Verfahrenstechnologie

Der Butler für den Servicetechniker

Störungen an technischen Geräten sind immer ärgerlich; Ausfälle kosten auch meist Zeit und Geld. Möglichst rasch sollte ein Techniker im Haus sein, der die Geräte repariert. Die IT-Dienstleister von Siemens Business Services (SBS) haben eine Lösung entwickelt, die den Kundendienst beschleunigt und verbessert. Ob Computer, Aufzüge, Klimaanlagen, Hauselektronik oder Straßenverkehrstechnik – Unternehmen können mit dem so genannten m-Butler mehr als zehn Prozent ihrer Kosten im Kundendienst einsparen. Alle Servicetechniker arbeiten mit Handheld-Computern und sind per Mobilfunk mit ihrer Zentrale verbunden. Sämtliche Aufträge werden über SAP /R3-Software abgewickelt und verwaltet. Das System schickt stets den nächstgelegenen Techniker zum Einsatzort. Er erhält bereits auf dem Weg zum Kunden per SMS Einzelheiten über das Gerät und die Art der Störung. Vor Ort kann der Techniker dann die Verfügbarkeit oder die Lieferzeit von Ersatzteilen überprüfen. Auch über weitere Aufträge hält die Zentrale den Techniker per SMS auf dem Laufenden. Dieser kann sich so seine Zeit besser einteilen und dennoch schneller reagieren. Wenn sich etwa die Auslieferung eines unverzichtbaren Ersatzteils verzögert, wird der Techniker umgehend informiert und kann sich die Fahrt zum Kunden zunächst sparen. Ist der Auftrag dann erledigt, unterschreibt der Kunde auf dem Touchscreen-Display des Handheld-Computers und bekommt sofort per Fax oder E-Mail den Beleg des Serviceauftrags zugeschickt. Die 640 Servicemitarbeiter der Siemens-Medizintechniksparte in Deutschland arbeiten bereits mit dem System. Wenn ein Computertomograph ausgefallen ist, oder eine Routinewartung anfällt – ihr m-Butler sagt es ihnen.



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