde in einer Kooperation zwischen dem INP Greifswald (Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik e.V.) und airtec consult entwickelt. Die ersten 50 Anlagen sind bereits verkauft.
Das Fi
Neue Möglichkeiten für Computerchips
Forscher der Universität Bremen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich 100 Nanometer dünne Linien ziehen lassen. Für die Herstellung von DNA-Chips, Bio- und Nanosensoren und die Halbleiterindustrie eröffnet dies ganz neue Möglichkeiten. “Wir verwenden zum Schreiben die Spitze eines Kraftmikroskops. Das funktioniert fast so wie beim Plattenspieler, nur viel kleiner”, erklärt Manfred Radmacher von der Uni Bremen. An ihrer breitesten Spitze
Neuer mikrooptischer Abstandssensor ermöglicht deutlich bessere Qualitätssicherung in der industriellen Serienproduktion, insbesondere im Präzisionsmaschinenbau.
Je präziser ein Bauteil, umso wichtiger wird die fertigungsnahe Qualitätskontrolle. Dabei spielen heutzutage geometrische Messverfahren eine bedeutende Rolle. Wenn beispielsweise Einspritzdüsen für Dieselfahrzeuge hergestellt werden, steht die Automobilindustrie derzeit vor hohen Anforderungen. Die Formtreue dieser klei
Keine Antibiotika im Trinkwasser und kein Hygieneproblem im Badewasser – eine gute Wasserqualität bedarf ständiger Kontrolle und optimaler Aufbereitung. Das wissen fünf Projektpartner der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) sehr genau. Vom 3. bis zum 7. April stellen sie deshalb bei der Kongressmesse “Wasser Berlin 2006” neue, beispielhafte Verfahren zum Gewässerschutz und zur Wasseraufbereitung vor. Vertreten sein werden auf dem DBU-Gemeinschaftsstand in der Halle 4.2 die Firmen ac.k. aqua
Neuartiges Mikrowellensystem HEPHAISTOS aus dem Forschungszentrum Karlsruhe revolutioniert die Herstellung von Verbundwerkstoffen
Kohlefaserverstärkte Verbundwerkstoffe werden wegen ihres hohen Leichtbaupotenzials zunehmend in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie im Fahrzeugbau eingesetzt. Bisher mussten diese Verbundwerkstoffe unter hohem Druck in schweren Industrieöfen ausgehärtet werden. Das neue modulare Mikrowellensystem HEPHAISTOS aus dem Forschungszentrum Karlsruhe ermögl
Wissenschaftler des Institutes für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben kürzlich in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern vom Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt in Halle mit berührungslosen Messverfahren, wie Bildverarbeitung und Laserantastung, die Himmelsscheibe von Nebra untersucht und messtechnisch erfasst.
Die auf ca. 1600 bis 1900 vor Christus datierte, annähernd runde Bronzescheibe mit einem Durchmesser von ca. 32 c
Mit der Gewinnung von Treibstoffen aus Tierfett befasst sich ein Forschungsprojekt der FH Gießen-Friedberg. Diese Initiative, die große öffentliche Aufmerksamkeit erregt hat, wird von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) finanziell gefördert. Als Nebenprodukt der Untersuchungen im Pilotmaßstab wurde eine neue Ölquelle entdeckt: Plastikabfälle.
“Das Öl produzierende Verfahren funktioniert auch mit alten Kunststoffen – von der Zahnpastatube bis zum Gehäuse ausra
Am 22. März laden PhotonicNet und das Partnerunternehmen Mahr GmbH zur Abschlusspräsentation des BMBF-Verbundprojektes “HymoSens -Hybride mikrooptische Sensoren” verbunden mit der konstituierenden Sitzung des Arbeitskreises “Optische Industriesensorik” nach Göttingen ein.
Im Rahmen des HymoSens-Projektes wurden neuartige Sensoren für die Fertigungsmesstechnik erforscht, mit denen sich Abstandsänderungen im Submikrometerbereich erfassen lassen. Die mikrooptische Realisierung des ko
Alkalihydride verhelfen Wasserstoff-Technologie zu neuen Höhenflügen
Es klingt eigentlich wie ein Wunderwerk: Man füttert den Reaktor mit kohlenstoffhaltigem Sondermüll wie Altöl, Pappe, Teer und Kunststoff, heraus kommt zu 99,9 Prozent reiner Wasserstoff und eine kohlensäurehaltige Verbindung als Reststoff. Das Verfahren heißt Hydrotherm und wurde von Friedrich Suppan entwickelt. Das Geheimnis daran sind die Alkalihydride, die der Wasserstoff-Technologie zu neuen Höhenflügen ver
Welche Kräfte wirken auf ein Mountainbike, wenn sein Besitzer damit die Alpen überquert? Monitoring liefert die Antwort und gibt dem Konstrukteur wichtige Hinweise. Auf der Hannover Messe in Halle 16 Stand D 16 ist ein mit Sensoren bestücktes Fahrrad zu sehen.
Was geschieht mit einem Produkt, wenn es das Werk verlassen hat? Wie stark wird ein Mountainbike beansprucht, wenn sein Besitzer mit ihm Berge oder Treppen hinunterfährt? Welche Drehzahlen werden einem geländegängigen Motorrad in
Nano. Kaum ein anderer Begriff ist in der wissenschaftlichen Medienberichterstattung häufiger zu finden. Nano ist innovativ. Nano ist in. Den eigentliche finanziellen und materiellen Aufwand, der in dieser Forschung steckt, kennen nur wenige. Einer von ihnen ist Prof. Dr. Ulrich vom Institut für Verfahrenstechnik (TVT) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit gut zwei Jahren forschen er und seine Kollegen im Bereich der Nanowissenschaften an Kristallstrukturen. Sein Ziel ist es, klei
Das konfokale 3-D-Oberflächenmessgerät µsurf®c, basierend auf der konfokalen Multi-Pinhole-Technik, wurde sowohl für die Forschung und Entwicklung als auch für die industrielle Qualitätskontrolle entwickelt. Das Konfokalmikroskop ist in der Lage, komplexe Strukturen mit einer vertikalen Auflösung bis zu 1 nm und einer lateralen Auflösung bis zu 0,3 µm flächenhaft zu vermessen. Eine aktuelle Forschungsstudie des National Institut of Standards and Technology (NIST) bestätigt die im Vergleich zu ande