Verfahrenstechnologie

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Formlos perfekt in Form

Kürzer werdende Produktlebenszeiten, der Trend zu komplexeren Bauteilgeometrien und abnehmende Losgrößen stellen auch in der Blechumformung die traditionellen Produktionsstrukturen in Frage. Die vorhandenen Produktionsanlagen sind teuer, wenig flexibel und arbeiten nur bei großen Stückzahlen wirtschaftlich. Neue, formvariable Werkzeuge erweitern zwar den Spielraum der etablierten Verfahren, doch auch mit ihnen ist weder eine formungebundene Gestalterzeugung möglich, noch lassen sich die hohen Investi

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Besser Ätzen dank Industriekooperation

Erfolgreiches Entwicklungsprojekt mit SENTECH Instruments. Neue Perspektiven für Galliumnitrid-Mikrowellenbauelemente am FBH.

Das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) hat dazu beigetragen, dass die Adlershofer Firma SENTECH eine neue Plasmaquelle für ein Ätzgerät entwickeln konnte. Der ICP-Ätzer SI 500 mit der patentierten Plasmaquelle wird bereits am FBH eingesetzt. „Mit diesem Gerät werden international Maßstäbe gesetzt und wir erschließen damit neue Anwendung

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Ein System für alle Fälle

Pulverlacke sind umweltfreundlich und sparsam im Verbrauch. Doch wenn hochwertige Beschichtungen und flexible Prozesse gefragt sind, ziehen sie meist den Kürzeren. Das muss nicht länger sein. Die Lackier-Experten vom Fraunhofer IPA haben eine neue Generation von Pulversprühsystemen aus der Taufe gehoben, die sich für fast jeden Beschichtungsprozess eignen.

Ursprünglich in erster Linie für Fassadenelemente, Drahtware oder die Gehäuse von Haushaltsgeräten entwickelt, schützen und veredeln Pul

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"Potenzialcheck Produktneuanlauf" – Analyseinstrument für das Anlaufmanagement von Anlagen und Prozessen

Die methodische Integration und Vorverlagerung von Aufgaben und Erkenntnissen aus der Prozess- in die Produktentwicklung kann erheblich Zeit und Kosten sparen. Wo sich hier ungenutzte Reserven verstecken, verrät der “Potenzialcheck Produktneulauf”.

Wenn ein Produkt reif ist, in Serie zu gehen, beginnt die heiße Phase des Anlaufmanagements. Jetzt zeigt sich, wie gut Anlagen und Prozesse auf die neue Aufgabe vorbereitet sind. Von der Inbetriebnahme bis zum Erreichen der Kammlinie soll möglic

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Intelligente Minensuche

In den vergangenen 20 Jahren wurden über eine Million Menschen Opfer von Landminen. Noch Jahre nach Beendigung eines Krieges lauern die heimlichen Killer im Boden auf das nächste Opfer. Alle 30 Minuten explodiert irgendwo in den Krisengebieten dieser Welt eine Landmine. 100 Millionen Minen sind weltweit verlegt, jedes dritte Land auf der Welt ist vermint. Das Aufspüren von Landminen ist eine arbeitsintensive, langwierige, kostspielige und gefährliche Operation, für die bislang moderne Technologien

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Kaum Reibung zwischen Werkzeug und Werkstück

Leichtbau bedeutet einen gezielten Materialeinsatz: nur so viel soll aufgewendet werden, dass die Höchstbelastung aufgewogen wird, und das nur dort, wo es für die Konstruktion unerlässlich ist. Interessante Möglichkeiten dazu bietet das Innenhochdruck-Umformen, ein Verfahren, das noch sehr entwicklungsfähig ist. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat an der Universität Erlangen-Nürnberg ein Projekt am Lehrstuhl für Fertigungstechnologie von Prof. Dr.-Ing. Manfred Geiger bewilligt, das die bisherige

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Recycling von Kieselgur aus Brauerei-Filterschlämmen

Am Institut für Aufbereitung und Deponietechnik der TU Clausthal wurde in Zusammenarbeit mit den Heinrich Meyer-Werken Breloh GmbH & Co. KG, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, ein neues nassmechanisches Recyclingverfahren für Kieselgur aus Brauerei-Filterschlämmen entwickelt. Es ermöglicht, die mit Hefe und organischen Trübstoffen verunreinigten Kieselgur-Filterschlämme produktionsintegriert aufzubereiten und im Kreislauf zu fahren. Das neue Verfahren wird auf der diesjährigen Hanno

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Anwendungsbereiter Prototyp zum Galvanisieren von Massenteilen

Mehr, wirtschaftlicher, sicherer, kleiner, sauberer

Schrauben und andere Verbindungselemente brauchen Korrosionsschutz. Eine galvanisch aufgebrachte Zinkschicht mit zusätzlicher Passivierung erfüllt diese Funktion. Zum herkömmlichen, platz- und energieaufwändigen Verfahren des Trommelverzinkens wird es absehbar eine wirtschaftlich und technisch weit günstigere Alternative geben. Unterstützt mit Bundesfördermitteln entwickelten Fachleute des südhessischen Oberflächentechnik-Unternehmes

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Enzym verhindert Korkfehler beim Wein

Eine Innovation aus dem BMBF-Programm “Angewandte Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft” (FH3)

Der Einsatz von Naturkorken in der Weinproduktion verursacht in der Weinindustrie oft erhebliche wirtschaftliche Schäden. Dafür sind vor allem die als “Korktöne” bekannten sensorischen Fehler verantwortlich, die zu einer geschmacklichen Beeinträchtigung des Weins führen. Sie entstehen meist durch Substanzen, die von Mikroorganismen auf oder im Korken gebildet werden. M

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Langlebigere Beschichtungen für Gießpfannen in der Stahlproduktion

Ein spanisches Unternehmen hat ein neues und kosteneffektiveres feuerfestes Material auf Aluminiumbasis entwickelt, das die Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Gießpfannenbeschichtungen in sekundären Stahlverarbeitungsprozessen deutlich erhöht.

In dem zur Entwicklung der Gießpfannenbeschichtung angewandten Verfahren wurden Ergebnisse aus der Grundlagenforschung verwertet und für die Analyse der noch unerforschten chemischen Zusammensetzung des ternären Zustandsdiagramms von A1203-Mg0-Ca0 (A

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Neues Produktionsverfahren für Glasfasern

Denn mit dem “Online-RIC”-Verfahren können die extrem feinen Lichtleitfasern nun direkt in einem Arbeitsschritt aus großen Quarzglas-Zylindern hergestellt werden. Die dadurch mögliche Kosteneinsparung ist der entscheidende Faktor, um auf dem durch Überkapazitäten und extremen Preisverfall gekennzeichneten Telekommunikationsmarkt wettbewerbsfähig bleiben zu können.

Die neue so genannte “Online-RIC”-Technologie – RIC steht für “rod in cylinder” bzw. “Kernstab im Zylinder” – wird gerade weltwe

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Neuentwicklung für das Plasmaspritzen

Die ständig steigenden Anforderungen an moderne Motoren, Turbinen, Maschinen und Anlagen hinsichtlich Lebensdauer, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit erfordern die Entwicklung neuer Technologien und Werkstoffe. Hierbei stellen funktionelle Beschichtungen einen optimalen Bauteilschutz zur Sicherstellung der Funktion und Erhöhung der Lebensdauer dar.

In diesem Zusammenhang arbeitet das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik in Dresden an verschiedenen Beschichtungsverfahr

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Öko-Plus für Kalksandsteine – Produktion bald Abwasserfrei?

Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert Entwicklung eines neuen Verfahrens von thermischer und biologischer Wasseraufbereitung

Nach den Plänen der Vestischen Hartsteinwerke Schencking in Haltern, der Firma elementis consult (Saarbrücken) und des Instituts für Umweltverfahrenstechnik der Universität Bremen wird das Herstellen von Kalksandsteinen zukünftig unter ökologisch deutlich vorteilhafteren Bedingungen stattfinden. Eine neu entwickelte Verfahrenskombination aus thermischer und bi

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Sensor im Extremeinsatz macht Dieselmotoren effizienter

Siemens VDO entwickelt zusammen mit dem US-Automobilzulieferer Federal Mogul einen Sensor, der Dieselmotoren künftig noch effizienter, ruhiger und emissionsärmer machen soll. Der Sensor befindet sich direkt in der Glühkerze eines Dieselmotors und wird damit in der Lage sein, den Verbrennungsvorgang im Motorinneren direkter und exakter zu messen als es heute möglich ist.

Bislang sind die kleinen Messgeräte außerhalb des Motorblocks angebracht, da die Belastungen im Inneren eines Zylinderkopfs

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Neues Verfahren zur Massenproduktion von Leistungsschaltern

Eine Machbarkeitsstudie von Bochumer und Kasseler Physikern am Dynamitron-Tandem-Laboratorium der RUB hat gezeigt, dass Leistungschips mit Hilfe der hier entwickelten Ionenprojektion schneller, kostengünstiger und umweltfreundlicher hergestellt werden können als bisher. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des Journal of Vacuum Science and Technology veröffentlicht.

Wenn in Computernetzteilen oder Energiesparlampen große Ströme mit hohen Frequenzen geschaltet werden müssen, kommen sog.

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Pyrochemische Aufbereitungsverfahren für die Atomindustrie

In einem erfolgreichen EURATOM-Projekt wurden pyrochemische Verfahren zur Separation von Uran, Plutonium und Minor-Aktinoiden aus abgebrannten Kernbrennstoffen oder Brennstoffoxiden entwickelt. Die umfassenden Forschungsarbeiten dürften durch die Anwendung kosteneffektiverer Techniken zur effizienten Minimierung des Atommüllaufkommens beitragen.

Die Tatsache, dass die Ressourcen an fossilen Brennstoffen rapide zur Neige gehen, hat schon vor Jahren zur Suche nach alternativen Energieformen

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