Neuartiger Aerosol-Abscheider aus dem Forschungszentrum Karlsruhe reduziert Emissionen gesundheitsschädigender Feinstpartikel aus Industrieanlagen Feine und ultrafeine Partikel finden auch in der Öffentlichkeit mehr und mehr Beachtung. Einerseits durch neuere Erkenntnisse über ihre gesundheitsschädigenden Wirkungen, andererseits wegen verschärfter EU-Richtlinien gewinnen Charakterisierung und Minderung dieser Partikel immer größere Bedeutung. Wissenschaftler des Forschungszentrums Karlsruhe h
Max-Planck-Forscher führen die Lichtmikroskopie in neue Dimensionen Wegen der Wellennatur des Lichts und der damit verbundenen Beugungsgrenze kann man Strukturen, die feiner sind als einen halben Mikrometer, mit optischen Mikroskopen nicht mehr erkennen. So steht es zumindest in jedem Lehrbuch der Optik und auch in einführenden Lehrbüchern der Zellbiologie. Marcus Dyba und Stefan Hell vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie berichten jetzt, dass sie diese Beugungsgrenze
Mischungen aus Flüssigkeiten und Gasen fließen durch unzählige Rohrleitungen und Apparate der chemischen Industrie und Kraftwerkstechnik. Dabei können die Gasblasen die abenteuerlichsten Formen annehmen und ändern dabei ständig Form und Größe: sie ballen sich zusammen, teilen sich, vereinigen sich erneut … Die rasch veränderliche Gestalt der Grenzflächen zwischen Gas und Flüssigkeit vorhersagen zu können, ist der Wunschtraum vieler Ingenieure, denn damit wäre der Schritt zu Computersimulation
Chemnitzer Wissenschaftler nutzen die Vorteile von Radarwellen beim Schweißen Vom 15. bis 20. April 2002 stellen Forscher vom Institut für Fertigungstechnik und Schweißtechnik der TU Chemnitz auf der Hannover Messe (Halle 18, 1. Obergeschoss, Stand M 16, Gemeinschaftsstand “Forschungsland Sachsen”) neue Konzepte zur Automatisierung in der Schweißtechnik vor. Beispielsweise gelang den Chemnitzer Ingenieuren um den Schweißtechnik-Experten Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes eine Verbesserung de
“Intelligente Toiletten” für mehr Lebensqualität behinderter Menschen Wien (TU) – Der tägliche Gang zur Toilette stellt für viele ältere Menschen mit physischer Behinderung ein nahezu unüberwindbares Problem dar. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln nun eine “Intelligente Toilette”, die diese Menschen von fremder Hilfe unabhängiger machen wird. Ein Forscherteam der Technischen Universität (TU) Wien mischt für ein Mehr an Lebensqualität tatkräftig mit. Soll eine Toilette
In einem europäischen Forschungsprojekt erarbeiteten Industrie und Institute kostengünstige Materialien und Verfahren für die elektrische, optische und opto-elektrische Aufbau- und Verbindungstechnik. Damit lässt sich nicht nur der Datentransport im Computer beschleunigen. Was macht einen Computer schnell? Die Chips und Prozessoren. Heute sind sie schon mit Gigahertzleistung zu bekommen. Mehrere Gigabyte-grosse Datenpakete, etwa die Bilddaten von Spielfilmen, werden optisch in Glasfasern weltwe
Internationales Forscherteam klärt Struktur der C 60 -Hochtemperatursupraleiter auf / Neue Herausforderungen für weitere Erhöhung der Sprungtemperatur bei Supraleitern Fullerene, in denen durch ein elektrisches Feld Ladungsträger induziert werden, gehören neben den auf Kupferoxid basierenden Kupraten zu den Supraleitern mit den höchsten Sprungtemperaturen. Bisher war man davon ausgegangen, dass sich bei den Fullerenen die Sprungtemperatur durch eine Vergrößerung der Gitterkonst
Spätestens seit Fluor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) wegen ihrer die Ozonschicht der Erde zerstörenden Wirkung nicht mehr eingesetzt werden dürfen, läuft die Suche nach neuen Möglichkeiten der Kälteerzeugung auf Hochtouren. Immerhin handelte es sich bei FCKW um ein weit verbreitetes Kältemittel. Ersatzmöglichkeiten wie z.B. synthetische Fluor-Kohlenwasserstoffe (FKW) oder natürliche Kältemittel, wie z.B. Kohlenwasserstoffe (KW) erweisen sich jedoch noch nicht als echte Alternativen, tragen sie doch maßg
Kanadische Entwicklung verbessert Energie-Effizienz in der Stahlindustrie Forscher der University of Toronto haben einen optischen Sensor entwickelt, der nicht nur die Umweltverschmutzung, sondern auch den Energiebedarf und die Stromkosten senkt. Der Sensor soll vor allem der Stahlindustrie zugute kommen, wo die Ingenieure davon ausgehen, dass die Einsparungskosten rund 20 Mio. Kilowattstunden pro Jahr betragen. Umgerechnet bedeutet dies ein Einsparpotenzial von rund einer Mio. Dollar.
Hannover Messe, 15.-20.04.2002, Halle 18, 1.OG, Stand M16 Stoff statt Stahl “Das Zeitalter der Textilien beginnt erst” – davon ist Professor Hartmut Rödel vom Institut für Textil und Bekleidungstechnik der TU Dresden fest überzeugt. Für den Laien klingt dies überraschend. Schließlich wird Stoff schon seit Jahrtausenden vom Menschen verwendet. Doch Professor Rödel denkt beim Stichwort Textilien nicht an Rock, Hose, Segel oder Taschen, sondern an Turbinen, Maschinenteile oder Flugzeuge. “Im mo
Künstliche Knochen oder komplexe metallische Bauteile in nur wenigen Stunden herstellen – das Fertigungsverfahren Selective Laser Melting SLM macht es möglich. Auf der Hannover Messe (15. – 20. April) stellen Fraunhofer-Forscher neue Anwendungen für das selektive Schmelzen mit Lasern vor. Viele Unfallopfer oder Krebspatienten brauchen Implantate. Bislang werden künstliche Knochen zum Beispiel aus Titan durch Gießen oder spanende Bearbeitung hergestellt. Doch das ist aufwendig und dauert meist m
Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT zeigen vom 15. bis 20. April auf der Hannover Messe eine neue Methode zur Füllstandsmessung in Abfüllanlagen. Die Messung erfolgt berührungsfrei per Ultraschall und ist deshalb besonders hygienisch. Erstmals lassen sich damit auch kohlensäurehaltige Flüssigkeiten exakt abfüllen. Bis heute ist das philosophische Problem, ob ein Glas halbvoll oder halbleer ist, nicht endgültig entschieden. Wissenschaftler und Techniker dageg
Mathematiker vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern können mit Hilfe eines Partikelverfahrens simulieren, wie sich ein Airbag entfaltet. Vom 15. bis 20. April wird auf der Hannover Messe 2002 die Crash-Test-Software mit dem neuen Verfahren erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Airbags vorne und an der Seite gehören heute bei den meisten Neufahrzeugen der Mittel- und Oberklasse zur Grundausstattung. Die luftgefüllten Kissen retten Leben: Sie schützen K
Im Produktionsprozess ist die Beschichtungstechnik häufig noch ein Stiefkind. Zu unrecht, denn die Oberflächenbeschaffenheit zählt heute zu den wichtigsten Produkteigenschaften und die Beschichtungsverfahren werden immer komplexer. Dem trägt ein neuer Ausbildungsberuf Rechnung. Die Nachfolger der Fahrzeuglackierer werden nicht nur in Betrieb und Berufsschule, sondern auch im Technikum eines Forschungsinstituts ausgebildet. Vom alten Lackiererberuf ist “der Lack ab”, zumindest bei der Got
Innovative Ansätze sichern die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland Randbedingungen und Möglichkeiten der industriellen Produktion wandeln sich ständig durch neue Technologien, Materialien oder Organisationsformen. Nicht nur für Menschen, sondern auch für erfolgreiche Unternehmen ist deshalb lebenslanges Lernen Pflicht. Mit dem Rahmenkonzept “Forschung für die Produktion von morgen” unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung vorwettbewerbliche Forschungsvor
Es gibt wohl nichts Peinlicheres, als mit leerem Tank auf einer Landstraße zu stehen und sich mit einem Kanister auf den Weg zu machen. Ursache dafür muss nicht unbedingt ein risiko-freudiger Mann sein, der den Sprit stets bis zum letzten Tropfen ausfährt – hin und wieder spielt auch die Tankanzeige verrückt. Die chemisch immer ausgetüftelteren und damit aggressiveren Kraftstoffe haben dann den Sensor für den Füllstand angegriffen und zerstört. Die Automobil-spezialisten von Siemens VDO haben d